Pressemitteilungen 2025-07-07 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 07.07.2025 Erfolgreiche Benefizauktion der Freunde und Förderer der art karlsruhe Hohe fünfstellige Spendensumme zugunsten von Künstlerinnen, Künstlern und dem ZKM-Projekt „Art up your Life“ erzielt Mehr Messe Karlsruhe_Jürgen Rösner 67.700 Euro – diese beeindruckende Spendensumme kam am vergangenen Freitag, den 4. Juli 2025, bei der zweiten Benefiz-Kunstauktion der Freunde und Förderer der art karlsruhe e. V. im Konzerthaus Karlsruhe zusammen. Rund 50 von den Galerien der art karlsruhe ausgewählte Werke wurden bei voll besetzten Reihen und guter Stimmung versteigert und sorgten für ein eindrucksvolles Zusammenspiel von Kunst, gesellschaftlichem Engagement und großzügiger Unterstützung. Der Auktionserlös kommt zu gleichen Teilen den Künstlerinnen und Künstlern der versteigerten Arbeiten sowie der SANNI Foundation zugute. Die Stiftung verdoppelt den Betrag und fördert damit das Projekt „Art up your Life“ am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe – eine kreative Initiative zur Stärkung mentaler Gesundheit und sozialer Teilhabe.Durch den Abend führte Britta Wirtz, Vorstandsvorsitzende der Freunde und Förderer der art karlsruhe und Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, gemeinsam mit Auktionator Kristian Jarmuschek, der die Versteigerungen unterhaltsam und mitreißend leitete. Neben hochkarätigen Werken etablierter Galerien sorgte auch die Verlosung der Porzellanarbeit „Mademoiselle“ von Anke Eilergerhard für besondere Spannung. Über die SANNI Foundation und das ZKM-Projekt „Art up your Life“ Mit der SANNI Foundation unterstützt die Benefiz-Kunstauktion eine gemeinnützige Stiftung, die sich weltweit für bessere Zukunftsperspektiven einsetzt – besonders dort, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Im Fokus stehen die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen, die Gesundheitsförderung, die Bekämpfung extremer Armut sowie die Stärkung von Frauen. Der durch die Auktion generierte Beitrag fördert konkret das ZKM-Projekt „Art up your Life“ in Karlsruhe – eine kreative Programmreihe, die gezielt die mentale Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen stärkt. Kunst wird dabei als wirksames Werkzeug genutzt, um persönliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu reflektieren und kreativ anzugehen. In Workshops, Führungen und Projekten entstehen Räume für Austausch, gemeinsame Gestaltung und innovative Lösungsansätze.Mehr Informationen zur Arbeit der Stiftung unter: https://sanni-foundation.com/Weitere Informationen: art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe, art-karlsruhe.de/linkedin. 2025-06-30 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 30.06.2025 „Art up your Life“: Benefiz-Kunstauktion, um gesellschaftliche Herausforderungen besser meistern zu können Mehr Die Freunde und Förderer der art karlsruhe laden zur zweiten Benefiz-Kunstauktion am 4. Juli 2025 ein Auktionator des Abends ist Kristian Jarmuschek, Vorsitzender des Beirats der art karlsruhe. (Credit: Messe Karlsruhe/Foto Behrendt) Am Freitag, den 4. Juli 2025, heißt es im Konzerthaus Karlsruhe wieder: „Zum Ersten, zum Zweiten – verkauft!“ Die Freunde und Förderer der art karlsruhe e. V. laden zu ihrer zweiten Benefiz-Kunstauktion ein – ein Abend, der Kunst, soziales Engagement und ein exklusives Kunsterlebnis miteinander verbindet. Rund 50 hochkarätige Werke kommen an diesem Abend unter den Hammer. Die Arbeiten werden von Galerien der art karlsruhe ausgewählt und zur Verfügung gestellt, der Auktionskatalog ist ab sofort online. Der Auktionserlös kommt zwei wichtigen Zwecken zugute: Die eine Hälfte fließt an die Künstlerinnen und Künstler der versteigerten Werke – ein wichtiges Signal der Anerkennung und Unterstützung ihres Schaffens. Die andere Hälfte erhält die SANNI Foundation, die den Betrag verdoppelt und damit die Projektreihe „Art up your Life“ des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe unterstützt.Durch den Abend führt Britta Wirtz, Vorsitzende der Freunde und Förderer der art karlsruhe und Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, Auktionator ist Kristian Jarmuschek, Vorsitzender des Beirats der art karlsruhe. „Unsere Benefiz-Auktion zeigt eindrucksvoll, dass Kunst Menschen verbinden und gesellschaftlich wirken kann – gerade in diesen herausfordernden Zeiten bei schrumpfenden Kultur-Etats ist das wichtiger denn je“, sagt Britta Wirtz. „Dass wir diesen besonderen Abend gemeinsam mit den Mitgliedern des Fördervereins organisieren, und damit im Zusammenwirken mit der SANNI Foundation nicht nur Gutes tun, sondern durch die Verkäufe auch Künstlerinnen und Künstler fördern, erfüllt uns mit großer Freude. Dieses Mittsommer-Event im wunderschönen Konzerthaus ist ein Zeichen für Engagement, Gemeinschaft und die Wirkkraft der Kunst.“ 50 herausragende Werke zu versteigern – jetzt im Auktionskatalog entdeckenWer schon vorab einen Blick auf die zu versteigernden Werke werfen möchte, kann ab sofort den Auktionskatalog online nutzen. Auch eine Bieterkarte kann hier online erworben werden. Unter den Hammer kommen unter anderem Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Christopher Lehmpfuhl (Galerie Ludorff), Dionisio González (Galerie Taubert), Nina Rike Springer (Galerie Sturm & Schober), Benedikt Leonhardt (Galerie ASPN) und Rolf Hans (Galerie Thole Rotermund). Mit Noemi Strittmatter (Galerie Lauffer) und Yena Kim, sind außerdem zwei junge, aufstrebende Positionen vertreten – beide Künstlerinnen haben auf der diesjährigen art karlsruhe im academy:square ausgestellt.Ein besonderes Highlight des Abends ist die Verlosung eines echten Sammlerstücks: Die Porzellanarbeit „Mademoiselle“ von Künstlerin Anke Eilergerhard, freundlicherweise bereitgestellt von der Galerie Anna Laudel. Jede Bieterkarte gilt automatisch als Teilnahmelos. Wer seine Gewinnchancen erhöhen möchte, kann zusätzlich weitere Lose im Saal erwerben. Die rund 50 ausgewählten Werke werden ab 18 Uhr vor Ort ausgestellt, die Auktion beginnt um 19.30 Uhr, jede Position öffnet mit einem Startgebot von 100 Euro. Den Zuschlag erhält das Höchstgebot. „Ich freue mich sehr auf einen erfolgreichen Abend, und hoffe, dass wir den Erfolg des letzten Jahres überbieten können und eine herausragende Summe für die SANNi Foundation und die Künstlerinnen und Künstler der Arbeiten zusammenbringen – insbesondere, weil die Stiftung das Spendenergebnis sogar nochmals verdoppeln wird,“ sagt Auktionator Kristian Jarmuschek. „Mein ganz besonderer Dank gilt natürlich unseren Galerien für ihr Engagement und die hervorragende Auswahl der Werke, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich wäre.“ Über die SANNI Foundation und das ZKM-Projekt „Art up your Life“ Mit der SANNI Foundation unterstützt die Benefiz-Kunstauktion eine gemeinnützige Stiftung, die sich weltweit für bessere Zukunftsperspektiven einsetzt – besonders dort, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Im Fokus stehen die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen, die Gesundheitsförderung, die Bekämpfung extremer Armut sowie die Stärkung von Frauen. Der durch die Auktion generierte Beitrag fördert konkret das ZKM-Projekt „Art up your Life“ in Karlsruhe – eine kreative Programmreihe, die gezielt die mentale Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen stärkt. Kunst wird dabei als wirksames Werkzeug genutzt, um persönliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu reflektieren und kreativ anzugehen. In Workshops, Führungen und Projekten entstehen Räume für Austausch, gemeinsame Gestaltung und innovative Lösungsansätze. „Wir sind dankbar, dass der Erlös dieser besonderen Auktion der Freunde und Förderer der art karlsruhe Kindern und Familien zugutekommt und so Hoffnung und Perspektiven schafft. Die Unterstützung durch die Auktion ist für unsere Arbeit ein starkes Zeichen der Solidarität", sagt Susanne Schroff, 1. Vorsitzende der Stiftung, die den Abend auch persönlich begleiten wird.Mehr Informationen zur Arbeit der Stiftung unter: https://sanni-foundation.com/ 2025-02-24 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 24.02.2025 art karlsruhe entfaltet spürbar Dynamik und Kraft Die art karlsruhe blickt nach fünf Messetagen auf hohes Interesse und zufriedene Galeristinnen und Galeristen mit guten Verkäufen. Mehr art karlsruhe 2025: Hohes Interesse und zufriedene Galeristinnen und Galeristen mit guten Verkäufen (Credit: Messe Karlsruhe/Carlotta Roob) „Die art karlsruhe ist auf einem guten Kurs“, „die Entwicklung der art karlsruhe ist sehr vielversprechend“, „die art karlsruhe hat vieles richtig gemacht" – so und so ähnlich fassen Galerien wie Schlichtenmaier, Poll, Ludorff, Geiger oder auch Kornfeld zusammen, was auch unter ihren Kolleginnen und Kollegen der Tenor dieser Tage ist. Die art karlsruhe blickt nach fünf Messetagen auf hohes Interesse und zufriedene Galeristinnen und Galeristen mit guten Verkäufen.„Die konzeptionellen Weiterentwicklungen des vergangenen Jahres greifen nun ineinander und entfalten spürbar Dynamik und Kraft", sagen Olga Blaß und Kristian Jarmuschek, die die Messe seit 2024 als Doppelspitze leiten. „Bereits im Vorfeld hat uns das gewachsene Interesse überwältigt.“ Allein am diesjährigen Previewtag empfing die art karlsruhe mehr institutionelle Vertreterinnen und Vertreter der Kunstbranche als je zuvor. Dieses Ergebnis schlägt sich auch in den Verkäufen der Galerien nieder, unter anderem bestätigt durch die Besucherbefragung, die einen höheren Anteil an Kunstkaufenden belegt. Während die Galerie Ludorff sechs großformatige Bilder von Christopher Lehmpfuhl verkaufen konnte, fanden bei der Galerie Tammen etliche Arbeiten von Marion Eichmann, darunter auch Großformate neue Besitzer. Dr. Bert Schlichtenmaier bilanziert: „Wir konnten das Werk von Almut Heise, das im Vorfeld der art karlsruhe in der FAZ besprochen wurde, verkaufen; darüber hinaus eine Horst Antes Arbeit mit spannender Provenienz sowie mehrere Skulpturen von Michael Croissant. Ich habe den Eindruck, die Menschen suchen – und finden – in diesen schwereren Zeiten Halt in der Kunst.“ Großes Medienecho: „Im Land der Hidden Champions“Die positive Resonanz macht sich in diesem Jahr auch am internationalen Medieninteresse der klassischen sowie sozialen Medien bemerkbar. „Es kommen nicht nur Kunstliebhaber aus aller Welt, die art karlsruhe ist ein gesellschaftliches Ereignis und Drehscheibe der Institutionen“, sagt Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe. Neben französischen Medien, wie Beaux Arts & Cie, war die art karlsruhe in zahlreichen reichweitenstarken Medien präsent, wie etwa die ARD, die mit Live-Schaltungen berichtete. So titelte das Handelsblatt „Im Land der Hidden Champions“ und lobt, wie Stärken sichtbarer gemacht und neue Formate ergänzt werden. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung erkennt: „Die art karlsruhe entwickelt sich als Kunstmesse im deutschen Südwesten stetig weiter“, und führt aus: „Mit Extras wie dem start:block, dann einem Papierarbeiten vorbehaltenen Karree und einem mit spannenden Erstlingswerken von Absolventen der baden-württembergischen Kunstakademien gelingt es der art karlsruhe, vier Hallen und deren 35.000 Quadratmeter mit Kunst zu füllen, ohne ermüdende Gleichförmigkeit zu produzieren.“ Der start:block, der konzeptionell einzigartig ist, wurde in diesem Jahr erstmals realisiert und präsentierte Werke, die sich aus Sicht der Galerien besonders gut für den Einstieg ins Kunstsammeln eignen. Zahlreiche verkaufte Werke setzten Impulse für das private Kunstsammeln. Eine ideale Plattform für intensive Gespräche: Das Collectors Dinner (Credit: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner) Collectors Dinner: Gemeinsam Kunst feiernEine ideale Plattform für intensive Gespräche und für Ausstellende sowie ihre Gäste gleichermaßen ein Highlight: Das Collectors Dinner der art karlsruhe. Mit einer Lichtinstallation im Zentrum der dm-arena, konnten rund 700 Personen – Galeristinnen und Galeristen, Kunstsammelnde, Freunde und Unterstützende der art karlsruhe - ein Dinner in inspirierendem Ambiente genießen. „Mit dem Collectors Dinner sagen wir zum einen Danke an die Galerien, die gemeinsam mit uns diese tolle Kunstmesse realisieren“, erklärt Kristian Jarmuschek, Beiratsvorsitzender der art karlsruhe. „Zum anderen ist dieser Abend aber auch eine ideale Gelegenheit Kolleginnen und Kollegen zu treffen, zu netzwerken, sich auszutauschen.“ So bestätigt Galerist Thomas Riegger von der Galerie Meyer Riegger: „Das Collectors Dinner war ein sehr netter und angenehmer Abend in einem schönen, sehr festlichen Rahmen. Es hat Spaß gemacht, in guter Gesellschaft angeregte Gespräche zu führen.“ Kunst als Form des Dialogs – art karlsruhe leistet wichtigen BeitragDie enge Verbundenheit der Messe mit der Stadt Karlsruhe und die gesellschaftliche und politische Wirkung von Kunst, zeigte sich in diesem Jahr mehr denn je: In Halle 3, wo inmitten der wichtigsten städtischen Akteure die Messe offiziell eröffnet wurde, betont Arne Braun, Staatsekretär für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg: „Ich habe das Gefühl, wir haben gesellschaftlich die Sprache verloren. Die Kunst gibt sie uns in Teilen durch den Perspektivwechsel zurück und hilft uns, wieder ins Gespräch zu kommen.“ Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe ergänzt: „Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst. Kunst ist aktuell vielleicht die beste Form der Kommunikation, um mit anderen Menschen wieder ins Gespräch zu kommen. Da die art karlsruhe einen wichtigen Beitrag für gesellschaftlichen Dialog leistet, ist es mir persönlich ein besonderes Anliegen, diese Messe basierend auf ihren Stärken stetig weiterzuentwickeln.“ Neben Einzelpräsentationen wichtiger Kulturinstitutionen, wie dem ZKM oder der UNESCO City of Media Arts, das die Medienkunst im Zentrum hat und dessen Open Call „The Future is Today“ bereits für 2026 in den Startlöchern steht, war die Wechselwirkung der art karlsruhe mit der Stadt durch verschiedenste Events auch mitten im Stadtleben sicht- und erlebbar. Ob Kunstrauschen, After art Party oder die gallery night - die große Zahl an begeisterten Gästen bestätigt einmal mehr: die art karlsruhe zeigt die Fächerstadt als die Kunst- und Kulturstadt, die sie ist. 2025-02-22 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 22.02.2025 Loth Skulpturenpreis, gestiftet von der L-Bank, geht an Eva Hild und die Galerie Martina Kaiser art karlsruhe 2025: Künstlerinnen und Galerien mit drei renommierten Preisen geehrt Mehr Künstlerinnen und Galerien mit drei renommierten Preisen geehrt . Credit: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner Der Loth-Skulpturenpreis geht in diesem Jahr an die schwedische Bildhauerin und Keramikerin Eva Hild und die Galerie Martina Kaiser. Der Preis wurde am gestrigen Freitag auf der art karlsruhe an die Künstlerin und die Galeristin übergeben. Jurysprecher Alexander Heil, Nachlassverwalter sowie Neffe von Wilhelm Loth, begründete die Wahl wie folgt: „Auf der Basis einer staunenswerten handwerklichen Kompetenz, sind Eva Hilds Skulpturen spürbar aufgeladen mit Energie und Bedeutung, Seele und Körperlichkeit. Die nur auf den ersten Blick monochromen Oberflächen aus matten, weißen oder schwarzen Pigmenten erscheinen, je nach Lichteinfall, kreatürlich lebendig. Ihre Kölner Galeristin Martina Kaiser hat zusammen mit der schwedischen Künstlerin einen harmonischen Skulpturenplatz gestaltet, museal und zugleich spannend.“ Der Loth Skulpturenplatz ist mit 20.000 Euro hoch dotiert und wird seit 2018 jährlich von der L-Bank gestiftet. Das Preisgeld kommt gleichermaßen der Bildhauerin und ihrer Galeristin zugute. Namensgeber Wilhelm Loth gilt als einer der wichtigsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts.Neben dem Loth Skulpturenpreis wurden im Rahmen der art karlsruhe auch der Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift an die deutsch-schweizerische Malerin und Fotografin Ingeborg Lüscher sowie der art karlsruhe Preis an die japanische Künstlerin Etsu Egami und die Galerie KORNFELD vergeben. Eva Hild: Ein Zusammenspiel aus Formgebung und Auslassung Galeristin Martina Kaiser hat zusammen mit der schwedischen Künstlerin einen harmonischen Skulpturenplatz gestaltet. Credit: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner Die Skulpturen von Eva Hild sind ein Zusammenspiel aus Formgebung und Auslassung, Inhalt und Leere, innerem und äußerem Raum. Die Objekte sind getragen von einer hochfeinen Keramikmembran, die sich in Kurvenverläufen, Schlingen und Drechseln zu somatischen Gebilden auswächst. So strahlen sie eine natürliche Dynamik aus, ändern ihre Gestalt mit jedem Perspektivwechsel des Betrachters und lassen die Dimensionen des Innen und Außen miteinander verschmelzen. Ton, welcher als Ausgangsmaterial für ihre Keramikwerke fungiert, ist für Eva Hild das perfekte Arbeitsmaterial. „Ton ist geduldig, bescheiden und dankbar – und hat nicht umsonst eine jahrtausendelange Tradition in Kunst und Kunsthandwerk“, so Eva Hild. Die Künstlerin lebt und arbeitet bei Göteborg in Schweden. Sie studierte an der Kunst- und Designakademie in Göteborg sowie an der Gerlesborg Art School. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt, darunter der Grant-Award der Barnett and Annalee Newman Foundation sowie die Prinz Eugen Medaille für herausragende künstlerische Leistungen, eine der höchsten Ehrungen Schwedens. Traditionell nimmt die Skulptur auf der art karlsruhe einen wichtigen Stellenwert ein. Mit der Auszeichnung wird die Leistung anerkannt, oft tonnenschwere Werke nach Karlsruhe zu transportieren und in den Messehallen zu präsentieren. „Wir haben in diesem Jahr wirklich gestaunt, wie sich die Skulpturenplätze entwickelt haben“, sagt Alexander Heil. „Sie haben eine ungeahnte Qualität erreicht – wirklich top!“ Seit vergangenem Jahr werden die 18 großzügigen Skulpturenplätze in den Hallen und dem Skulpturengarten durch sculpture:spots in den Umläufen ergänzt. art karlsruhe Preis 2025 würdigt visuelle Umsetzung interkultureller Kommunikation Im Rahmen des art:openings am ersten Messetag konnte Galerist Freddy Kornfeld von der Galerie KORNFELD aus Berlin, die bereits seit einigen Jahren auf der art karlsruhe ausstellt, den art karlsruhe Preis für Preisträgerin Etsu Egami in Empfang nehmen. Der seit 2008 vergebene Preis ist dotiert mit einem vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe gestifteten Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Dieses dient dem Ankauf von Werken der auf der Messe gezeigten Präsentation, die dann in die art karlsruhe Collection der Städtischen Galerie Karlsruhe übergehen. Die 1994 geborene Japanerin, die unter anderem auch an der HfG Karlsruhe studiert hat und deren Werke in Japan, China, den USA und Europa ausgestellt wurden, gehört zu den aktuell meistbeachteten jungen Künstlerinnen der zeitgenössischen Kunstszene. Jury-Sprecherin Stefanie Patruno begründete die Wahl Egamis wie folgt: „Etsu Egamis Schaffen, geprägt von einer tiefen Reflexion über interkulturelle Kommunikation und ihre visuelle Umsetzung, beeindruckt durch seine Einzigartigkeit und Sensibilität.“Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift 2025 ehrt Doppelbegabung Der 18. Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift, der jährlich von der Hans Platschek Stiftung vergeben wird, ging in diesem Jahr an Ingeborg Lüscher, die in beiden Disziplinen tätig ist und als Doppelbegabung gilt. Bettina Steinbrügge, Generaldirektorin des Mudam Luxemburg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, wählte mit Lüscher eine Künstlerin aus, die von internationalen Maßstäben zeugt. Bereits am Donnerstag wurde Lüscher feierlich mit dem Preis geehrt, den sie in Anwesenheit von Kurt Groenewald, dem Gründer der Hans-Platschek-Stiftung, entgegengenommen hat. 2025-02-20 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 20.02.2025 art karlsruhe 2025: Galeristen schwärmen von Qualität der Besucher und hohen Umsätzen Etsu Egami (Galerie KORNFELD) mit art karlsruhe Preis ausgezeichnet Mehr "Kunst ist aktuell vielleicht die beste Form der Kommunikation, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen", so eröffnete Messechefin Britta Wirtz am heutigen Donnerstag die 22. Ausgabe der art karlsruhe im Rahmen des art opening und ergänzte: „Die art karlsruhe leistet damit einen wichtigen Beitrag für gesellschaftlichen Dialog.“ Höhepunkt der heutigen offiziellen Eröffnung war die Verleihung des art karlsruhe Preises, der in diesem Jahr an die junge japanische Künstlerin Etsu Egami und die Galerie KORNFELD geht. Der art karlsruhe Preis ist dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro, das dem Ankauf von Werken der ausgezeichneten Künstlerin dient. Diese werden der art karlsruhe Collection in der Städtischen Galerie Karlsruhe übergeben. Erstmals in diesem Jahr fand die Eröffnung der Messe in Halle 3 statt – dort, wo die Verschmelzung der art karlsruhe mit der Stadt Karlsruhe am sichtbarsten wird - inmitten von Präsentationen der städtischen Akteure, wie etwa dem ZKM, der UNESCO City of Media Arts oder der Sonderausstellung zum privaten Sammeln, kuratiert von Stefanie Patruno, Direktorin der Städtischen Galerie Karlsruhe. Galerist Freddy Kornfeld nahm den art karlsruhe Preis von Stefanie Patruno, Britta Wirtz, Arne Braun, Staatsekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg, Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe sowie Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe und Kristian Jarmuschek, dem Beiratsvorsitzenden der art karlsruhe, entgegen. „Etsu Egamis Schaffen, geprägt von einer tiefen Reflexion über interkulturelle Kommunikation und ihre visuelle Umsetzung, beeindruckt durch seine Einzigartigkeit und Sensibilität“, begründete Jury-Sprecherin Stefanie Patruno die Entscheidung im Namen der gesamten Jury. „Ihre Arbeiten laden zu einer Auseinandersetzung mit den Grenzen und Möglichkeiten der Verständigung ein und schaffen berührende, aber auch kraftvolle visuelle Erlebnisse. In einer Zeit, in der politische Spannungen und gesellschaftliche Polarisierungen weltweit zunehmen, ist ihre Kunst ein Appell an Empathie und interkulturelles Verständnis. Sie erinnert uns daran, dass Kommunikation nicht nur über Sprache funktioniert, sondern auch durch Gesten, Formen und Farben Brücken gebaut werden können.“ Die 1994 geborene Tokioerin gehört zu den aktuell meistbeachteten jungen Künstlerinnen der zeitgenössischen Kunstszene und wurde bereits zweimal in die „30 unter 30“-Listen von Forbes Asia und Forbes China aufgenommen. Ihre Werke wurden weltweit in Japan, China, den USA und Europa ausgestellt. Egami hat an der HfG Karlsruhe sowie an der Central Academy of Fine Arts in Peking studiert und ist derzeit Postdoktorandin an der Tsinghua-Universität in China. Ihre Gemälde zeigen meist Porträts von Menschen und sind gekennzeichnet von farbenfrohen, kraftvollen Pinselstrichen. art karlsruhe Preis 2025: Galerist Freddy Kornfeld von der Galerie KORNFELD Berlin vorm Werk der Preisträgerin Etsu Egami Die Preisträger-Galerie KORNFELD aus Berlin (Halle 2/E05) stellt bereits seit einigen Jahren auf der art karlsruhe aus und freut sich über die Auszeichnung und einen erfolgreichen Messestart gleichermaßen: „Dass unsere Künstlerin und wir als Galerie KORNFELD Berlin auf diese besondere Weise Anerkennung und Aufmerksamkeit finden, bedeutet ihr und uns sehr viel“, sagt Galerie-Inhaber und Gründer Freddy Kornfeld. „Umso mehr freut uns, dass diese positive Resonanz sich auch in unseren Verkäufen niederschlägt. Wir haben bereits mehrere Werke verkaufen können, unter anderem einige Arbeiten von Christopher Lehmpfuhl und auch Werke von Etsu Egami.“ Der Galerist lobt zudem die Veränderungen der Messe in den vergangenen zwei Jahren: „Die art karlsruhe hat eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen, das sehen wir als Galeristen ganz deutlich – nicht zuletzt an der Qualität der Besucher und an unseren Abschlüssen.“ Dieser positiven Stimmung schließen sich seine Galeriekolleginnen und -kollegen an. Nachdem die Doppelspitze der art karlsruhe, Kristian Jarmuschek und Olga Blaß, bereits im vergangenen Jahr mit neuen Konzepten und der neuen Struktur der Hallen überzeugen konnte, konnten auch dieses Jahr weitere neue Impulse gesetzt und erfolgreiche Ansätze etabliert werden. Welche Relevanz die Messe als Branchentreffen und Ort des Austauschs und des Netzwerkens hat, verdeutlicht auch das hohe Interesse am Previewtag, an dem zahlreiche bedeutende Akteure der Kunstbranche und Pressevertreter bereits erste Einblicke der diesjährigen Messe erhielten und Käufe tätigen konnten. Die neuausstellende Galerie konsum163, die sich über den Verkauf ihres teuersten Werks freut, fasst zusammen „Tolle Stimmung, tolle Menschen, tolle Hallen.“ Eine Stadt im Zeichen der KunstDie art karlsruhe ist auch im Stadtleben intensiv erlebbar. Dies zeigt sich beispielsweise am Freitag, 21. Februar, in Projekträumen und Off Spaces mit einem anspruchsvollen Programm unter dem Titel „Kunstrauschen“, bei dem sich Ateliers und Projekträume für Kunstinteressierte öffnen. Am Samstag, 22. Februar, laden die Karlsruher Galerien von 19 bis 22 Uhr zur gallery:night ein. Ein kostenfreier Shuttle-Service der Firma Hirsch Reisen bringt die Gäste an beiden Tagen direkt von der Messe zu den Kunstorten und ermöglicht einen komfortablen Transfer zwischen den Stationen. Bereits am Donnerstag, 20. Februar, ab 21 Uhr findet im Hallenbau des ZKM die große Eröffnungsparty der Messe statt, am Samstagabend die „After Art Party“ im Nachtwerk.Weitere Informationen finden Sie unter: art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe, art-karlsruhe.de/linkedin. 2025-02-18 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 18.02.2025 Digitale Pressemappe zur art karlsruhe 2025 Mehr Aus Gründen der Nachhaltigkeit setzen wir bei der art karlsruhe 2025 auf digitale Pressematerialien. Auf dieser Seite finden Sie die digitale Pressemappe der art karlsruhe 2025. Download Digitale PressemappeZum Galerien- und KünstlerverzeichnisZu den Pressefotos 2025-02-12 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 12.02.2025 Die Spannung steigt: art karlsruhe eröffnet in einer Woche mit 187 Galerien aus 16 Ländern In rund einer Woche eröffnet die art karlsruhe und bildet vom 20. bis 23. Februar 2025 gemeinsam mit 187 nationalen und internationalen Galerien mehr als 120 Jahre Kunstgeschichte in der Messe Karlsruhe ab. Mehr Das breite Kunstspektrum spricht sowohl etablierte Sammler als auch Kunstneulinge an. (Bildcredit: Messe Karlsruhe/Carlotta Roob) „Im letzten Jahr ist es uns mit neuen Ideen und Formaten gelungen, konzeptionell neue Wege zu gehen und damit nachhaltig zu überzeugen“, sagt Kristian Jarmuschek, Beiratsvorsitzender der art karlsruhe. „Durch die neuen Impulse, die wir setzen konnten, etabliert sich die art karlsruhe mehr denn je als eine der wichtigsten Messen Deutschlands– gleichermaßen relevant für Galeristen und Besuchende.