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Mittwoch, 8. September 2010

Presse-Information zwei, November 2004

Die art KARLSRUHE überzeugt immer mehr Aussteller

Als Messe-Chef Claus Hähnel und Projekt-Leiter Ewald Karl Schrade im vergangenen Jahr die art KARLSRUHE positionierten, konnten sie nicht erwarten, von Anfang an mit einer derart großen Publikumsresonanz rechnen zu dürfen. Über 20 000 Besucher wurden gezählt, und viele der beteiligten Aussteller berichteten von beachtlichen Umsätzen. So ist es kein Wunder, dass das Interesse für den neuen internationalen Kunstmarkt in Karlsruhe zunehmend größer wird. Mittlerweile hat die Messe- und Kongress-GmbH 140 Galerien zugelassen, vom 3. bis 6. März 2005 teilzunehmen, wenn diesmal auf verdoppelter Ausstellungsfläche (25 000 Quadratmeter) erneut die Brücke von der Klassischen Moderne zur Gegenwart geschlagen wird. Eröffnungsfestredner am 2. März 2005: Prof. Dr. Jean-Christophe Ammann.

 

Unter den für 2005 erstmals angemeldeten Ausstellern ist der bekannte Düsseldorfer Galerist Hans Mayer zu finden. "Die wirtschaftlich dynamische Region hat gewaltigen kulturellen Auftrieb durch das Sammlermuseum des ZKM, das neue Museum Sammlung Frieder Burda und durch die junge, vitale art KARLSRUHE bekommen", erläutert Mayer. Auch seine Kollegin Anita Beckers, Frankfurt, gibt sich zuversichtlich: "Karlsruhe ist in Deutschland die Hochburg der Videokunst. Mit meiner Teilnahme an der art KARLSRUHE möchte ich jungen Videokünstlern eine Plattform bieten, ihre neuesten Arbeiten gerade an diesem Ort zu zeigen." Der Berliner Galerist Georg Nothelfer, im kommenden Jahr ebenfalls zum ersten Mal in Karlsruhe vertreten, erinnert sich, dass die Stadt "viel Lob für den Start erhalten hat". Nothelfer: "Künstler, Sammler und viele Personen aus allen Gesellschaftsschichten meinten, Karlsruhe sei eine Reise wert. Also bringen wir uns mit 33 Galerie-Jahren und viel Erfahrung ein und freuen uns auf diese Messe."

 

Die für 2005 zugelassenen ausländischen Galerien reagieren nicht weniger euphorisch. Doris Clerici/Galerie BMB, Amsterdam: "Die art KARLSRUHE ist für uns ein interessanter Standplatz, weil sie für alle schnell und gut erreichbar ist. Zudem finden wir, dass die Stadt ein gutes Klima für Kunst hat." Ihre Kollegin Maria Villalba aus Barcelona sagt, dass sie gerne wieder teilnehmen mag, "weil ich beim letzten Mal vom Messeteam der art KARLSRUHE gut betreut wurde". Auch die Architektur und das Licht der Hallen gefallen ihr. Die amerikanische Galeristin Sarah Chan, die nach eigenen Angaben "so viele positive und aufregende Dinge über die letzte Messe gehört hat", spricht gar davon, dass es ihr "eine Ehre ist, ein Teil der im nächsten Jahr stattfindenden art KARLSRUHE zu sein". Sie kündigt ein Programm internationaler Stars und deutscher Newcomer an, die bereits auf dem amerikanischen Kunstmarkt bekannt sind.