Skulpturenplatz

Der Loth-Skulpturenpreis 2020 ging an den Künstler Gary Schlingheider und die Galerie Burster.
Der Loth-Skulpturenpreis 2020 ging an den Künstler Gary Schlingheider und die Galerie Burster.

art KARLSRUHE – ein Festival der Skulptur

Die vergangene Ausgabe der Messe war auch ein Festival der Skulptur: Neben den insgesamt 20 in die Hallen integrierten Skulpturenplätzen, ist 2020 der Skulpturengarten – gesponsert von der Vollack Gruppe – im Atrium der Messe Karlsruhe entstanden. Dieser widmete sich ausschließlich Außenplastiken und ergänzte den Rundgang im Innenhof des Messegeländes. Gezeigt wurden Skulpturen von ausstellenden Galerien, die auch in der Messe einen Skulpturenplatz bespielen.

Skulpturengarten

Skulpturengarten 2020 im Atrium der Messe Karlsruhe
Skulpturengarten 2020 im Atrium der Messe Karlsruhe
Der Skulpturengarten, der ausschließlich Außenskulpturen gewidmet ist, wird von der vollack Gruppe ermöglicht.
Der Skulpturengarten, der ausschließlich Außenskulpturen gewidmet ist, wird von der vollack Gruppe ermöglicht.

Die Karlsruher Vollack Gruppe – Experten für methodische Planung, den Bau sowie für die Revitalisierung nachhaltiger, energieeffizienter Gebäude – mit bundesweit mehreren Standorten ermöglicht als Sponsor den Skulpturengarten und gibt damit dem eigenen Engagement im Bereich Kunst + Kultur weitere Strahlkraft. So rückt das Dreidimensionale erneut in den Fokus der art KARLSRUHE und ergänzt das gezeigte Programm.

Kunstprojekt "Karlsruher Multiple" - Natur und Kultur verbindet

Darüber hinaus wurde das Kunstprojekt „Karlsruhe Multiple“, das von der Vollack Gruppe initiiert wurde und mit dem Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe und der Majolika Manufaktur umgesetzt wird, im Skulpturengarten der art KARLSRUHE präsentiert.

Das 2018 ins Leben gerufene Projekt soll Kultur und Natur verbinden und zeigen, wie diese positiv zusammenwirken und ist so im Umfeld des begrünten Atriums der Messe Karlsruhe bestens platziert. Gestartet mit einer Elefanten-Skulptur der Künstlerin Anna Dorothea Klug (2018) über einen Roten Panda des Künstlers Daniel Wagenblast (2019), hat das Karlsruhe Multiple 2020 mit einem Pinguin von Künstler Klaus Gutowski eine weitere bedrohte Tierart thematisiert.

Wiederum wurde das Tier von einem namhaften Künstler gestaltet, in einer limitierten Auflage als serielles Kunstobjekt aufgelegt und als große Plastik für den Zoo realisiert. Bei der art KARLSRUHE wurde das Karlsruhe Multiple 2020 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und nahm so ebenfalls seinen Platz im Skulpturengarten der art KARLSRUHE ein.

Loth-Skulpturenpreis

Zur 15. Ausgabe der art KARLSRUHE wurde erstmals der beste Skulpturenplatz mit dem mit 20.000 € dotierten Loth-Skulpturenpreis der art KARLSRUHE – gesponsert von der L-Bank ausgezeichnet.

  • 2020
    Die dritte Ausgabe des Loth-Skulpturenpreis wurde Gary Schlingheider und der Galerie Burster aus Berlin verliehen.
  • 2019
    Der zweite Loth-Skulpturenpreis ging an den Künstler Jörg Bach und den Galeristen Werner Wohlhüter.
  • 2018
    Der Preis ging an die Künstlerin Joana Vasconcelos und den Galeristen Christian K. Scheffel.

Portrait Ewald Karl Schrade, Kurator der art KARLSRUHE

Natürlich ist es für Aussteller einfacher, mit Bildern zur Messe zu kommen, mit der sogenannten Flachware. Die oft tonnenschweren, raumgreifenden Skulpturen erfordern einen viel größeren Aufwand. Gleichwohl bin ich froh, dass wir alljährlich zeigen können, was sich im Dreidimensionalen entwickelt. Und es ist ja auch so, dass diese unverwechselbaren Skulpturenplätze in den vier Messehallen besondere Akzente setzen, meine Idee einer anregenden Parklandschaft aufs Schönste in die Architektur tragen. Dafür bekommen wir viel Lob, und so wollen wir in Karlsruhe der Skulptur treu bleiben.


Ewald Karl Schrade, Kurator der art KARLSRUHE