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2019-03-07
Monica Bonvicini auf der art KARLSRUHE

Monica Bonvicini: „Das Graffiti [die Performance auf der art KARLSRUHE] ist inspiriert durch eine französische Schriftstellerin, die für mich als Beispiel für eine furchtlose Frau steht. Die Stimme muss man immer benutzen.“

Monica Bonvicii

Jurorin des Hans Platschek Preises, Bettina Steinbrügge, kommentiert in ihrer Laudatio: "Die Mehrdeutigkeit der Sprache und die spezifische Bedeutung der Freiheit sind zwei wichtige Bereiche in Bonvicinis Werk, die sich in ihren Arbeiten mit Machtstrukturen, Identität und Sex auseinandersetzt. Als sie in Berlin Isa Genzken traf, die sie fragte, was ihre Kunst dem Betrachter sagen soll, war dies ein Weckruf für sie. Seither sind wichtige Themen ihrer Kunstwerke sowohl Interaktion und Kommunikation. Vergleichbar den Arbeiten von Bruce Nauman, die wie ein Schlag ins Gesicht wirken, funktioniert auch Bonvicinis Kunst."

2019-02-18
Picasso bei Gilden’s Art Gallery
David and Bathsheba von Picasso
David and Bathsheba (After Lucas Cranach) II, 1969, Original Hand Signed and Numbered Lithograph on Arches Wove Paper, 26 × 19 7/10 in 66 × 50 cm.

Gilden’s Art Gallery aus London hat sich seit mehr als 30 Jahren auf Arbeiten auf Papier spezialisiert und bringt unter anderem diese Radierung „Davic und Bathseba“ von Pablo Picasso mit.

2019-02-18
Mirko Schallenberg bei Galerie Friedmann-Hahn
Entbergung von Mirko Schallenberg
Mirko Schallenberg "Entbergung", 2018, Öl auf Leinwand, 170 x 175 cm.

Werke von Mirko Schallenberg, 1967 geboren, zeigt die Galerie Friedmann-Hahn. Schallenbergs Innenwelten sind vermeintlich voller Widersprüche, kreiert er doch Unordnung in der Ordnung der Welt und bringt somit Ungleichgewichte ins Gleichgewicht. Die Titel, gerne von leiser, feiner Ironie, führen den Betrachter nicht selten ein wenig an der Nase herum oder auch gerade wieder zurück auf den rechten Weg.

2019-02-15
Günther Uecker bei Galerie Bernd Bentler
Blauer Planet von Günther Uecker
Günther Uecker, Blauer Planet, Serigrafie auf Büttenpapier, Auflage: 100 Ex. arabisch nummeriert, 20 Ex. Römisch, zzgl. e.a., Maße: 119 x 114 cm.

Wie politisch darf oder muss ein Kunstwerk sein? Wie ästhetisch und schön darf oder muss ein Kunstwerk sein? Diesen Fragen werden immer wieder sehr kontrovers diskutiert und es scheint so, als wenn sich politische Aussage und Ästhetik nicht miteinander vereinbaren ließen. Ein intensives und gelungenes Beispiel für das Gegenteil ist das Bild “Der Blaue Planet“ von Günther Uecker.

Der Künstler sagt dazu: „... das Schönste, was wir haben, ein Ort der menschlichen Bewahrung“, unser Blauer Planet, die Erde. Günther Uecker hat diesem Ort im Jahr 2012 eine Grafik gewidmet. Blaue und schwarze Farbspuren, durch die an vielen Stellen das Weiß des Blattes bricht, zeigen einen energiegeladenen Körper; poetisch fest in seinem Innern und zugleich sehr verletzlich am äußeren Rand. Es scheint gerade so, als glühe dieser Blaue Planet. Die Grafik folgt einem 3x3 Meter großen Gemälde von 2011, das zum Zyklus „Geschriebene Bilder“ gehört.

Zu sehen auf der art KARLSRUHE bei der Galerie Bernd Bentler.

2019-02-15
Heinz Mack bei Galerie Geiger
Heinz Mack
Heinz Mack, Ohne Titel, 2018, Collage, 76 x 99 cm, Courtesy Galerie Geiger, Konstanz.

Seit über 10 Jahren ist die Galerie Geiger mit ausgewählten Originalwerken ihres Künstlers Heinz Mack auf der Messe vertreten. 2019 wird ein besonderes Highlight präsentiert: erstmals werden die neu entstandenen großformatigen Collage-Arbeiten des international renommierten ZERO-Künstlers zu sehen sein. Zum allersten Mal in seinem Leben hat sich der mittlerweile 87jährige Künstler intensiv mit der Technik der Papiercollage auseinandergesetzt und eine eindrucksvolle Serie von Werken geschaffen, die alle großen Themen des Künstlers - Farbe, Licht, Rhythmus und Struktur - in die für ihn neue Technik überträgt.