“ Der positive Zuspruch wird bestätigt durch Galerien wie Nanna Preußners, Cosar und Petra Rinck, die 2024 erstmals dabei waren und, überzeugt davon, 2025 erneut auf der art karlsruhe ausstellen. Auch zahlreiche hochkarätige Neuausstellende, viele aus dem Rheinland, wie die Galerien Thomas Rehbein, Martin Kudlek und Anke Schmidt werden sich in diesem Jahr in Karlsruhe präsentieren. „Darüber hinaus zeigt sich an unseren Galerien, Unterstützern und Förderern die starke Verankerung der art karlsruhe in der Region“, sagt Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe. „Galerien wie Schlichtenmaier, Burster, Meyer Riegger, Scheffel, van der Koelen und Döbele waren und sind langjährige Ausstellende der art karlsruhe.“ Eindrucksvolle Auswahl künstlerischer Positionen (Bildcredit: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner). Spannungsreiche GegenüberstellungenKunstinteressierte entdecken in den vier Hallen der Messe Karlsruhe das für die art karlsruhe charakteristische, große Spektrum künstlerischer Perspektiven - von der Klassischen Moderne, die hochkarätig aufgestellt ist, über die Konkrete Kunst und die Pop Art bis hin zur Zeitgenössischen Kunst. Mit 18 Skulpturenplätzen liegt ein weiterer, traditionell wichtiger Fokus auf der dreidimensionalen Kunst. Seit vergangenem Jahr werden die großzügigen Skulpturenplätze in den Hallen und dem Skulpturengarten durch sculpture:spots in den Umläufen ergänzt. Typisch für die art karlsruhe bleibt die zukunftsweisende Kombination verschiedener Kunstepochen, wie die Klassische Moderne und Gegenwartskunst in Halle 1, die Nachkriegsmoderne und Gegenwartskunst in Halle 2 sowie die Zeitgenössische Kunst in der dm-arena. re:discover und re:frame begegnen Herausforderungen des KunstmarktsDass die art karlsruhe im vergangenen Jahr so starke, positive Resonanz erfahren hat, ist zu einem erheblichen Teil neuen Formaten zu verdanken, die aktuelle Herausforderungen und Fragestellungen der Kunstbranche aufgreifen. Beispielhaft dafür ist re:discover, erstmals 2024 aufgelegt und fokussiert auf noch lebende Künstlerinnen und Künstler, die trotz ihrer hohen, künstlerischen Qualität und ihres kontinuierlichen Kunstschaffens nicht angemessen wahrgenommen werden. Insgesamt 15 Galerien sind in diesem Jahr mit einer re:discover-Position auf der art karlsruhe vertreten. Ergänzt wird re:discover durch re:frame, das 2025 erstmals aufgelegt wird und einen bestmöglichen Umgang mit den Kunstwerken bereits verstorbener Künstlerinnen und Künstler zeigen und so eindrucksvolle best practice Beispiele darstellen soll. So engagiert sich die Galerie Eric Mouchet aus Paris seit Jahren für den Nachlass von Ella Bergmann-Michel sowie ihres Ehemanns Robert Michel, die SIGHT Galerie aus Offenbach vertritt den Nachlass des Künstlers Johannes Geccelli, dessen Arbeiten zu den zentralen Positionen der deutschen Farbfeldmalerei gehören. Der Nachlass des finnischen Künstlers Pertti Kekarainen wird von der Hannoveraner Galerie Drees betreut. Einstieg ins Kunstsammeln: Formate bieten niedrigschwelligen Zugang Für Kunstinteressierte, die den Einstieg in die eigene Kunstsammlung finden wollen, bietet die art karlsruhe ganzheitliche und konkrete Ansätze. Der paper:square in Halle 3 widmet sich künstlerischen Positionen, die sich mit Arbeiten mit und durch Papier auseinandersetzen. „Fragt man etablierte Sammlerinnen und Sammler, ist eine Papierarbeit häufig der erste Kauf, mit dem die eigene Kunstsammlung begonnen wurde“, sagt Olga Blaß. „Um hier niedrigschwellig und fundiert den Zugang zur eigenen Sammlung zu ermöglichen, haben wir den paper:square ergänzt durch den start:block, der erstmals in diesem Jahr entsteht. Hierfür haben wir unsere Galerien explizit gebeten, Werke mitzubringen, die sie für geeignet halten, um den ersten Kunstkauf zu tätigen, und haben eine eindrucksvolle Auswahl erhalten, bei der man sicherlich fündig wird.“ Ebenfalls in Halle 3 entsteht im academy:square eine kuratierte Präsentation von verheißungsvollen Absolventen der drei Kunsthochschulen Baden-Württembergs – der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Kuratiert durch Elke Buhr, Chefredakteurin des MONOPOL Magazins für Kunst und Leben, werden jungen Talente sichtbar gemacht und können von Ausstellenden und Sammelnden entdeckt werden. In der kommenden Sonderausstellung präsentiert die art karlsruhe 2025 15 Werke sowie eine architektonische Intervention der Künstlerin Tamina Amadyar im Dialog mit Werken der Städtischen Galerie. (Bildcredit: Ewelina Bialoszewska) Sonderausstellung zum privaten Sammeln neu gedachtEin echtes Highlight der diesjährigen art karlsruhe ist die Sonderausstellung zum privaten Sammeln, in der eine Einzelposition aus der Privatsammlung des Frankfurter Verlegers Christoph Keller präsentiert wird. Kuratiert von Stefanie Patruno, Direktorin der Städtischen Galerie Karlsruhe, werden 15 Werke sowie eine architektonische Intervention der Künstlerin Tamina Amadyar im Dialog mit Werken der Städtischen Galerie gezeigt. „Es wird 2025 erstmals eine kuratierte Präsentation im Format ‚Privates Sammeln‘ auf der art karlsruhe geben“, sagt Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe. „Das von Stefanie Patruno und Christoph Keller entwickelte Projekt – eine einzelne zeitgenössische Position von Tamina Amadyar - stammt aus einer umfangreichen Sammlung Zeitgenössischer- und Nachkriegskunst, die nie zuvor der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wir werden also in jeder Hinsicht eine echte Premiere auf der art karlsruhe erleben.“ Die Präsentation auf der art karlsruhe dient als Auftakt und Grundstein für einen weiterführenden Dialog im Rahmen eines neu konzipierten Projektes in der Städtischen Galerie, das zum Ziel hat, eine nachhaltige Basis für den Austausch zwischen privatem Sammeln und öffentlicher Museumsarbeit zu schaffen. „Die art karlsruhe bietet als eine der bedeutendsten Kunstmessen im deutschsprachigen Raum eine ideale Plattform, um die Synergien zwischen öffentlichem Museum und privatem Sammlerengagement einem breiten Publikum zugänglich zu machen“, erklärt Stefanie Patruno. „Hier wird Kunst nicht nur präsentiert, sondern aktiv verhandelt, diskutiert und erlebt. Als dynamischer Marktplatz und kultureller Treffpunkt schafft die Messe einen einzigartigen Raum, in dem künstlerische Positionen, Sammlungen und städtische Institutionen in den Dialog treten können.“ Spannendes Rahmenprogramm Einen vertieften Einblick in das künstlerische Schaffen Einzelner ermöglichen die One-Artist-Shows – von den Galerien ausgewählte Künstlerinnen und Künstler und deren Arbeiten. Jede One-Artist-Show der Messe ist automatisch für den art karlsruhe Preis nominiert, der am Donnerstag, 20. Februar 2025, um 14:30 Uhr im Rahmen des art:opening von Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, Arne Braun, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Dr. Frank Mentrup Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Stefanie Patruno sowie Olga Blaß und Kristian Jarmuschek feierlich verliehen wird. Auch weitere Preisverleihungen, die im Rahmen der art karlsruhe stattfinden, würdigen das Engagement einzelner Kunstschaffender und Galerien. Der diesjährige Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift etwa geht an die deutsch-schweizerische Künstlerin Ingeborg Lüscher und wird am Donnerstag, 20. Februar, um 17 Uhr in Halle 3 vergeben. Mit dem Loth Skulpturenpreis - gestiftet von der L-Bank - wird die herausragendste Präsentation des sculpture:square ausgezeichnet. Welche Bildhauerin oder Bildhauer den mit 20.000 Euro hochdotierten Preis am Freitag, 21. Februar, um 19 Uhr entgegennehmen darf, wird während der art karlsruhe von einer Fachjury festgelegt.Auch darüber hinaus gibt es auf der art karlsruhe ein vielfältiges Rahmenprogramm. So bietet die alljährliche Gesprächsreihe ARTIMA art meeting in Halle 2 mit spannenden Vorträgen und Talks zu Kunstproduktion und -rezeption, Kulturpolitik oder auch Marktentwicklungen und vielem mehr vertiefende Einblicke: Hintergrundinformationen zu Nach- und Vorlässen und Wiederentdeckungen am Kunstmarkt oder auch zu der historischen Verantwortung von Kunstvereinen. Enge Verbundenheit und Zusammenarbeit mit der StadtIn Halle 3 zeigt sich die enge Partnerschaft und Wechselwirkung der art karlsruhe mit der Stadt einmal mehr. Sukzessive darum bemüht, diese Verbundenheit auszubauen, gelingt dies mit neuen Formaten und Ideen. Auch seitens der Institutionen ist das Interesse groß, mit Projekten auf der art karlsruhe sichtbar zu sein: Rund 15 städtische Akteure sind in Halle 3 vertreten. Im „Forum Karlsruhe“ präsentiert etwa das ZKM die Arbeit „Kibong Rhee, Bachelor - The Dual Body (2003“) - eine frisch restaurierte poetische Inszenierung, die auf die Sammlung sowie das Thema Restaurierung von Medienkunst hinweist. Aufgebaut ist das Projekt als geschlossene, begehbare Box von etwa 3x3 Metern, in der das Werk - ein Aquarium, in dem sich ein Buch bewegt - inszeniert ist. Ebenfalls ein Highlight ist die Präsentation der UNESCO City of Media Arts: Im Rahmen des Open Calls „The Future is Today“, das die Medienkunst im Zentrum hat und bei dem sich Künstlerinnen und Künstler oder auch Künstlergruppen mit einer Multimedia-Präsentation bewerben können, wurde das Projekt „Shape Shifter“ von Alexandra Besta und Felix Seelos ausgewählt, das speziell für die art karlsruhe entwickelt wurde und erstmals im „Forum Karlsruhe“ öffentlich präsentiert wird. Im Zentrum der Arbeit steht ein Portal – ein Schwellenort zwischen materieller und digitaler Dimension. Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe zeigt eine performative Arbeit der Klasse von Sophie von Hellermann.Gleichzeitig wird die art karlsruhe auch im Stadtleben erlebbar. Gestalt findet dies beispielsweise am Freitag, 21. Februar, in Projekträumen und Off Spaces mit einem anspruchsvollen Programm unter dem Titel „Kunstrauschen“, bei dem sich Ateliers und Projekträume für Kunstinteressierte öffnen. Am Samstag, 22. Februar, laden die Karlsruher Galerien von 19 bis 22 Uhr zur gallery:night ein. Ein kostenfreier Shuttle-Service der Firma Hirsch Reisen bringt die Gäste an beiden Tagen direkt von der Messe zu den Kunstorten und ermöglicht einen komfortablen Transfer zwischen den Stationen. Am Donnerstag, 20. Februar, ab 21 Uhr findet im Hallenbau des ZKM die große Eröffnungsparty der Messe statt, am Samstagabend die „After Art Party“ im Nachtwerk.Weitere Informationen finden Sie unter: art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe, art-karlsruhe.de/linkedin. 2025-02-03 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 03.02.2025 Ingeborg Lüscher erhält auf der art karlsruhe 2025 diesjährigen Hans Platschek Preis Der 18. Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift, der jährlich von der Hans Platschek Stiftung auf der art karlsruhe vergeben wird, geht in diesem Jahr an die deutsch-schweizerische Künstlerin Ingeborg Lüscher. Mehr Ingeborg Lüscher nimmt den Preis im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 20. Februar 2025 um 17 Uhr in Halle 3 der art karlsruhe entgegen. Die diesjährige Hans Platschek Preisträgerin Ingeborg Lüscher. (Bildcredit: Ingeborg Lüscher/Hans Plaschek Stiftung) Lüscher und Platschek – zwei Kunstschaffende mit DoppelbegabungLüscher, die 1936 in Sachsen geboren wurde und zunächst Schauspiel und Psychologie studiert hat, widmete sich den bildenden Künsten erst ab den siebziger Jahren. Ihre Fotodokumentation des Werks von Armand Schulthess wurde bereits 1972 auf der documenta in Kassel ausgestellt. Inzwischen hat sich ihre Kunst unter anderem auf Film, Malerei und Bildhauerei ausgeweitet. Sulphur, glue, sawdust, plaster and wood. (Bildcredit: Ingeborg Lüscher/Hans Platschek Preis) Lüscher setzt für ihre Arbeiten organische Stoffe ein und verwendet seit Mitte der achtziger Jahre insbesondere Schwefel, dessen Gelb sie oft in eine farbliche Korrespondenz mit einem aus Asche und Acryl gewonnenen Schwarz setzt. Folglich entstehen Bilder dialektischer Herkunft, die sowohl von einer poetisch aufgeladenen als auch einer radikalen Haltung zeugen. Neben ihrer bildenden Kunst ist Lüscher in der Literatur tätig. Diese Doppelbegabung teilt sie mit Hans Platschek. Über die JurorinAusgewählt wurde Lüscher von Bettina Steinbrügge, Generaldirektorin des Mudam Luxemburg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, die seit 2017 im Vorstand der Hamburger Platschek-Stiftung tätig ist. Steinbrügge wurde vom Vorstand der Stiftung zur diesjährigen Solo-Jurorin des Preises benannt. Über die Hans Platschek StiftungBereits seit 2008 vergibt die im Jahr 2005 von Kurt Groenewold gegründete Hans Platschek Stiftung jährlich auf der art karlsruhe den Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift. Ziel der Stiftung ist die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen bildenden Kunst und die Unterstützung des bildnerischen und kritischen Werks Platscheks. Der 1923 in Berlin geborene und 2000 in Hamburg gestorbene Maler und Schriftsteller zählt zu den Künstlern, die die Kunst nach 1945 in Deutschland stark beeinflusst haben. Platschek, der als Jugendlicher mit seiner Familie aus Nazi-Deutschland nach Südamerika geflohen und kehrte erst in den fünfziger Jahren nach Europa zurück. Sowohl mit seiner Malerei als auch mit seinen Büchern und Aufsätzen sorgte Platschek regelmäßig für Debatten und Diskussionen. art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe, art-karlsruhe.de/linkedin, Hans Platschek Stiftung. 