Karlsruhe ist erste deutsche Creative City of Media Arts

Lichtinstallation
Bis zum Ende der art KARLSRUHE am 16. Februar 2020 prangt die Lichtinstallation "Kaskade" des Lichtkünstlers Rainer Kehres am Karlsruher Rathaus. Die Installation besteht aus 99 Globen. Die Erdkugeln hängen mit dem Südpol nach oben: ein Denkanstoß.

Willkommen in der Stadt der Medienkunst!

Im Oktober 2019 wurde Karlsruhe als erste und einzige deutsche Stadt in das internationale UNESCO Creative Cities Network als City of Media Arts aufgenommen. Die von der UNESCO ausgewählten Städte des Netzwerks haben Kultur und Kreativität als entscheidenden Teil ihrer eigenen Identität und eine der zentralen Stützen einer nachhaltigen Zukunftsstrategie erkannt.

Neben dem weltweit renommierten ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe existieren zahlreiche weitere Medienkunstprojekte in der Karlsruher Kulturszene, die sich interdisziplinär mit dem Thema auseinandersetzen, zum Beispiel mit Tanz, Oper und Kreativwirtschaft.

Lokale Medienkunstprojekte und internationale Netzwerkaktivitäten - Aktionsplan mit Förderprogramm ab Jahresbeginn

Medienkunst im öffentlichen Stadtraum Karlsruhes, etwa bei den „Schlosslichtspielen“ im Sommer oder beim Medienkunst-Festival „Seasons of Media Arts“, besitzt bereits eine große Bedeutung mit enormer Strahlkraft. Die Stadt fördert nun folgerichtig ab Mitte Januar 2020 Karlsruher Kunst- und Medienschaffende, Initiativen und Institutionen für lokale Medienkunstprojekte und die Verstärkung des internationalen Austauschs.

Auf internationaler Ebene wird das weltweit renommierte ZKM | Zentrum für Kunst und Medien sein bestehendes weltweites Kooperationsnetzwerk erweitern und unter anderem sein Ausstellungsformat „Open Codes“ ab 2020 in anderen Creative Cities wie Shanghai, Bilbao oder Seoul präsentieren. Mit Partnern aus Ländern des Globalen Südens sind gezielte Kooperationen geplant.

UNESCO City of Media Arts während der art KARLSRUHE

Auf der Messe wird sich das ZKM I Zentrum für Kunst und Medien mit hochkarätiger Medienkunst in Halle 1 präsentieren und ein Infostand wird Karlsruhe als Creative City of Media Arts vorstellen.

Ein sichtbares Zeichen der Medienkunst im Stadtraum ist die Globen-Lichtkunstinstallation „Kaskade“ des Karlsruher Lichtkünstlers Rainer Kehres, das noch bis zum Ende der art KARLSRUHE an der Karlsruher Rathausfassade zu sehen ist. Das Werk wurde anlässlich der Aufnahme in das globale UNESCO-Netzwerk geschaffen.

Alle Globen hängen kopfüber. „Mit dem globalen Süden nach 'oben' verändern sich die Perspektiven in der sprichwörtlichen Weltanschauung“, so die Intention des Künstlers.

Die 99 in einer Matrix installierten Globen, die einzeln ansteuerbar sind, strahlen auch mit wiederkehrenden Lichtspielen und Botschaften vom Rathausbalkon in die Stadt und die ganze Welt.

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