Die Präsentation einiger dieser neuen Collage-Werke in Karlsruhe ist somit eine echte Weltpremiere, der dann ab 17. März eine große Einzelausstellung in der Galerie Geiger in Konstanz folgen wird. Hier eine Collage in 76 x 99 cm, Pappe und Acrylfarbe auf Büttenpapier, die auch nach Karlsruhe reist. Foto aus dem Atelier Mack.

2019-02-14
Michael Kos bei Galerie Gans
Multiple von Michael Kos
Michael Kos, Multiple, geprägtes Büttenpapier, Gummi, Kreis.

Die österreichische Galerie Gans ist zum zweiten Mal in Karlsruhe und widmet dem Künstler Michael Kos eine One-Artist-Show. Der in Wien und Niederösterreich lebende Künstler ist zu den spannendsten und vielfältigsten Positionen in Österreich zu zählen. Sein künstlerisches Oeuvre reicht von Skulpturen, Konzeptkunst, Installationen und Aktionen bis hin zu analytischer Malerei, Wandobjekten und Papierarbeiten. Entscheidender Ausgangspunkt seiner Arbeit ist stets das Material, das er nach der kulturellen Einbettung und nach neuen Möglichkeiten befragt. Ungewöhnliche Werkstoffe wie Brot, Landkarten oder rissige Steine, die der Künstler vernäht, irritieren und provozieren in dieser Verfremdung. Hier ein „Multiple“ aus geprägtem Bütten und Gummi.

2019-02-14
Gundula Bleckmann bei Galerie Knecht & Burster
Gundula Bleckmann
Gundula Bleckmann, ohne Titel, 2017, Eitempera auf Leinwand, 190 x 160 cm, Courtesy Gundula Bleckmann und Galerie Knecht und Burster.

Ein „Heimspiel“ hat die Galerie Knecht & Burster auf der Messe; stammt sie doch aus Karlsruhe. Eine von ihr gezeigte Künstlerin ist Gundula Bleckmann. In deren Werk spielen Momente der Transitorik, der Balance, der Aktion und Reaktion, der Bewegung und Veränderlichkeit, der Übereinstimmung und Divergenz eine entscheidende Rolle. Hier ein Werk „Ohne Titel“, Eitempera auf Leinwand aus dem Jahr 2017.

2019-02-13
Harald Metzkes bei Galerie Sandau & Leo
Tandem von Harald Metzkes
Harald Metzkes, Tandem, 1999, Öl auf Leinwand, 30 x 40, Bildrechte Weidt.

Die Galerie Sandau & Leo verbindet in ihrer Galeriearbeit Tradition und Erneuerung. Für Tradition steht ganz sicher der inzwischen 90jährige Künstler Harald Metzkes. Er gelangt über Abstraktion zum Wesentlichen seiner Motive und verlässt dabei nie seine realistische Malweise. Hier das Bild „Tandem“ aus dem Jahr 1999, Öl auf Leinwand.

2019-02-13
Helle Jetzig bei Galerie Reitz
London von Helle Jetzig
Helle Jetzig, „London“, 90 x 180 cm.

Die Galerie Reitz aus Köln ist zum dritten Mal auf der Messe und arbeitet mit international etablierten Künstlern. Gleichzeitig sucht sie nach neuen Trends und vielversprechenden Talenten für Sammler und Kunstliebhaber. In Karlsruhe zeigt sie u. a. die Künstlerin Helle Jetzig mit bearbeiteten Fototechniken. Hier das Werk „London“, 90 x 180 cm.

2019-02-12
Werner Tübke bei Galerie Schwind
Fünf Kontinente von Werner Tübke
Werner Tübke, Studie zu den Wandbildern, „Die Fünf Kontinente“ im Leipziger Hotel "Astoria" (Asien, linke Tafel) , 1958, Feder, laviert.