2025-01-22 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 22.01.2025 re:discover und re:frame setzen wichtige Impulse Mit sorgfältig kuratierten Formaten begegnet die art karlsruhe vom 20. bis 23. Februar in der Messe Karlsruhe Herausforderungen, die die Kunstbranche beschäftigen. Mehr Erstmals 2024 mit großem Zuspruch präsentiert, geht re:discover 2025 mit spannenden künstlerischen Positionen in die zweite Runde. Ergänzt wird es durch das neue Format re:frame, das die Aufmerksamkeit der Kunstwelt auf Künstlernachlässe lenken soll.15 jurierte Galerien zeigen re:discover-PositionenIn dem auf Kunstmessen einzigartigen Format re:discover liegt der Fokus auf Künstlerinnen und Künstlern, die trotz der hohen Qualität ihres Werks aktuell nicht die Aufmerksamkeit des Kunstmarktes haben. 15 jurierte Galerien präsentieren jeweils eine künstlerische Position, die nicht die verdiente dauerhafte Sichtbarkeit, Anerkennung und Sammlerschaft erlangen konnte und macht diese für eine breitere Öffentlichkeit wieder sichtbar und wirksam. Diese nationalen und internationalen Künstler werden im Programm re:discover präsentiert: Jo Winter von der Galerie Z, Stuttgart,Sabine K Braun von der Galerie Claeys, Freiburg, Andrea Eitel von der Galerie Sammlung Amann, Stuttgart, Niko Grindler von der Galerie Imke Valentien, Stuttgart, Guido Kucznierz von der Galerie Alfred Knecht, Karlsruhe, Laszlo Lakner von der Galerie Albert Baumgarten, Freiburg, Beate Christine Winkler von der Galerie EXOgallery, Stuttgart Heike Lydia Grüß von der Galerie Markus Döbele, Dettelbach-Effeldorf,Sabine Herrmann von der Galerie Albrecht, Berlin, Paul Thuile von der Galerie Sturm und Schober, Wien/Stuttgart, Wolfgang Leber von der Galerie Sandau & Leo, Berlin, HELMA Petrick von der Galerie Poll, Berlin, Doris Farklas von der Galerie Erik Bausmann, Halle (Saale),Hans Bohlmann von der Galerie gräfe art.concept, Berlinund Ulrich Baehr von der Galerie Eric Mouchet, Paris/Brüssel. Paul Thuile, Karthaus, 2019 (Bildcredit: Galeria Sturm und Schober) Mit dem norditalienischen Künstler Paul Thuile zeigt die Galerie Sturm und Schober aus Wien und Stuttgart eine eindrucksvolle re:discover Position. Seit Jahren freundschaftlich mit dem Künstler verbunden, versucht die Galerie den Blick der Kunstwelt auf die besonderen Qualitäten seiner Arbeit zu lenken. Thuile ist bekannt für seine Zeichnungen auf Papier sowie auf MDF-Platten. Dort bildet er menschliche Lebensräume wie Zimmer, Schreibtische und Treppenhäuser ab. Diese sind dabei meist fragmentarisch und reduziert auf Umrisslinien mit einer leicht vibrierenden Linienführung dargestellt. Sabine Herrmann, bipolar, 2020 (Bildcredit: Galerie Albrecht) Konstant darum bemüht, insbesondere weibliche Positionen vermehrt in den Vordergrund zu stellen, zeigt die Galerie Albrecht auf der art karlsruhe Werke der Berliner Künstlerin Sabine Herrmann. „Leider haben viele Künstlerinnen nicht die gleiche Wertschätzung erfahren, wie ihre männlichen Kollegen“, erklärt Galeristin Susanne Albrecht. „Ihr Werk wurde regelmäßig unterschätzt und erfuhr wenig Sichtbarkeit. So wurden ihre Arbeiten – wenn sie doch einmal den Weg ins Museum gefunden hatten - in der Regel im Depot verwahrt und nicht öffentlich zugänglich gemacht. Dies ändert sich erst in jüngster Zeit allmählich und diese Entwicklung möchten wir unterstützen – nicht zuletzt mit unserer Präsentation auf der art karlsruhe.“ Kennzeichnend für Sabine Herrmanns Werke sind expressive breite Pinselschwünge, aber auch feine expressive Bleistiftzeichnungen. Aufgewachsen im Osten des geteilten Berlins, ist ihre Arbeit von den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der 80er Jahre geprägt.re:discover ensteht mit einer Förderung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e.V. (BVDG).Weitere Informationen zu den teilnehmenden Galerien sowie den Künstlerinnen und Künstlern 2025 gibt es unter Rediscover | Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst. Umgang mit Nachlässen - re:frame zeigt best practice BeispieleEine der großen Herausforderungen des Kunstmarktes wird in den kommenden Jahren der Umgang mit künstlerischen Nachlässen sein. Um hier neue Akzente zu setzen, entwickelte die art karlsruhe das Format re:frame. „Nachlassverwalter und Erben stehen oftmals vor der Herausforderung, nicht zu wissen, wie mit dem Vor- oder Nachlass von Künstlern am sinnvollsten umzugehen ist“, erklärt Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe. „Dass es hier Handlungsbedarf gibt, wird uns im Austausch mit der Kunstwelt konstant gespiegelt. Dieser Problematik schaffen wir Abhilfe, indem wir auf der art karlsruhe zeigen, wie Galerien einen bestmöglichen Umgang mit Nachlässen finden - also eindrucksvolle best practice Beispiele darstellen.“ So engagiert sich die Galerie Eric Mouchet aus Paris seit Jahren für den Nachlass von Ella Bergmann-Michel, sowie ihres Ehemanns Robert Michel, um die als eine der bedeutendsten und originellsten Künstlerinnen der deutschen Avantgarde des 20. Jahrhunderts geltende Position noch stärker in das Bewusstsein der Kunstwelt zu rücken. Die SIGHT Galerie aus Offenbach vertritt den Nachlass des Künstlers Johannes Geccelli, dessen Arbeiten zu den zentralen Positionen der deutschen Farbfeldmalerei gehören und eine ausgeprägte Sensibilität für das Zusammenspiel von Fläche, Zeit und Farbe zeigen. Der Nachlass des finnischen Künstlers Pertti Kekarainen wird von der Hannoveraner Galerie Drees betreut. Kekarainen setzte sich als Vertreter der „Helsinki School“ in seinen fotografischen Werken eindrucksvoll mit Raum- und Lichtebenen auseinander. Über die art karlsruhe 2025Mit ihrer 22. Ausgabe lädt die art karlsruhe, Messe für – Klassische Moderne und Gegenwartskunst vom 20. bis 23. Februar die internationale Kunstwelt in die Fächerstadt ein. Rund 180 Ausstellende bilden in den vier Hallen der Messe Karlsruhe 120 Jahre Kunstgeschichte ab - von der Klassischen Moderne über die Konkrete Kunst und die Pop Art bis hin zur Zeitgenössischen Kunst. Seit jeher ein Markenkern der Messe, spielt die Skulptur auch 2025 wieder eine zentrale Rolle. art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe und art-karlsruhe.de/linkedin 2024-12-20 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 20.12.2024 Sonderausstellung zum privaten Sammeln auf der art karlsruhe 2025 neu gedacht: Kuratorin Stefanie Patruno, Städtische Galerie Karlsruhe, im Dialog mit der Sammlung Christoph Keller Mehr In ihrer kommenden Sonderausstellung präsentiert die art karlsruhe 2025 eine Einzelposition aus der Privatsammlung des Frankfurter Verlegers Christoph Keller. Der Frankfurter Sammler und Verleger Christoph Keller I Fotocredit: Christoph Keller/Städtische Galerie Karlsruhe Kuratiert von Stefanie Patruno, Direktorin der Städtischen Galerie Karlsruhe, werden 15 Werke sowie eine architektonische Intervention der Künstlerin Tamina Amadyar im Dialog mit Werken der Städtischen Galerie gezeigt. „Es wird 2025 erstmals eine kuratierte Präsentation im Format ‚Privates Sammeln‘ auf der art karlsruhe geben“, sagt Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe. „Das von Stefanie Patruno und Christoph Keller entwickelte Projekt – eine einzelne zeitgenössische Position von Tamina Amadyar - stammt aus einer umfangreichen Sammlung Zeitgenössischer- und Nachkriegskunst, die nie zuvor der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wir werden also in jeder Hinsicht eine echte Premiere auf der art karlsruhe erleben.“Den Impuls der art karlsruhe hinsichtlich der Ausgestaltung der Sonderausstellung nahm Stefanie Patruno zum Anlass diese erstmalige Form der Verrnetzung mit einem privaten Sammler anzustoßen. Die Sonderausstellung dient als Auftakt und Grundstein für einen weiterführenden Dialog im Rahmen eines neu konzipierten Projektes in der Städtischen Galerie, das zum Ziel hat, eine nachhaltige Basis für den Austausch zwischen privatem Sammeln und öffentlicher Museumsarbeit zu schaffen. Auf der art karlsruhe können sich Besuchende einen Eindruck von dieser Premiere machen. „Die art karlsruhe bietet als eine der bedeutendsten Kunstmessen im deutschsprachigen Raum eine ideale Plattform, um die Synergien zwischen öffentlichem Museum und privatem Sammlerengagement einem breiten Publikum zugänglich zu machen“, erklärt Stefanie Patruno. „Hier wird Kunst nicht nur präsentiert, sondern aktiv verhandelt, diskutiert und erlebt. Als dynamischer Marktplatz und kultureller Treffpunkt schafft die Messe einen einzigartigen Raum, in dem künstlerische Positionen, Sammlungen und städtische Institutionen in den Dialog treten können.“ Würdigung für privates Engagement Künstlerin Tamina Amadyar I Fotocredit: Ewelina Bialoszewska Seit ihrer Gründung 2004 werden auf der art karlsruhe in einer Sonderausstellung renommierte Sammlungen präsentiert und das private Engagement der Sammlerinnen und Sammler gewürdigt. In 2025 wird dieses Format neu gedacht. „In einem Umfeld, wie hier in Baden-Württemberg, in dem es zahlreiche private Kunstsammlungen gibt, wollen wir künftig eine ganz eigene, zeitgenössische Perspektive auf diese Sammlungen präsentieren, indem wir jungen Kuratorinnen und Kuratoren die Möglichkeit geben, ihren Blick auf und ihre Fragen an diese gesammelten Kunstwerke zu richten“, sagt Kristian Jarmuschek, Vorsitzender des Beirats der art karlsruhe. „Was nicht weniger wichtig ist: hinter jeder Sammlung, wie der von Christoph Keller, verbirgt sich eine Leidenschaft, in die wir mit unserer Sonderausstellung einen vertieften Einblick gewähren dürfen und sie so würdigen können.“ Keller selbst hat an der Karlsruher Hochschule für Gestaltung studiert und bereits im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe Ausstellungen kuratiert. Für die Sonderausstellung hat er sich zusammen mit Stefanie Patruno für die Präsentation der aus Kabul stammenden, seit den 1990er-Jahren in Deutschland lebenden Künstlerin Tamina Amadyar (*1989) entschieden, die zwischen 2018 und 2020 als Gastprofessorin für Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe lehrte. Amadyar hat sich mit ihrer einzigartigen Verbindung von Farbe, Raum und persönlichen Erinnerungen international einen Namen gemacht. 2021 wurde ihr Werk in der Karlsruher Galerie Meyer Riegger, die ebenfalls 2025 auf der art karlsruhe vertreten sein wird, in einer Einzelausstellung präsentiert. Aktuell lehrt sie an der Universität der Künste in Berlin. Die Sonderausstellung auf der art karlsruhe mit Arbeiten von Tamina Amadyar aus der Sammlung Christoph Keller, im Zusammenspiel mit Werken der Städtischen Galerie, kuratiert von Stefanie Patruno, ist vom 20. bis 23. Februar in Halle 3 zu sehen. 2024-12-06 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 06.12.2024 art karlsruhe 2025: 187 Galerien aus 16 Ländern, Zuwachs aus dem Rheinland Die art karlsruhe 2025 öffnet vom 20. bis 23. Februar zum 22. Mal ihre Tore und präsentiert ein konzentriertes Teilnehmerfeld von 187 Galerien in der Messe Karlsruhe. Mehr Die ausstellenden Galerien, von denen knapp 30 Prozent aus dem näheren und weiteren Ausland anreisen, zeigen in vier Hallen das Spektrum künstlerischer Perspektiven - von der Klassischen Moderne über die Konkrete Kunst und die Pop Art bis hin zur Zeitgenössischen Kunst. Die konzeptionellen Veränderungen unter der Doppelspitze aus Olga Blaß und Kristian Jarmuschek, die 2025 weiterentwickelt werden, werden durch wiederkehrende Galerien bestätigt und haben Neuausstellende, viele aus dem Rheinland, neugierig gemacht.Von Klassischer Moderne bis Pop Art: Feste Größen der art karlsruheDie Klassische Moderne ist ein wesentlicher Bestandteil der art karlsruhe. Rund zwei Dutzend der etwa 180 Ausstellerinnen und Aussteller planen, Arbeiten der Klassischen Moderne zu zeigen. Dabei gehören Marc Chagall, Salvador Dali, Lyonel Feininger, Joan Miró und Pablo Picasso zu den Klassikern, die am häufigsten vertreten sind. Galerien wie Jeanne (München), Koch (Hannover), Koch-Westenhoff (Lübeck), Ludorff (Düsseldorf), Raphael (Frankfurt am Main), Rudolf (Kampen/Sylt), Schwarzer (Düsseldorf) und Rotermund (Hamburg) überraschen mit sorgsam ausgewählten Bildern von George Braque, Otto Dix, Max Ernst, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Henri Matisse, Emil Nolde und Anderen. Aus dem internationalen Raum verstärken Cortina (Barcelona), De Zutter (Knokke), Gilden’s Art (London), Kroken (Höganäs), Mollbrinks Gallery (Uppsala), Schanewald (Toulouse) und WOS (Zürich) das Angebot im Bereich der Klassischen Moderne. Allein fünf Galerien nehmen den 30. Todestag des amerikanischen Malers Sam Francis zum Anlass, die teils von Claude Monet beeinflussten farbintensiven Kompositionen des amerikanischen Künstlers zu präsentieren. Ebenso zeigen Galerien wie Luzán (Berlin) und Schlichtenmaier (Grafenau) anlässlich des 70. Todestags von Willi Baumeister Werke des Stuttgarter Künstlers.Arbeiten des bald 85-jährigen Imi Knöbel werden von allein vier Galerien (u. A. Edouard Simoens, Knokke/Belgien und Fetzer, Sontheim) gezeigt. Auch die ZERO-Künstler Heinz Mack und Günther Uecker sind stark vertreten und belegen das anhaltende Interesse an der Kunst der ausgehenden 1950er und frühen 60er Jahre. Eher strenge, minimalistische Werke sind bei Galerien wie Bender (München), Geiger (Konstanz), Koch (Hannover), Luzán (Berlin), Roy (Felanitx/Mallorca), Heike Strelow (Frankfurt am Main) und van der Koelen (Mainz/Venedig) zu finden. Wichtige Protagonisten der amerikanischen Pop Art wie Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg, Andy Warhol und Tom Wesselmann sind etwa bei Benden & Ackermann (Düsseldorf) und Cortina (Barcelona) zu finden. Zuwachs aus dem Rheinland: Gegenwarts- und Zeitgenössische KunstDie art karlsruhe freut sich im kommenden Jahr über neuen Zuspruch aus dem Rheinland. Cosar und Petra Rinck (beide Düsseldorf) werden nach ihrem Auftritt auf der art karlsruhe 2024 jetzt von Thomas Rehbein, Martin Kudlek, Anke Schmidt (alle Köln) und Setareh (Düsseldorf) begleitet. Auch die Galerie Löhrl (Mönchengladbach) kehrt in diesem Jahr nach Karlsruhe zurück. International agierende Galerien ergänzen mit ihrem qualitätsvollen Programm der Gegenwarts- und Zeitgenössischen Kunst das Portfolio der art karlsruhe. Unter den Neuzugängen der kommenden Ausgabe befindet sich unter anderem ASPN aus Leipzig, deren Galeristin Arne Linde seit diesem Jahr dem Beirat der art karlsruhe angehört, sowie die Berliner Galerie Taubert Contemporary. Nach ihrem Debut 2024 nehmen auch die Galerien Nanna Preußners (Hamburg) und Schlieder Contemporary (Frankfurt) wieder an der art karlsruhe teil. Die aktuellsten Positionen lassen sich unter anderem bei den new:comer-Galerien Laetitia Gorsy aus Leipzig und PAW aus Karlsruhe entdecken. Das Spektrum der Galerien aus Karlsruhe spannt sich über Meyer Riegger, Burster und Yvonne Hohner. Auch das Format „friends“ wird erneut gut angenommen. Zehn Galerien präsentieren sich 2025 gemeinsam auf einem Stand mit einer befreundeten Galerie. Die Kölner Galerie Martin Kudlek hat die Londoner Galerie Patrick Heide eingeladen, die DavisKlemmGallery (Wiesbaden) bringt die Micheko Galerie (München) mit, und Sievi (Berlin) die ebenfalls in Berlin ansässige BBA Galerie. Skulpturen auf der art karlsruheSeit der ersten Ausgabe bilden Skulpturenplätze einen Schwerpunkt auf der art karlsruhe – 10 x 10 m große Flächen, auf denen Bildhauer in größerem Umfang vorgestellt werden. 2025 bespielen insgesamt 18 Galerien in den Hallen 1, 2 und der dm-arena einen der Skulpturenplätze. Ein besonders aufwändiges Skulpturenprojekt in diesem Jahr plant die Galerie Eric Mouchet aus Paris.Konstruktive Balanceakte von Jörg Wiele (Schrade, Mochental) finden sich neben Holzkonstruktionen von Stephan Wurmer (Fenna Wehlau, München) und Autoskulpturen von Stephan Rohrer (Scheffel, Bad Homburg), die an überdimensionierte Sprengzeichnungen erinnern. Aus diesen 18 Positionen wählt eine unabhängige Jury den Preisträger des Loth Skulpturenplatzpreises – gestiftet von der L-Bank – aus, der neben einem Preisgeld in Höhe von 20 000 Euro, das sich Künstler und Galerist teilen, auch ein Originalkunstwerk des Karlsruher Bildhauers aus dessen Nachlass beinhaltet. Seit dem vergangenen Jahr beleben die Skulpturenspots die Hallen-Umgänge und geben den Galerien die Möglichkeit, damit auf überzeugende Einzelpositionen hinzuweisen. Darunter finden sich Künstler wie Andreas Blank, Matthias Dämpfle, Christiane Erdmann und Joachim Röderer. Galerien, wie etwa Berengo (Venedig) und Geißler-Bentler (Bonn) präsentieren Bildhauerpositionen, zum Beispiel von Ai Weiwei, Tony Cragg, Stephan Balkenhol bis Joana Vasconcelos, ebenso wie Erwin Wurm oder der erst kürzlich verstorbene Daniel Spoerri. Das hochkarätige Teilnehmerfeld verspricht in seiner der art karlsruhe typischen, dialogischen Komposition einen herausragenden Start ins neue Kunstmessejahr 2025. art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe, art-karlsruhe.de/linkedin. 2024-11-25 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 25.11.2024 art karlsruhe mit neuem Corporate Design: Lebendiger, prägnanter, wandlungsfähig Die Messe Karlsruhe modernisiert das Corporate Design der art karlsruhe. Mehr Ähnlich, wie bei der erfolgreichen Neuausrichtung der Messe in diesem Jahr unter der Präambel „Evolution statt Revolution“, präsentiert sich diese nun mit einem rundum erneuerten Erscheinungsbild. Gemeinsam mit der in der Kunstszene bekannten Agentur Independent Collectors wurde über Farben, Logo, Schriftart, Bildsprache und Gestaltungselemente diskutiert und ausgehend vom Vorhandenen ein ganzheitliches und über sämtliche Kommunikationskanäle hinweg funktionierendes Corporate Design entwickelt.Nachdem die konzeptionelle Neuausrichtung der art karlsruhe 2024 unter der neuen Doppelspitze aus Projektleiterin Olga Blaß und dem Beiratsvorsitzenden Kristian Jarmuschek großen Anklang fand, spiegelt sich diese Weiterentwicklung nun auch visuell wider. In diesem Sinne knüpft die art karlsruhe an bewährte Ursprünge an, und geht dennoch neue Wege: „Die art karlsruhe fußt auf einem soliden Fundament, das sich über 20 Jahre entwickelt hat,“ sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. „Es ist uns ein Anliegen, dieser Herkunft treu zu bleiben – ohne die Zukunft dabei aus den Augen zu verlieren. So wollen wir auf unseren Stärken aufbauen, und gleichzeitig in Bewegung und neugierig auf das Kommende sein. Das neue Corporate Design bildet genau dieses Mindset perfekt ab.“ Kristian Jarmuschek ergänzt: „Mit unserem neuen Erscheinungsbild geben wir der art karlsruhe eine visuelle Identität, die unsere inhaltliche Weiterentwicklung unterstreicht und widerspiegelt.“ In Bewegung bleiben – auch gestalterischIn einem Entwicklungsprozess in regem Austausch mit den Akteuren des Kunstmarktes, begleitet vom Beirat der art karlsruhe und in einem sorgfältigen Auswahlverfahren, wurde das erneuerte Erscheinungsbild in Zusammenarbeit mit der Berliner Design Agentur Independent Collectors entwickelt. Es reflektiert, was Kunst und damit die art karlsruhe kann: Neugierde wecken, anregen und inspirieren. „Nach 20 Jahren unter markant rot-gelber Flagge – den badischen Farben – setzen in Zukunft ebenjene Farben die Klammer um einen Farbverlauf, der einerseits einen Zeitstrahl ‘von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst‘ symbolisiert, andererseits aber auch für die Transformation der art karlsruhe steht und sich mit ihr weiter entwickeln kann“, erklärt Projektleiterin Olga Blaß. „Ergänzt werden die Markenfarben durch ein Text-Logo, das in Format und Farbe auf alle Anforderungen der heutigen, meist digitalen Welt, reagieren kann. Ein Blur-Effekt, den wir immer wieder anders erleben werden, macht uns darauf aufmerksam, genauer hinzuschauen, vielleicht auch einen Schritt zurück- oder näher heranzutreten, um ähnlich, wie bei der Betrachtung von Kunst, auch mal die Perspektive zu wechseln.“ Die eigens angepasste Schriftart erscheint modern und klar, aber gleichzeitig wertig und elegant. Ob für klassische Medien, Broschüren, Webseite oder sonstige digitale Medien – das neue Corporate Design erscheint ab sofort flächendeckend überall dort, wo die art karlsruhe sichtbar ist.art-karlsruhe.de sowie auf unseren Social-Media-Kanälen facebook.com/artkarlsruhe und instagram.com/art_karlsruhe und art-karlsruhe.de/linkedin 2024-11-22 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 22.11.2024 Ab 1. Januar 2025: MwSt.-Satz für Galerien sinkt auf 7% Bundesrat stimmt Jahressteuergesetz final zu art KARLSRUHE 2025: Erste Kunstmesse mit 7%-MwSt. für Kunstwerke Mehr Karlsruhe, 22.11.2024 – Ab dem 1. Januar 2025 wird der Mehrwertsteuersatz für Kunstwerke von 19 % auf 7 % gesenkt. Nachdem der Beschluss im Juni dieses Jahres als Teil des Jahressteuergesetzes 2024 gefasst wurde, verabschiedete der Bundesrat am heutigen Freitag, 22.11.2024, das Gesetz final. Die art KARLSRUHE, die vom 20. bis 23. Februar 2025 stattfindet, wird die erste Kunstmesse in Deutschland sein, auf der der neue reduzierte Mehrwertsteuersatz zur Anwendung kommt. Der Beiratsvorsitzende der art KARLSRUHE, Kristian Jarmuschek, hat sich in seiner Funktion als Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG) über Jahre hinweg für die Einführung dieses ermäßigten Steuersatzes stark gemacht. „Ich freue mich, dass unser langjähriger Einsatz nun in einer Gesetzesänderung mündet, die dem deutschen Kunstmarkt hoffentlich den lang ersehnten neuen Aufschwung verleihen wird“, so Jarmuschek. Olga Blaß, Projektleiterin der art KARLSRUHE ergänzt: „Als erste deutsche Kunstmesse, auf der der verminderte Steuersatz greifen wird, wünschen wir uns natürlich, dass diese wichtige Entwicklung neue, positive Impulse mit sich bringt, die auf der art KARLSRUHE spürbar sein werden.“Die Gesetzesänderung ist eine bedeutende Entlastung für den deutschen Kunstmarkt und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Galerien und Kunsthändler, die in den letzten zehn Jahren unter der höheren Steuerlast gelitten hatten. Seit der Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes im Jahr 2014 auf 19 % waren Galerien und Kunsthändler in Deutschland gegenüber internationalen Wettbewerbern mit meist niedrigeren Mehrwertsteuersätzen im Nachteil. Sie erhoffen sich nun eine deutliche Stärkung des deutschen Kunstmarktes und eine höhere Konkurrenzfähigkeit und Präsenz im internationalen Kontext. Über die art KARLSRUHE 2025Mit ihrer 22. Ausgabe wird die art KARLSRUHE, Messe für – Klassische Moderne und Gegenwartskunst, auch im kommenden Jahr die internationale Kunstwelt in die Fächerstadt einladen. Vom 20. bis 23. Februar spannen rund 180 Ausstellende einen Bogen über 120 Jahre Kunstgeschichte und schaffen so einen Austausch zwischen Klassischer Moderne, Kunst nach 1945, Gegenwarts- und zeitgenössischer Kunst und Skulptur. Mit einer herausragenden Zusammenstellung von Werken präsentiert die art KARLSRUHE vielfältige künstlerische Perspektiven, die sowohl etablierte Sammlerinnen und Sammler als auch Kunsteinsteiger ansprechen. 2024-06-21 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 21.06.2024 Premiere der Freunde und Förderer der art KARLSRUHE ein voller Erfolg: Kunstauktion sichert fünfstelligen Betrag für die Parkinson Stiftung Vollbesetzte Reihen: Kunstwerke für insgesamt 77.800,00 Euro versteigert Mehr 77.800,00 Euro – das ist das eindrucksvolle Ergebnis der ersten Benefizauktion der Freunde und Förderer der art KARLSRUHE in Zusammenarbeit mit der Messe Karlsruhe. Dynamisch, mitreißend und unterhaltsam gelang es dem Auktionator des Abends, Kristian Jarmuschek, zahlreiche Arme im vollbesetzten Auktionsraum hochschnellen zu lassen. Insgesamt 50 Kunstwerke wurden im Konzerthaus in Karlsruhe versteigert und erzielten dabei ein stolzes Gesamtergebnis von 77.800,00 Euro. „Wir haben gemeinsam mit unseren Gästen einen wunderbaren Abend im besonderen Ambiente des Konzerthauses verbringen dürfen, hochkarätige, ausgewählte Kunstwerke aus den Galerien der art KARLSRUHE wurden einem begeisterten Publikum gezeigt, begleitet von guter Musik, erlesenen Weinen, Essen und guten Gesprächen“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe und Vorstandsvorsitzende der Freunde und Förderer der art KARLSRUHE. „Wesentlich ist für uns aber, dass wir mit unserer Benefiz-Kunstauktion ein grandioses Ergebnis erzielen und die Parkinson Stiftung damit tatkräftig unterstützen konnten.“ TV-Legende Frank Elstner dankt persönlich TV-Legende Frank Elstner im Gespräch mit Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe und Moderator Max Moor. Frank Elstner, seit mehreren Jahren Botschafter der Parkinson Stiftung, zeigte sich mehr als zufrieden über den gelungenen Abend, den er vor Ort begleitete: „Heute hier zu sein ist für mich ein ganz besonderer Anlass und eine wunderbare Kombination“, sagt er. „Dieser Anlass bringt Kunstinteressierte zu einer Auktion, in der Hoffnung, dass viel Geld zusammenkommt, um die Forschung und Wissenschaft zu unterstützen, die Parkinson noch nicht heilen kann, aber auf einem guten Weg ist, es in den nächsten Jahren zu behandeln.“ Rund 400 000 Menschen in Deutschland sind an Parkinson erkrankt, bis heute ist die Krankheit nicht heilbar. Die Parkinson Stiftung, die 2019 von der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Krankheit zu informieren und die Erforschung möglicher Therapieformen voranzutreiben. Großzügige Unterstützung der Galerien und hochkarätige Kunstwerke Kristian Jarmuschek, Auktionator des Abends, nimmt das nächste Gebot entgegen. Der bekannte Fernsehmoderator Max Moor, der durch den Abend führte, begrüßte rund 180 Gäste, die sich von den zu versteigenden Werken beeindruckt zeigten. Unter den Hammer kamen Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Christopher Lehmpfuhl, Willi Siber, Johanna Wagner, Gretel Haas-Gerber und Carlo Krone, Gewinner des diesjährigen art KARLSRUHE-Preises. „Wir sind unseren Galerien für die erlesene Auswahl an Kunstwerken sehr dankbar“, sagt Kristian Jarmuschek, Auktionsleiter des Abends und Vorsitzender des Beirats der art KARLSRUHE. „Gemeinsam mit den Mitgliedern des Fördervereins haben wir mit unserer Benefiz-Auktion nicht nur einem für uns alle sinnvollen Zweck dienen können, sondern sind auch unserem Auftrag der Kunstförderung nachgekommen, Künstlerinnen und Künstler bestmöglich zu fördern. Auch eine Arbeit der Kunstpädagogischen Kinder- und Jugendarbeit Durlach konnte der Förderverein zur Freude der jungen Künstlerinnen und Künstler unter den Hammer bringen. An diesen Erfolg auf ganzer Linie, der auch nur mit dem Engagement zahlreicher Sponsoren ermöglicht wurde, können wir nun optimal anknüpfen und freuen uns auf weitere Veranstaltungen dieser Art.