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Freitag, 30. Juli 2010

art KARLSRUHE-Katalog in München präsentiert

Der Katalog zur 7. art KARLSRUHE (vom 4. bis zur 7. März 2010) wurde am Donnerstag in einer gemeinsamen Einladung für Presse, Galeristen, Sammler und Kunstfreunde in München präsentiert. Unter den Gästen waren unter anderem Vertreter der Allianz-Kunststiftung, der ehemalige Münchner Kulturreferent und Ausstellungsmacher Elmar Zorn sowie der Künstler und Professor an der Karlsruher Akademie, Max Kaminski.

Im historischen Gartensaal des Prinzregententheaters stelle Messe-Kurator Ewald Karl Schrade das 612 Seiten starke Werk vor, das die 202 Galerien aus 12 Ländern, die 19 Skulpturenplätze sowie die Sonderschauen abbildet. Im vergangenen Jahr war Berlin Schauplatz der Präsentation- auch in diesem Jahr ist  die Hauptstadt mit einem vom Senat geförderten "Berliner Block" mit 14 Galerien präsent.

 

"Mit der Präsenz im Vorfeld zur art haben wir im letzten Jahr den Kontakt nach Berlin gestärkt- in diesem Jahr haben wir uns für München entschieden, denn 10 Galerien aus München sind in Karlsruhe dabei", begründete Ewald Schrade zur Eröffnung. "Wir müssen dahingehen, wo unsere Kunden- die Galeristen- herkommen!" Die Sprecherin des Verstandes der Initiative Münchner Galerien, Renate Bender, beleuchtete die Erfolgsgeschichte der art KARLSRUHE: "40.000 Besucher kann man nur toppen, wenn man Art Basel heißt. Karlsruhe besticht mit der wunderbaren Tageslichtarchitektur- diese Messe ist die großzügigste Anlage dieser Art." Elmar Zorn, der auf der art KARLSRUHE mit seinem gemeinsam mit Manfred Schneckenburger und David Galloway initiierten Kuratoren-Projekt und einem neuen "European Urban Art Award" präsent sein wird, lobte die art KARLSRUHE " als die warmherzigste Kunstmesse- von Ewald Schrade inszeniert wie ein Theaterstück, wie ein Festival.

 

Hier kann man Geschäfte machen und sogleich sich Zeit nehmen- ein Paradoxon der art KARLSRUHE." Abschließend bilanzierte der Kunstwissenschaftler: "Karlsruhe hat durch die art KARLSRUHE als Kunststadt gewonnen." 



© art-karlsruhe.de 22.02.10