Die Berliner Galerie Schwind hat sich für ihren Messeauftritt Gedanken zum 30jährigen Mauerfall gemacht und entsprechend passende künstlerische Positionen ausgesucht. Mit Werken von Wolfgang Mattheuer, Willi Sitte und Werner Tübke bringt sie wichtige künstlerische Positionen aus der DDR mit nach Karlsruhe. Die Künstler zeigen in ihren Bildern, welche von hoher inhaltlicher und technischer Qualität geprägt sind, die Befindlichkeiten einer ganzen Gesellschaft, manchmal eines ganzen Jahrhunderts. Dafür entwickelten sie Metaphern. In ihren Gemälden potenzieren sich die Fragen nach Veränderung und Erfüllung der ersehnten Freiheit, insbesondere auch nach dem Systemwechsel. Hier eine Vorzeichnung Tübkes zu seinem Werk „Fünf Kontinente“, welches für das Leipziger Interhotel Astoria geschaffen wurde.

2019-02-12
Sarah Moon bei Galerie Persiehl & Heine
fashion#12 – Iris von Sarah Moon
Sarah Moon, fashion #12 - Iris, © Sarah Moon, courtesy Persiehl & Heine Galerie für Fotografie.

Die Galerie Persiehl & Heine wurde 2008 als Schwestergalerie der Hamburger Galerie Commeter von Carola Persiehl und Oliver Heine gegründet. Sie hat sich auf hochwertige Fotografien zeitgenössischer Künstler spezialisiert.

Seit den siebziger Jahren gehören die ebenso eleganten wie einprägsamen Fotografien der in Paris lebenden Künstlerin Sarah Moon (*1941, Frankreich) zum festen Bestandteil der internationalen Modewelt. Kaum jemand wird sich dem Zauber ihrer eigensinnigen Arbeiten etwa für Dior, Chanel oder Cacharel entziehen können. Sarah Moon ist Autodidaktin Ihr fotografisches Handwerk erwarb sie, als sie im Anschluss an ihr Kunststudium als Mannequin in der Haute Couture tätig war. 1968 tauschte sie die Arbeit vor der Kamera entgültig mit jener dahinter und war mit dem unverwechselbaren Stil ihrer Fotografien auf Anhieb erfolgreich: Noch im selben Jahr nahm sie an einer Gruppenausstellung zu avantgardistischer Modefotografie in der Pariser Galerie Delpire teil. Dies sollte der Startschuss für eine einzigartige Karriere sein, in dessen Verlauf Moons Arbeiten in solch tonangebenden Modezeitschriften wie „Marie‐Claire“, „Elle“ und „Vogue“ erschienen. Heute gehört Sarah Moon zu den bekanntesten Modefotografinnen der Welt; ihre poetische, oftmals traumartig anmutende Bildsprache überträgt sich ebenso auf Motive ausserhalb der Modewelt sowie, seit den Neunzigern, auf ihr filmisches Schaffen. Hier die Fotografie „fashion#12 – Iris“.

2019-02-11
Anselm Kiefer bei Galerie und Verlag St. Gertrude
Europa 1994 – 2010 von Anselm Kiefer
Anselm Kiefer, Europa 1994-2010, Öl, Emulsion, Acryl, Schellack, Stroh auf Leinwand unter Glas, 141 x 332 x 36 cm.

Einer der bekanntesten zeitgenössischen Künstler ist sicher der in Frankreich lebende Anselm Kiefer. Galerie und Verlag St. Gertrude werden eines seiner Materialbilder „Europa 1994 – 2010“ aus der gleichnamigen Werkreihe auf der art KARLSRUHE zeigen. Kiefer setzt sich hier mit dem Motiv der Kuh und dessen unterschiedlichen Symbolebenen auseinander. Private Erinnerungen an seine Kindheit auf dem Lande, an Wanderungen in der französischen Auvergne und kulturell geprägte Bedeutungen und Bildtraditionen der Kuh lösen ein reiches Netz an Assoziationen aus.

2019-02-11
Toni Stegmayer bei Galerie Straihammer und Seidenschwann

Feature

Bogen von Toni Stegmayer
Toni Stegmayer, Bogen, 2018, Stein (Muschelkalk), 123 x 43 x 18 cm (H x B x T).

Eine weitere Galerie aus Wien – die Galerie Straihammer und Seidenschwann – gehört zu den insgesamt 35 internationalen Galerien in diesem Jahr. Straihammer und Seidenschwann bringen u. a. den Bildhauer Toni Stegmayer mit, der durch gezielt gesetzte Schnitte und kontrollierte Brüche im Material die Massivität von Steinkuben beugt und sie aus der statischen Balance zu bringen scheint. Hier: Toni Stegmayer, Bogen, 2018, Stein (Muschelkalk), 123 x 43 x 18 cm (H x B x T).

2019-02-08
Max Ernst bei Galerie Valentien
Endlose Spiele bereiten sich vor von Max Ernst
Max Ernst, „Endlose Spiele bereiten sich vor“, 1972.