“ Weitere Informationen unter: art-karlsruhe.de sowie auf unseren Social-Media-Kanälen facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe und linkedin.com/artkarlsruhe 2024-06-12 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 12.06.2024 Freunde und Förderer der art KARLSRUHE laden zur Mittsommerauktion zugunsten der Parkinson Stiftung ein Vor Ort mit dabei: Frank Elstner, Botschafter der Parkinson, und Moderator Max Moor Mehr Kunst ersteigern und Gutes tun: Unter diesem Motto lädt der Verein der Förderer und Freunde der art KARLSRUHE in Zusammenarbeit mit der Messe Karlsruhe am 21. Juni 2024 zu seiner ersten Benefiz-Auktion zugunsten der Parkinson Stiftung ins Konzerthaus in Karlsruhe ein. Kristian Jarmuschek, Vorsitzender des Beirats der art KARLSRUHE, leitet als Auktionator des Abends die Versteigerungen der insgesamt etwa 50 Werke, die von den Galerien der art KARLSRUHE zur Verfügung gestellt werden. 50 % Prozent des „Hammerpreises“ kommen dabei der Parkinson Stiftung zugute, 50 % erhalten die jeweiligen Künstlerinnen und Künstler. „Kunst kaufen und Gutes tun – für mich gibt es kaum einen schöneren Anlass, mit unseren Gästen zusammenzukommen“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe und Vorstandsvorsitzende der Freunde und Förderer der art KARLSRUHE. „Als Förderverein ist es unser zentrales Anliegen, Kunst und Kultur zu fördern, Sichtbarkeit von Kunst in der Öffentlichkeit zu erzeugen. Dass wir heute damit auch noch zusätzlich für die Parkinson Stiftung dem guten Zweck dienen, freut uns umso mehr.“ Prominente Gäste engagieren sich für die Parkinson Stiftung Marion Eichmann / Galerie Tammen Ein echtes Highlight an diesem Abend: Frank Elstner, Botschafter der Parkinson Stiftung, und der bekannte Fernsehmoderator Max Moor werden den Abend vor Ort begleiten und unterstützen. „Ich freue mich schon heute sehr auf einen spannenden Abend im Konzerthaus Karlsruhe!“, sagt Frank Elstner. „An diesem Abend kann Kunst helfen, Parkinson zu heilen – und ich freue mich, wenn viele Gäste mitbieten und dabei die Parkinson Stiftung in ihren Forschungsprojekten unterstützen.“ Rund 400 000 Menschen in Deutschland sind an Parkinson erkrankt, bis heute ist die Krankheit nicht heilbar. Die Parkinson Stiftung, die 2019 von der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Krankheit zu informieren und die Erforschung möglicher Therapieformen voranzutreiben. „Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten…“ Julian Opie / Davis Klemm Gallery Der Auktionskatalog ist bereits einsehbar unter Online-Auktionskatalog und wer mitbieten möchte, kann sich online eine Bieterkarte sichern. Vor Ort können die zu versteigernden rund 50 Werke ab 18 Uhr besichtigt werden – um 19.30 Uhr heißt es dann: „zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten…“. Jede Position beginnt mit einem Startgebot von 100 EUR und den Zuschlag erhält der Höchstbietende. Unter den Hammer kommen Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Christopher Lehmpfuhl, Marion Eichmann, Gretel Haas-Gerber und Carlo Krone, Gewinner des diesjährigen art KARLSRUHE-Preises. „Unsere Galerien haben uns eine erlesene Auswahl an Werken für diesen besonderen Abend zur Verfügung gestellt“, sagt Auktionsleiter Kristian Jarmuschek. „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Auktion, bei der hoffentlich eine stolze Summe für die Parkinson Stiftung zusammenkommt. Dass wir mit einem von den Mitgliedern des Fördervereins gemeinsam organisierten Abend, Gutes tun und zugleich auch Künstlerinnen und Künstler fördern können, bestätigt uns in diesem Mittsommer-Event im schönen Ambiente des Konzertsaals.“ 2024-02-25 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 25.02.2024 art KARLSRUHE 2024: Raumgreifender Aufbruch Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst überzeugt mit neuem Konzept Karlsruhe, 25. Februar 2024 – Der Mut zu Veränderung hat sich gelohnt und den Praxistest bestanden: So das einhellige Fazit aller an der art KARLSRUHE-Beteiligten. Mehr „Ich sehe hier einen echten Aufbruch“, fasst es der weltweit bekannte Künstler und treue Messe-Besucher Markus Lüpertz zusammen. Bereits am Preview-Tag zeigte sich das handverlesene Publikum aus Kunstkennern und Galeristen begeistert von der konzeptionellen Neuausrichtung unter der neuen Leitung, die die Stärken der Messe wieder greifbar gemacht hat. Rund 47.000 Besucherinnen und Besucher bestätigten im Laufe der Messe diese erste positive Resonanz. „Auf der art KARLSRUHE herrscht in diesem Jahr ein einzigartiger Spirit“, sagt Messechefin Britta Wirtz. „Und dieser ist nicht nur hier spürbar, sondern auch weit über das Messegelände hinaus. Die grundsätzlich hohe Qualität unserer Ausstellenden und das neue Konzept sind der perfekte Ausgangspunkt auf dem Weg zum Place to be für die Kunstszene in Europa.“ Fokussiert auf die Stärken und bereit Impulse zu setzen Mit einem breit gefächerten Spektrum künstlerischen Schaffens bietet die art KARLSRUHE Kunstliebhabern und -liebhaberinnen eine in ihrer Qualität unvergleichliche Zusammenstellung von Werken – von Klassischer Moderne über Nachkriegsmoderne bis hin zu Gegenwartskunst. Dieses inspirierende Zusammenspiel ist in Karlsruhe einmalig und bildet den Grundstein für Neuerungen, die auf den bestehenden Stärken der Messe aufbauen. „Wir erhalten durchweg positives Feedback von unseren Galerien“, resümieren Projektleiterin Olga Blaß und Beiratsvorsitzender Kristian Jarmuschek. „Ganz besonders stolz sind wir auch, dass relevante Galerien, die bei vergangenen art KARLSRUHE-Ausgaben ausgesetzt hatten, nun zu uns zurückgekehrt sind, weil sie unser neues Konzept so überzeugend finden.“ So zum Beispiel die renommierte Galerie Henze & Ketterer: „Dass die Klassische Moderne in die Halle 1 gekommen ist, hat für uns den Ausschlag gegeben, wieder zur art zu kommen“, erläutert Dr. Alexandra Henze. „Mein Eindruck ist insgesamt: Die Messe ist sehr ansprechend, die Qualität wurde in den letzten Jahren gesteigert und die Besucher sind sehr informiert. Die Gespräche machen richtig Spaß.“ Auch Neuausteller erleben die Neuausrichtung der Messe als positiv: „Es ist unser erstes Mal auf der art KARLSRUHE“, sagt Michael Cosar von der Galerie Cosar. „Wir hatten durchgehend Besucher am Stand, zahlreiche interessierte Personen und positive Gespräche, inklusive einiger erfolgreicher Abschlüsse. Unsere Zufriedenheit ist daher groß.“Manuel Ludorff von der Düsseldorfer Galerie Ludorff betont vor allem die hohen Verkaufszahlen: „Trotz einem Marktumfeld mit wirtschaftlichen Herausforderungen war die Resonanz hier auf der art KARLSRUHE sehr gut. Wir haben qualitativ sehr wichtige und relevante Sammler getroffen – die Grundvoraussetzung für Verkäufe, insbesondere im hochpreisigen Segment. So haben wir gerade ein Aquarell von Lyonel Feininger für 120 000 Euro verkauft und bis dato Werke im Wert von einer halben Million Euro reserviert. Darüber hinaus konnten wir beispielsweise alle Gemälde verkaufen, die wir vom Künstler Christopher Lehmpfuhl mitgebracht hatten. Es lief, wie fast in jedem Jahr, außerordentlich gut für uns auf der art KARLSRUHE.“ Auch Malerfürst Markus Lüpertz lobt die Weiterentwicklung der Messe: „Ich konnte schon großartigen Farbauftrag und gute Malerei entdecken und bin gespannt, wohin der Weg noch führt. Die neue Struktur ist spürbar und gerade die junge Kunst interessiert mich sehr, denn vor Allem der Nachwuchs bringt hier willkommene Nervosität und Leben in die Messe. Ich sehe hier einen echten Aufbruch!“Überwältigende Resonanz auf neues Format re:discoverGroßen Anklang fand „re:discover“ – ein Format, das Künstlerinnen und Künstler wieder sichtbar macht, die völlig zu Unrecht gerade nicht die Aufmerksamkeit des Kunstmarktes haben. Mit einer Förderung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e.V. (BVDG) legte die art KARLSRUHE einen besonderen Akzent auf Künstlerinnen und Künstler, die trotz der hohen künstlerischen Qualität ihres Werks nicht die gebührende Aufmerksamkeit erfahren. Insgesamt waren 20 Positionen in den Galeriekojen zu entdecken. „Vom Programm re:discover bin ich begeistert“, sagt Imke Valentien von der Galerie Imke Valentien. „Es ist eine großartige Idee, als Konzept für den Kunstmarkt, aber auch für die Künstlerinnen und Künstler. Und es war ein Impuls des BVDG, dieses Konzept auf der art KARLSRUHE zu etablieren.“Enge Verbundenheit mit regionaler Wirtschaft und Stadtgesellschaft Zahlreiche Player aus Wirtschaft und Kultur nutzten den inspirierenden Rahmen der Messe, um sich zu vernetzen und auszutauschen. „Mehr Unternehmen, Netzwerke, Institutionen und Vereine als je zuvor nutzten das Prestige der art KARLSRUHE in diesem Jahr als Aushängeschild für Treffen mit ihren Kunden, Partnern und Mitgliedern“, sagt Britta Wirtz. „Wir freuen uns natürlich über alle regionalen und überregionalen Akteure aus der Wirtschaft, die sich für ihre Empfänge und Get together unsere Messe aussuchen.“ Mit ihren bedeutenden Kulturinstitutionen, einer lebendigen Kunstszene und als „UNESCO City of Media Arts“ ist die Fächerstadt prädestiniert dafür, die art KARLSRUHE auch im Stadtleben erlebbar zu machen. Gestalt fand dies beispielsweise in Projekträumen und Off Spaces mit einem anspruchsvollen Programm unter dem Titel „Kunstrauschen“, wo sich Erfahrungsräume für Kunstszene Interessierte öffneten. „Die art KARLSRUHE ist Zeugnis für künstlerische Verwurzelung in Stadt und Region“, sagt Olga Blass. „Wir haben gemeinsam mit den Stakeholdern des Kunstbetriebs neue Anfänge realisiert, die künftig eine echte Entwicklung erfahren werden.“ Optimal gespiegelt wurde dieses Angebot durch das Highlight „Forum Karlsruhe“ in Halle 3. Dort entstand eine partnerschaftliche Symbiose, die den Markenkern Karlsruhes, die Medienkunst, in den Mittelpunkt stellte. Neben Werken aus dem Archiv des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) präsentierte sich erstmals der Medienkunst-Nachwuchs der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe mit vier eigenen Arbeiten und der szenografischen Gestaltung der Fläche.Die nächste art KARLSRUHE findet vom 20. bis 23. Februar 2025 statt. 2024-02-23 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 23.02.2024 Loth-Skulpturenpreis gestiftet von der L-Bank geht an Andreas Blank und die Galerie Art Affair Drei renommierte Kunstpreise auf der art KARLSRUHE vergeben Mehr Den diesjährigen Loth-Skulpturenpreis erhalten die Regensburger Galerie Art Affair und ihr Künstler Andreas Blank. Der mit 20.000 Euro hochdotierte Preis, der von der L-Bank gefördert wird, wurde 2018 zum ersten Mal verliehen. Er zeichnet sowohl einen Bildhauer oder Bildhauerin als auch die Galerie aus, die ihn oder sie auf einem der 21 Skulpturenplätze der art KARLSRUHE präsentiert. Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt: „Hier ist ein Bildhauer am Werk, der uns mitten hineinstellt in seine künstlerische Auffassung unserer realen Welt mit ihren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Wo mündet die Ironie beim Betrachter, dem Konsumenten dieser Denk-Male, in den nachdenklichen Lernprozess?“ Blanks Inspiration sind Dinge des alltäglichen Lebens: schwere Lederstiefel, Hemden aber auch Reinigungsmittelflaschen. Blanks Inspiration sind Dinge des alltäglichen Lebens: schwere Lederstiefel, Hemden, die feinsäuberlich zusammengefaltet auf Aktenkoffern im Überformat platziert sind, aber auch Reinigungsmittelflaschen. Wider Erwarten sind sie jedoch gleichermaßen unhandlich und unpraktisch wie schwer, denn sie sind nicht aus Leder, Stoff oder Plastik, sondern aus Marmor, Alabaster und Porphyr. Damit reiht sich Andreas Blank nahtlos ein in die Kunst des Trompe l’œuil, des Vorgetäuschten, die im Barock zu Meisterschaft gelangte, die aber auch heute wieder gern von Künstlern aufgegriffen wird. In der Begründung der Jury heißt es weiter: „Blanks Objekte sind „Edelsteine“ und Steine des Anstoßes zugleich. Aus der Spannung zwischen Natur/Stein und Kultur/Objekt sind durch den gedanklichen und praktischen Eingriff des Künstlers Gegenstände hervorgegangen, die er auf dem Skulpturenplatz zur überzeugenden Installation verknüpft.“Andreas Blank, 1976 in Ansbach geboren, studierte an der Karlsruher Kunstakademie und der HBK Hamburg sowie am Royal College of Art in London. Seit 2012 stellt er international aus und blickt inzwischen auf eine Reihe von Auszeichnungen. So war er 2005 und 2008 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wurde zuletzt 2022 von der Stiftung Kunstfonds Bonn ausgezeichnet. Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift an Paula Doepfner vergebenBereits am Eröffnungsdonnerstag wurde der Hans Platschek Preis an Paula Doepfner verliehen. Laudatorin war Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen zu Dresden, die im Auftrag der Platschek-Stiftung die Künstlerin benannt hatte. „Eine beeindruckende Aktualität“ habe die Meisterschülerin von Rebecca Horn, die in Berlin lebt und arbeitet. Ihre Schrift-Kunst ist filigran und linienhaft, dabei von einer außerordentlichen Ernsthaftigkeit, die geprägt wird vom literarischen Werk von Schriftstellern wie Robert Musil und Paul Celan. art KARLSRUHE-Preis geht an Carlo Krone und die Galerie FuchsDer 16. art Karlsruhe-Preis, der erstmals im Rahmen der Eröffnungszeremonie verliehen wurde, ging in diesem Jahr an den Künstler Carlo Krone und die Galerie Thomas Fuchs. