Pop-Art des Sammlers Gunter Sachs
Ein Gentleman-Playboy war er, eine Legende schon zu Lebzeiten, als stilsicherer Garant für Kreativität und Kultur, Glamour und Geist. Im Mai 2011 schied der 1932 geborene Fotograf, Dokumentarfilmer, Autor, Kunstsammler, Museumsgründer, Mathematiker, Astrologieforscher und Perfektionist Gunter Sachs freiwillig aus dem Leben. Zur Erinnerung an den Tausendsassa, der von 1972 bis 1975 in Hamburg eine Galerie betrieben hatte, widmete ihm die art KARLSRUHE 2012 eine Sonderausstellung.
Gezeigt wurden vor allem Werke der Pop Art, jener Kunstrichtung, die Sachs als Sammler bevorzugte. Andy Warhol galt 1972 auch eine der ersten Ausstellungen, die Gunter Sachs in Hamburg präsentierte. Drei Jahre zuvor, als er seine Frau Mirja heiratete, hatte Sachs in St. Moritz ein Pop-Kunststück der besonderen Art arrangiert, eine Wohnung im Turm des Palace-Hotels, vollständig von befreundeten Künstlern der Pop-Art und des Nouveau Realisme ausgestattet. Ein 'Modern Art Happening der Sixties', das in der gesamten Kunstwelt bekannt wurde.
Eindrücke dieses Gesamtkunstwerkes der Pop-Art konnten unter anderem mit "The Great American Nude" von Tom Wesselmann, einer Sitzgruppe von Allen Jones und den berühmten Warhol-Porträts des Hausherren und Brigit Bardot in Karlsruhe gezeigt werden.
Weitere Impressionen der Präsentation und ihre prominenten Besucher finden Sie in unserer Bildergalerie.