Der Schwerpunkt der Präsentation der Galerie Valentien liegt auf dem Werk von Max Ernst (1891 – 1976). Als Künstler ein Autodidakt, revolutionierte Max Ernst mit seiner intellektuellen Neugierde, gestalterischen Experimentierfreude und seinem Erfindergeist die Malerei des 20. Jahrhunderts.

Max Ernsts Werke sind bevölkert von phantastischen, mitunter bizarren Wesen. In seinen Wald- und Traumlandschaften sind die physikalischen Gesetze von Raum und Zeit außer Kraft gesetzt. In anderen Bildern zeigt sich, wie die bemannte Raumfahrt vor 50 Jahren die Phantasie des Künstlers beflügelte: in der Lithographie „Journal d’un astronaute millenaire“, ziehen feingliedrige Insektenmenschen ihre Kreise in der Schwerelosigkeit des Universums.

Hier das Werk „Endlose Spiele bereiten sich vor“,1972.

2019-02-08
Liu Xia bei Galerie Peter Sillem
Liu Xia
Liu Xia, „Untitled“, Archival Pigment Print auf Hahnemühle Baryta, Edition 5 + 1 AP.

Ein ganz besonderes kuratorisches Konzept hat sich die erst 2017 gegründete Galerie Peter Sillem aus Frankfurt für die art KARLSRUHE überlegt: Sie zeigt Arbeiten von vier Künstlerinnen, die alle im Exil leben (müssen). Eine der vier Künstlerinnen ist beispielsweise Liu Xia, Ehefrau des verstorbenen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, die in den Achtzigern zur künstlerischen Avantgarde Pekings gehörte. Sie kam durch ihre Heirat mit Liu immer stärker politisch unter Druck und lebte fast 8 Jahre lang streng bewacht unter Hausarrest. Heute lebt sie im Exil in Berlin. Hier „Untitled“, Archival Pigment Print auf Hahnemühle Baryta, Edition 5 + 1 AP.

2018-10-12
Ticketshop der art KARLSRUHE 2019 ist online
Online-Ticketshop art KARLSRUHE

Kaufen Sie Ihr Online-Ticket zum Vorverkaufs-Preis und sparen Sie so Geld und Zeit - denn mit Ihrem Online-Ticket können Sie direkt zum Einlass der Hallen gehen und müssen nicht an den Kassen anstehen!

Außerdem können Sie im Online-Ticketshop Führungen zur art KARLSRUHE buchen - unsere ausgebildeten Kunsthistoriker vermitteln Ihnen nach Wunsch erste Eindrücke oder tiefergehende Erläuterungen zu den ausstellenden Galerien und präsentierten Künstlern.

2018-07-09
Achtung! Bewerbungsschluß am 10. September 2018
art Brunches machen Appétit auf art KARLSRUHE 2019

Karlheinz Schmid, Autor und Herausgeber der KUNSTZEITUNG, betrachtete im Zwiegespräch mit Kurator Ewald Karl Schrade die diesjährige Messe und bot einen Ausblick auf die 16. Ausgabe im Februar 2019.

Zahlreiche Künstler, Galeristen, Sammler, Kritiker, Museumsleute und andere Experten der Branche nutzen den direkten Ausstausch rund um die renommierte Kunstmesse in entspannter, frühsommerlicher Atmosphäre.

Einzelausstellung für Joana Vasconcelos

Im Februar überzeugte sie auch die Fachjury auf der art KARLSRUHE und erhielt den ersten Loth-Skulpturenpreis - gesponsert von der L-Bank. „Die Preisträgerin ist eine moderne, junge Künstlerin, die das Thema der Frau zu ihrem Thema gemacht hat“, betonte Alexander Heil, Jurymitglied und Nachlassverwalter Wilhelm Loths.

Joana Vasconcelos, ausgestellt von Galerie Scheffel, Preisträgerin des Loth-Skulpturenpreis 2018
Erfolgreiche Zusammenarbeit wird fortgeführt!

Die erfolgreiche Zusammenarbeit besteht bereits seit 2014. Jahr für Jahr begeistert Frau Reber mit ihrem professionellen Expertenteam die Besucher. Für das kommende Jahr arbeitet Sie bereits an neuen Highlights. Also bleiben Sie gespannt und freuen Sie sich auf die art KARLSRUHE 2019.

Hier finden Sie den Kontakt für individuelle Anfragen zu Fremdsprachen-, Gruppen- und Privatführungen und rechtzeitig vor der Messe das aktuelle Führungs-Programm.

Bewerbungsschluss für Museumsmeile am 15. Oktober 2018
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