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird gemeinsam vom Land Baden-Württemberg und der Stadt vergeben und dient dem Ankauf von Werken aus der von der Galerie gezeigten One Artist Show des Künstlers oder der Künstlerin. In diesem Jahr sind auf der Messe 79 One Artist Shows zu sehen. Das oder die angekauften Werke finden Eingang in die art KARLSRUHE Sammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe.Carlo Krone, der von der Stuttgarter Galerie Thomas Fuchs vertreten wird, studiert seit 2019 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Thomas Bechinger. In seinen Gemälden thematisiert er Alltägliches, das er aber mit einer gehörigen Portion künstlerischer Freiheit so verfremdet, dass es den Charakter von Archetypen unserer Zeit erhält. 2024-02-22 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 22.02.2024 Gelungener Auftakt: art KARLSRUHE eröffnet mit neuem Konzept art KARLSRUHE-Preis geht an Carlo Krone (Galerie Thomas Fuchs) Mehr Mit der Galerie Thomas Fuchs und ihrem Künstler Carlo Krone wurde ein vielversprechender Nachwuchskünstler aus Stuttgart mit dem art KARLSRUHE-Preis ausgezeichnen. (Credit: Messe Karlsruhe/ Jürgen Rösner) Vieles ist neu, Einiges ist anders, Bewährtes ist geblieben: Mit einer gelungenen Eröffnungszeremonie begrüßte die diesjährige art KARLSRUHE Kunstliebhaber und Kunstliebhaberinnen in den lichtdurchfluteten Hallen der Messe. Höhepunkt der Eröffnung war die Verleihung des 16. art KARLSRUHE-Preises, der einen Galeristen und Künstler einer One-Artist-Show im Doppelpack ehrt und erstmals im Rahmen der Eröffnung vergeben wurde. Mit der Galerie Thomas Fuchs und ihrem Künstler Carlo Krone wird ein vielversprechender Nachwuchskünstler aus Stuttgart ausgezeichnet, der mit seinen Gemälden den Fokus auf den Alltag legt und diesen zwar optisch und inhaltlich verfremdet und doch in seiner Wiedererkennbarkeit fast nostalgische Vertrautheit weckt. Das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro dient dem Ankauf von Werken aus der auf der Messe gezeigten Präsentation, die in die art KARLSRUHE-Collection in der Städtischen Galerie Karlsruhe übergehen. Galerieinhaber Thomas Fuchs freut sich nicht nur über die Auszeichnung mit dem art KARLSRUHE-Preis, sondern auch über einen rundum gelungen Start in die Messetage. „Bereits am Ende des gestrigen Preview-Tages hatten wir schon mehrere Werke verkauft, unter anderem beeindruckende 16 Gemälde unserer One-Artist-Show mit Carlo Krone“, sagt Fuchs. Auch seine Galerie-Kollegen und Kolleginnen zeigen sich begeistert vom gelungenen Preview-Tag am Mittwoch und loben die überarbeiteten Konzepte sowie die Neustrukturierung der Hallen. Die in diesem Schema eingehegten Skulpturenplätze sowie die Aufwertung der Umläufe durch die Skulpturenspots sorgten zudem für sehr entspannte Besucher, die durch die Gänge flanierten, Kunst bewunderten und erste Käufe tätigten, aber auch Zeit fanden zum Gespräch. „Der Preview-Tag hat uns außerordentlich gut gefallen, da wir erfolgreiche Abschlüsse hatten und diesen einzigartigen Spirit hier gespürt habe“ sagt Andreas Herrmann, Inhaber der Mianki.Gallery aus Berlin. „Es war für uns alle wichtig zu sehen, in welche Richtung sich die art KARLSRUHE entwickelt, besonders in Bezug auf ihre Zukunftsfähigkeit. Daher erfüllen uns das durchweg positive Feedback und die unglaublich hohe Qualität mit großer Freude. Unsere Gäste bedanken sich für die Einladung, und es macht ihnen richtig Spaß, durch die Messe zu laufen. Wir sind begeistert von dieser Resonanz, die eine Intensität zeigt, wie wir sie selten erlebt haben. Jetzt hoffen wir, dass wir an den heutigen Tag anknüpfen können und sich die Stimmung von heute in den kommenden Tagen fortsetzt." Das neue Konzept kommt bei den Galerien als auch bei den Besuchenden gut an. (Credit: Messe Karlsruhe/ Lars Behrendt) Neues Konzept der Doppelspitze überzeugt Galerien und Besuchende Die neue Doppelspitze aus der Projektleiterin Olga Blaß und dem Vorsitzenden des Beirats der art KARLSRUHE Kristian Jarmuschek hatten sich in den vergangenen neun Monaten zum Ziel gesetzt, die art KARLSRUHE konzeptionell weiterzuentwickeln, ohne ihre Stärken aus den Augen zu verlieren. So bilden die Galerien von der klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst 120 Jahre Kunstgeschichte ab und geben auch dem Thema Skulptur die verdiente Aufmerksamkeit. Mit einer neuen Hallenstruktur und einer passgenauen Auswahl der ausstellenden Galerien, werden aber auch neuere Konzepte umgesetzt. Vor allem junge Kunst findet hierbei Raum: „Das gemeinsame Anliegen mit unseren Galerien ist und bleibt es, die art KARLSRUHE stetig weiterzuentwickeln und jedem, der eine Leidenschaft für Kunst hat, den Zugang zur Kunstwelt zu ermöglichen“, sagt Messechefin Britta Wirtz. „Sowohl mit unseren etablierten als auch mit den neuen Formaten fördern wir die Kunstvermittlung und bieten Galerien aus aller Welt eine wertvolle Plattform, auf der ein breites Spektrum von 120 Jahren Kunst abgebildet wird. Damit gelingt es uns, sowohl erfahrene Sammler als auch Kunstmarktneulinge anzusprechen.“ Eines dieser neuen Formate ist der Academy Square in der dm-arena. Hier werden, kuratiert von der Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr, insgesamt 14 verheißungsvolle Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademien Karlsruhe und Stuttgart sowie der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe gezeigt.Für die neuen Formate konnten zahlreiche neue Galerien gewonnen werden, von denen sich viele über den freundschaftlichen Austausch mit nationalen und internationalen Kollegen und Kolleginnen freuen. So meint Nadja Thiel von der Galerie Cosar: „Wir sind das erste Mal hier in Karlsruhe und fühlen uns an unserem Standort sehr wohl. Wir kennen und schätzen die Galerie Meyer Riegger seit Langem und freuen uns über diese Nachbarschaft.“ Auch das neu eingeführte Format der „Friends“ zahlt auf diese Verbindungen ein, denn junge Galerien können sich am Stand einer etablierten Galerie präsentieren. Insgesamt sieben Galeristen haben diese Möglichkeit genutzt, dem oft ganz jungen Kunstschaffenden eine Plattform zu bieten. Mit dabei sind auf diese Weise auch zwei Karlsruher: Michael Oess bietet der spanischen Pigment Gallery eine Ausstellungsfläche, die unter anderem der junge spanische Bildhauer Juan Miguel Quinon mit seinen in traditionellen Handwerkstechniken hergestellten Eis-„Skulpturen“ bespielt. Eine Stadt im Zeichen der KunstMit seinen zahlreichen Kulturinstitutionen eilt der Stadt Karlsruhe von jeher der Ruf als Kunst- und Kulturstadt voraus. „Auch in diesem Jahr macht die Fächerstadt mit der art KARLSRUHE ihrem Ruf als Kunst- und Kulturstadt alle Ehre – und das, weit über die regionalen Grenzen hinaus“, sagt Britta Wirtz. „Als erste und bisher einzige deutsche Stadt, die den Titel „UNESCO City of Media Arts“ tragen darf, ist es selbstredend, dass ganz Karlsruhe aktuell im Zeichen der Kunst steht: mit zahlreichen, engagierten Partnern und kommunalen Kunst- und Kultureinrichtungen verweben wir uns in diesem Jahr mehr denn je mit den Akteuren in der Stadt und bieten einen einmaligen Einblick in die lokale Kunstszene.“Die Projekträume und Off Spaces haben eigens zur art KARLSRUHE ein anspruchsvolles Programm unter dem Titel „Kunstrauschen“ aufgelegt, das für alle jene Messebesucher, die nach Schließung der Messehallen am Freitagabend noch Lust auf ganz aktuelle Kunst haben, mit einem Messeshuttle zugänglich gemacht wird. Dies ergänzt trefflich das „Forum Karlsruhe“ in Halle 4, innerhalb dessen sich die UNESCO City of Media Arts, die Karlsruher Museen und die beiden Kunsthochschulen präsentieren. After art Party im Hallenbauart KARLSRUHE meets Hallenbau: Wer nach der Eröffnung der art KARLSRUHE noch in Feierlaune ist, kann den Abend mit Drinks, Snacks und Live-Musik im ZKM-Foyer im Hallenbau ausklingen lassen: Nach einem „Get together“ für geladene Gäste der Messe und der Insitutionen um 19 Uhr folgt ab 21 Uhr die After art Party mit DJ-Sets von deepthought und Caligo. Der Einlass ist kostenfrei. 2024-02-21 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 21.02.2024 art KARLSRUHE startet: Highlights in Messe und Stadt Mehr 177 Galerien, ausstellende Museen, Institutionen, Kunsthochschulen, Vereine und Medien sowie Partner aus dem städtischen Umfeld fiebern der Eröffnung der art KARLSRUHE am morgigen Tag entgegen. Die zahlreichen Neuerungen, mit denen die 21. Ausgabe der Messe aufwartet, sorgen bereits im Vorfeld für reges Interesse und Vorfreude bei allen Beteiligten und eine große mediale Resonanz. Die Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, Britta Wirtz, blickt den kommenden Messe-Tagen ebenfalls mit Freude entgegen: „In den zurückliegenden neun Monaten haben wir, auf den überzeugenden Stärken der art KARLSRUHE aufbauend, viel Neues angestoßen. Das kommt im Markt positiv an. Besonders stolz bin ich, dass es gelungen ist, die Kunstmesse stärker in die Stadt hineinzutragen. Durch die zahlreichen, engagierten Partner, kommunalen Kunst- und Kultureinrichtungen können wir ein breit aufgefächertes Programm und zusätzliche Angebote unseren auswärtigen Gästen genauso wie Interessierten aus der Region bieten.“Eröffnung und Verleihung des art KARLSRUHE-PreisesErstmals im Rahmen der offiziellen Eröffnung, um 17 Uhr in der Aktionshalle, wird der 16. art KARLSRUHE-Preis an eine One Artist Show verliehen wird, die eine Galerie einem ihrer Künstler oder Künstlerin widmet. Der mit 15.000 Euro hochdotierte Preis wird gemeinsam vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe ausgelobt.Neue Struktur in den HallenKonzeptionelle Anpassungen und eine Fokussierung der Messe haben zu einer Neu-Strukturierung der Hallen geführt, die dem Besuchenden eine bessere Orientierung bietet.120 Jahre Kunstgeschichte beginnen auf der art KARLSRUHE zukünftig in Halle 1 – überschrieben „Klassische Moderne und Gegenwartskunst“ -, wo sich besonders die museale Qualität der von den Ausstellenden gezeigten Werke erleben lässt. Gemeinsam mit der hochkarätig besetzen Nachkriegsmoderne Halle 2 – „Kunst nach 1945 und Gegenwartskunst“ – vermitteln sie einen umfassenden Eindruck von der Vielfalt und dem Innovationspotential dieser Epochen. Dialogisch kombiniert werden hierzu Positionen der Gegenwartskunst. Dieses inspirierende Zusammenspiel ist in Karlsruhe einmalig. In der räumlichen Anordnung der Hallen folgt Halle 3 – „Artication“ -, in der sich Kunst (Art) und Bildung (Education) verbinden. Hier findet sich das neue Format „Paper Square“ (in Weiterentwicklung der Sonderschau Druckgrafik) für Arbeiten mit dem künstlerischen Medium Papier. Unter dem Titel „Nature – Beauty and Destruction“ präsentiert, im Rahmen der diesjährigen Sonderausstellung, die LBBW Teile ihrer Kunstsammlung. Der „Academy Square“ bietet aktuellen Absolventen von baden-württembergischen Kunsthochschulen, unterstützt von der LBBW und kuratiert von Elke Buhr (Chefredakteurin Monopol), eine neue Plattform auf der Messe. Neben dem Forum Karlsruhe präsentieren sich in der Halle eine Vielzahl von Kulturinstitutionen, Kunstakademien und Kunstvereinen der Region und darüber hinaus.Die dm-arena, in der Zählfolge die Halle 4, ist überschrieben mit „Discover “. Sie widmet sich der zeitgenössischen Kunst.re:discover – Stärkung von Künstlerinnen im Markt und von zu Unrecht vergessenen künstlerischen PositionenIn Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e.V. (BVDG) und mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) legt die kommende art KARLSRUHE einen besonderen Akzent auf Künstlerinnen und Künstler, die trotz der hohen künstlerischen Qualität ihres Werks (noch) nicht oder nicht mehr die gebührende Aufmerksamkeit erfahren. Mit dem neuen Format re:discover wird der gegenwärtigen und kunsthistorischen Bedeutung von Künstlerinnen und Künstlern mehr Raum geben. Am Programm teilnehmende Galerien erhalten kostenfrei 25 qm für die Präsentation einer Künstlerin oder eines Künstlers. Insgesamt 20 Positionen werden in diesem Jahr durch re:discover in den Galeriekojen wiederzuentdecken sein. Das ARTIMA art meeting am 23. und 24. Februar widmet sich inhaltlich dem Thema re:discover, wie beispielsweise „Wie man im musealen Kontext das künstlerische Erbe lebendig hält“ oder „Über den Umgang mit Nachlässen: Was geschieht nach dem Tod von Künstlern und Künstlerinnen mit jenen Werken, die nicht von Museen oder Sammlungen gekauft werden?