30.08.2018

art KARLSRUHE 2019: Klassische Moderne bis Gegenwartskunst

Welche Galerien auf der sechzehnten Ausgabe der art KARLSRUHE teilnehmen, entscheidet sich Ende September. Bewerbungsschluss ist am 10.09.2018.

Joana Vasconcelos, Preisträgerin, Skultpur, Galerie Scheffel
Der erstmals verliehene Loth-Skultpurenpreis ging an die portugiesische Künstlerin Joana Vasconcelos und Galerist Christian K. Scheffel.

Die art KARLSRHUE zeigt vom 21. bis 24. Februar 2019 Kunst aus 120 Jahren – von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Welche Galerien auf der sechzehnten Ausgabe der art KARLSRUHE teilnehmen, entscheidet sich Ende September. Unter der Leitung von Kurator Ewald Karl Schrade kommt der sechsköpfige Beirat zwei Tage zusammen, um die ausstellenden Galerien zu jurieren. Einreichungsschluss für Bewerbungsunterlagen ist der 10. September 2018.

Loth-Skulpturenpreis wird zum zweiten Mal ausgelobt

Auf der diesjährigen art KARLSRUHE durfte sich die portugiesische Künstlerin Joana Vasconcelos, die aktuell mit einer Einzelausstellung im Guggenheim in Bilbao gefeiert wird, über den erstmals vergebenen Loth-Skulpturenpreis – gesponsert von der L-Bank – freuen. Vertreten wurde Joana Vasconcelos von der Galerie Scheffel (Bad Homburg). Mit dem Preis werden Galerie und Künstler gleichermaßen ausgezeichnet.

Den mit 20 000 Euro dotierten Preis vergab die Fachjury unter insgesamt 20 Skulpturenplätzen der art KARLSRUHE – sie zählen zu den unverwechselbaren Eigenheiten der internationalen Kunstmesse.

Der Skulpturenpreis ist nach dem Künstler Wilhelm Loth (1920 – 1993) benannt. 1958 wurde er als Leiter einer Bildhauerklasse an die Kunstakademie in Karlsruhe berufen, an der er seit 1960 als Professor bis zu seiner Emeritierung 1986 wirkte. Der Schwerpunkt des künstlerischen Schaffens Wilhelm Loths lag stets auf Plastiken. Hierbei verwendete er Bronze, Neusilber und Aluminium als Materialien. Das zentrale künstlerische Motiv, um das sein Werk kreiste, ist die Darstellung des weiblichen Körpers.

Die Beiratsmitglieder der art KARLSRUHE

Neben Kurator Ewald Karl Schrade und Messechefin Britta Wirtz setzt sich der Beirat der art KARLSRUHE für 2019 aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Dorothee Baer-Bogenschütz (Kunstjournalistin, Wiesbaden). Die Kunsthistorikerin und -journalistin schreibt unter anderem für die KUNSTZEITUNG und berichtet weltweit über Kunstmessen und –ausstellungen.

Renate Bender (Galeristin, München). Im Programm ihrer gleichnamigen Galerie (gegründet 1987) führt Bender reduzierte Formen der Malerei, Fotografie und Bildhauerei, überwiegend im Bereich minimaler, monochromer und konkreter Ausdrucksformen.

Frank Thomas Gaulin (KUNSTHAUS LÜBECK). Gaulin wurde vor zwei Jahren als neues Mitglied in den Beirat berufen. „Ein altgedienter Editeur“, so Schrade. Gaulin entscheidet mit bei der Auswahl der Galeristen im Bereich Limited (Halle 1) mit den Schwerpunkten Fotografie, Editionen und Objekte.

Anja Knoess (Galeristin, Köln). Die Kölner Galeristin Anja Knoess macht sich im zweiten Jahr als Beiratsmitglied für zeitgenössische Kunst stark.

Dr. Dorothea van der Koelen (Galeristin, Mainz/Venedig). Die Kunsthistorikerin und Verlegerin ist inzwischen mit drei Galerien für zeitgenössische Kunst in Mainz und Venedig präsent, sie hat über 500 Ausstellungen in mehr als 25 Ländern kuratiert.

Werner Tammen (Galerist, Berlin). Der Schwerpunkt der Galerie „Tammen & Partner“ liegt im Bereich der zeitgenössischen Kunst. Zudem ist Tammen als Vorsitzender des Landesverbandes Berliner Galerien aktiv.

Pressekontakt

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