“Talks zur KunstNeben dem ARTIMA art meeting am Donnerstag, 22.02. und Freitag, 23.02. gibt es täglich den SWR Kultur Messetalk. Beispielsweise spricht die Malerin Mona Ardeleanu mit Moderator Dietrich Brants am Donnerstag, 22.02., über ihr Schaffen, welches häufig Muster von Delfter Porzellan in Form textilen Gewebes wiedergibt. Alles auf ihren Gemälden wirkt realistisch; aber nichts davon gibt es. Am Freitag, 23.02., spricht Dietrich Brants mit der Münchner Galeristin Renate Bender, die mit ihrem Galerie-Programm dafür steht, dass die Konkrete Kunst Gegenwartskunst bleibt.Und am Samstag, 24.02., und Sonntag, 25.02., finden die LBBW-Talks in Kooperation mit der Zeitschrift MONOPOL bzw. die MONOPOL-Talks statt. Hier spricht u.a. Silke Hohmann von MONOPOL mit dem Künstler Julius vom Bismarck, der in der Sonderausstellung der LBBW vor Ort auch mit Werken zu sehen ist, und dem Künstler-Duo Super Vivaz, deren Werke beim Academay Square gezeigt werden. Am Sonntag gibt es das traditionelle Messe-Fazit zum ersten Mal mit dem neuen Führungs-Duo Olga Blaß und Kristian Jarmuschek.Skulpturen-Spots bringen noch mehr „Großformatiges“ in die HallenSeit der ersten Ausgabe ist die art KARSLRUHE geprägt von ihrem raumgreifenden Skulpturenplätzen. Unterstützt von der Vollack Gruppe werden zahlreiche Außenskulpturen im Skulpturengarten (Atrium) erlebbar sein. Neu hinzu kommen die Skulpturen-Spots, ebenfalls von der Vollack Gruppe unterstützt, die im Besucherumgang und in der Aktionshalle 23 dreidimensionalen Werken Raum zur Betrachtung geben. Das besondere Engagement für die Skulptur zeigt sich auch in der fünften Verleihung des Loth-Skulpturenpreises mit dem Partner L-Bank.Dabei ist beispielsweise die Galerie Heike Strelow, Frankfurt, mit Alejandro Monges Skulptur "SHIBUYA 2” von 2023 und die Galerie Chiefs & Spirits, London, mit der Skulptur „The Space Between“ des Künstlers Piet Warffemius aus dem Jahr 2022. Die Galerie ARTAFFAIR, Regensburg, bringt ebenfalls ein Werk für einen Skulpturen-Spot mit: die Bronze „Atlas“ von Markus Lüpertz.Forum KarlsruheKunst, Kultur, Medienkunst und Kreativität gehen erneut eine partnerschaftliche Symbiose ein und verschmelzen während der art KARLSRUHE zu einem Marktplatz künstlerischen Schaffens unter dem Label „Forum Karlsruhe“ in der Halle 3. Die Medienkunst steht im Forum im Fokus als einer der Markenkerne Karlsruhes, der UNESCO City of Media Arts. Neben Werken aus dem Archiv des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) präsentiert sich erstmalig der Medienkunst-Nachwuchs der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe mit vier eigenen Arbeiten und der szenografischen Gestaltung der Fläche.Von Party bis ProjektraumWährend der art KARLSRUHE dreht auch die Kulturszene in der Stadt richtig auf. Nach Messeschluss muss also noch lange kein Ende sein.artini heißt die temporäre Bar, die täglich von 17 – 24 Uhr in der Kaiserstraße 120 öffnet, wo man über Kunst und Kunstbetrieb spricht, Kunst aus diversen Netzwerken ausgestellt wird und wechselnde DJs Sets performen.Am 22.02. gibt’s Party im Foyer des ZKM im Hallenbau an der Lorenzstraße. Los geht es 21.00 Uhr und getanzt wird bis 1.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.Unter dem Begriff “Kunstrauschen“ präsentiert sich die lange Nacht der Projekträume am Freitag, 23.02., von 19.00 bis 23.00 Uhr. Im Anschluss an das Messeprogramm kann man die Stadt und die lokale Kunstszene abseits etablierter Galerien erkunden. Karlsruhe besitzt eine unglaubliche Fülle an Projekträumen und Offspaces, die seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt sind. Ob Ateliers oder Räume in Privatwohnungen, Hinterhöfe oder große Hallen – in jedem erdenklichen Winkel Karlsruhes findet Kunst statt. Diese oft von Kunstschaffenden geführten Räume sind Orte selbstbestimmter künstlerischer Aktivität und Experimentierfreudigkeit, die einen einmaligen Einblick in die Arbeit zeitgenössischer Karlsruher Künstlerinnen und Künstler bietet. Parallel zur art KARLSRUHE öffnen dieses Jahr zum ersten Mal für einen Abend gleichzeitig rund 15 dieser Projekträume ihre Türen und bieten die Chance, in entspannter Atmosphäre die teils versteckten Räumlichkeiten zu entdecken und die Kunstschaffenden persönlich kennenzulernen. Ein Shuttle-Bus verbindet die Messe mit den Projekträumen und Offspaces. Nähere Informationen erhält man unter kaunstrauschen-karlsruhe.deDie offizielle After-Art-Party gibt es am Samstag, 24.02., im P8 in der Schauenburgstraße. Ein internationales DJ LineUp mit Acid Pauli, Anna Schreit oder auch Shahrokh Dini wird die Basis für einen perfekten Abend liefern. Die Visuals steuert der Künstler Dominik Rinnhofer bei. Credit: Alejandro Monges Skulptur "SHIBUYA 2” Concrete, fiberglass, resine and pigments 2023, Galerie Heike Strelow, Frankfurt 2024-02-16 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 16.02.2024 Digitale Pressemappe zur art KARLSRUHE 2024 Mehr Aus Gründen der Nachhaltigkeit setzen wir bei der art KARLSRUHE 2024 auf digitale Pressematerialien. Auf dieser Seite finden Sie die digitale Pressemappe der art KARLSRUHE 2024. Download Digitale PressemappeZum Galerien- und KünstlerverzeichnisZu den Pressefotos 2024-02-15 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 15.02.2024 Künstlerförderung auf der art KARLSRUHE: Das neue Format „re:discover“ Mit einer Förderung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e.V. (BVDG) legt die kommende art KARLSRUHE einen besonderen Akzent auf Künstlerinnen und Kün Mehr Das Förderprogramm re:discover bietet künstlerischen Positionen, die aus unterschiedlichen Gründen unter dem Radar geblieben sind, erstmals auf einer Kunstmesse einen breiten Raum. Insgesamt 20 Künstlerinnen und Künstler wurden von einer Fachjury aus den Bewerbungen der Aussteller der art KARLSRUHE für die erste Auflage des Programms re:discover ausgewählt. Darunter befindet sich der Medienkunst-Pionier Dieter Jung, den das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe vor einiger Zeit in einer Einzelausstellung präsentierte (Galerie Kornfeld, Berlin). Mit seinen Hologrammen hat er bereits in den 1980er Jahren die Grenzen der Zweidimensionalität aufgebrochen und mit Licht und Laser-Skulpturen die kinetische Kunst bereichert. Eine konsequente Position vertritt die Künstlerin Rune Mields (Galerie Judith Andreae, Bonn). Sie arbeitet mit mathematischen Zeichen und untersucht in ihren Werken das abstrakte Beziehungsgeflecht, das durch deren Verbindungen entsteht. Sie gehört mit ihrer wissenschaftlichen Arbeitsweise und der Vermittlung von Wissen zu den „Spurensuchern“ unter den Kunstschaffenden. Die 2022 im Alter von 76 Jahren gestorbene Filmemacherin Dore O. (Galerie Ricarda Fox, Mülheim) – sie nahm an der documenta 5 und 6 teil – wurde als eine der „wichtigsten Pionierinnen des deutschen Experimentalfilms“ bezeichnet. Ihr Gesamtwerk besteht aus Filmen, Büchern, Bildern und Fotos. Ihre Arbeiten räumen dem Experiment einen breiten Raum ein; so griff sie zum Beispiel in den chemischen Prozess bei der Entwicklung von Polaroid-Fotos ein. Das malerische Werk von Dieter Schosser (Galerie Alfred Knecht, Karlsruhe) zeichnete sich in den Anfangsjahren durch formale Strenge aus: „Kreis, Dreieck und Quadrat sind nicht viel, und doch fast alles“ – so beschrieb der Künstler den Kern seines Schaffens. Erst in seinem Spätwerk emanzipierte er sich von derlei Vorgaben und entfaltet eine große künstlerische Freiheit. Schosser nutzt nun auch Plastiktüten und weggeworfenes Papier als Malgrund und malt mit Kaffee oder Spülmittel. Dadurch entstanden sehr spontane, unkonventionelle Werke. Der in Berlin lebende Künstler Frank Oehring (Malte Uekermann Kunsthandel, Berlin) ist im Kunstmarkt nur wenigen Insidern gut bekannt. In den vergangenen Jahrzehnten verwirklichte der Designer zahllose Arbeiten im öffentlichen und halböffentlichen Raum. So schuf er Anfang der siebziger Jahre das ikonische Leit- und Informationssystem sowie die zentrale Lichtskulptur im ICC Berlin. Für Freunde und Auftraggeber war er Lichtbringer und Zeichensetzer privater Interieurs. Das Förderprogramm re:discover will auch einen Beitrag zur Debatte über künstlerische Nachlässe und die Mechanismen des Kunstmarkts leisten. Integraler Bestandteil des Projektes ist deshalb eine Präsentation des Künstler:innen-Archivs Brauweiler. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2010 gilt die in einer ehemaligen Abtei nahe Köln gelegene Institution als Modellprojekt für den Umgang mit Nachlässen. Unter der Leitung der Stiftung Kunstfonds werden hier ausgewählte künstlerische Vermächtnisse als kulturelles Erbe bewahrt, erforscht und ausgestellt. Das Begleitprogramm zum Format „re:discover“ bietet Einblicke in den Kunstmarkt und beleuchtet die verschiedenen Perspektiven und Vermittlungspraktiken seiner Akteure. Das ARTIMA art meeting, findet am 22. und 23. Februar auf der Messe statt und wird sich mit Vorträgen sowie Paneldiskussionen dem Thema „Wie Kunst und Kunstmarkt von Wiederentdeckungen profitieren“ widmen. Mit dem Förderprogramm re:discover bietet die art KARLSRUHE ihren Besuchern eine einmalige Entdeckungstour. Alle präsentierten Künstlerinnen und Künstler haben ein breiteres Œuvre geschaffen und sind mit einer großen Vielfalt an Werken und Werkgruppen am Stand ihrer Galerien präsent. Interessenten können sich bei geführten Rundgängen mit den einzelnen künstlerischen Positionen vertraut machen.Angaben zum beigestellten Bild:Frank Oehring, Auge, 1970, Courtesy: Malte Uekermann Kunsthandel, Berlin 2024-01-25 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 25.01.2024 „Nature – Beauty and Destruction“ als Motto der LBBW-Sonderausstellung Eine stattliche Künstlerliste, eine hochkarätige Besetzung, wie aus dem Bilderbuch der Gegenwartskunst-Geschichte: Mehr Karlsruhe, 25.01.2024 Eine stattliche Künstlerliste, eine hochkarätige Besetzung, wie aus dem Bilderbuch der Gegenwartskunst-Geschichte: Von Franz Ackermann und Anselm Kieferüber Diana Thater und Thomas Grünfeld bis zu Olafur Eliasson und Andreas Gursky. Was die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und ihre Vorgänger-Institute seit 1970 gesammelt haben, insgesamt rund 3 000 Werke, kann sich wirklich sehen lassen.Sarah Haberkorn, vom Januar 2024 an LBBW-Sammlungsleiterin, bereitet als Kuratorin eine Sonderschau unter dem Titel „Nature – Beauty and Destruction“ vor, die mit Naturdarstellungen von Flora und Fauna ein wechselvolles Spannungsfeld zwischen Schönheit und Zerstörung präsentieren wird.Dazu Sarah Haberkorn: „Dabei stellen sich kritische Fragen zum Natur-Mensch-Verhältnis: Welchen Platz nimmt die Natur in der Kultur ein? In welcher Beziehung stehen wir zur Natur? Inwiefern wird Natur verdrängt, angepasst oder manipuliert? Wo und wie werden zerstörerische Prozesse sichtbar?“.Haberkorn wird den Bogen weit spannen – nämlich vom Impressionisten Max Slevogt, der 1912 den „Steinbruch bei Albersweiler“ malte, bis zum zeitgenössischen Duo Julian Charrière und Julius von Bismarck, das Fels-Formationen nachgebaut und gesprengt hat. Natur-Vandalismus als Thema. Die Arbeit, so Sarah Haberkorn, beschäftige sich auch mit der Frage, „welche Landschaften als schützenswert eingestuft werden und was passiert, wenn diese zerstört werden“.Dass die LBBW-Kunstsammlung schon vor Jahrzehnten nicht nur dazu diente, die Geschäftsräume des Unternehmens repräsentativ auszustatten, sondern auch der Künstlerinnen- und Künstler-Förderung sowie den gesellschaftlichen Themen der Zeit gewidmet war, zeigt die Tatsache, dass bereits im vergangenen Jahrhundert seitens der Landesbank immer wieder Werke erworben wurden, die sich u.a. mit Fragen der Identität, Globalisierung, Digitalisierung sowie der Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen.Die LBBW engagiert sich bei der art KARLSRUHE auf unterschiedlichste Weise seit deren erster Ausgabe im Jahr 2004. Damals noch durch die Baden-Württembergische Bank (BW Bank), die zum 1. August 2005 in die LBBW eingegliedert wurde.Abbildung: Max Slevogt, Steinbruch bei Albersweiler, 1912, Courtesy LBBW 2024-01-04 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 04.01.2024 Diesmal wird der Hans Platschek Preis an Paula Doepfner vergeben „Eine beeindruckende Aktualität“ attestiert Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, den Text-Zeichnungen von Paula Doepfner, Jahrgang 1980, in Berlin zuhause. Mehr Karlsruhe, 5.01.2024 - „Eine beeindruckende Aktualität“ attestiert Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, den Text-Zeichnungen von Paula Doepfner, Jahrgang 1980, in Berlin zuhause. Die Künstlerin war Meisterschülerin von Rebecca Horn an der Universität der Künste in Berlin und setzt sich mit Krisen und Kriegen auseinander, auch mit Auschwitz-Dramen. Sie gilt folglich als existentiell orientierte Zeichnerin. Dabei bewegt sie sich auf literarischen Spuren von Schriftstellern wie Paul Celan und Robert Musil.Marion Ackermann wurde von der Preisverleiherin - der Hamburger Hans Platschek Stiftung - eingeladen, als Solo-Jurorin eine Persönlichkeit für den Preis 2024 zu nominieren. Der Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift wird seit 2008 alljährlich auf der art KARLSRUHE durch die Platschek Stiftung verliehen. Im Werk Paula Doepfners, dass oft aus gesprochenem Wort und bildnerischem Schaffen besteht, stellt sich eine kongeniale Beziehung zu Hans Platschek her. Der zuletzt in Hamburg lebende und dort im Februar 2000 verstorbene Maler und Schriftsteller, Jahrgang 1923, wie Paula Doepfner in Berlin geboren, musste als Jugendlicher mit seiner Familie aus Nazi-Deutschland emigrieren und studierte dann an der Kunsthochschule in Montevideo. Im Jahr 1953 aus Uruguay zurückgekehrt, wurde Hans Platschek rasch im Kreis der Informellen geschätzt. Er öffnete mit intellektuellem Scharfsinn bereits Ende der Fünfziger den bildnerischen Weg zur Neuen Figuration. Ein Weichensteller und eine Doppelbegabung, der sein Licht bisweilen unter den Scheffel stellte. „Ich bin Maler und schreibe über Kunst“, so stellte Platschek sich gerne bescheiden vor – auch noch, als er längst mit Biennale- und documenta-Ehren versehen war. Paula Doepfner ist aktuell bis zum 28. Januar 2024 mit einer Ausstellung, „Darkness at the break of noon“, im Residenzschloss der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vertreten. Sie wird sich während der art KARLSRUHE 2024 in Halle 3 der Messe in den Dialog mit Arbeiten von Hans Platschek begeben. Eindrucksvoll wird die Preisträgerin, die an der Charité in Berlin immer wieder bei Obduktionen zuschaut und Skizzen macht, für die große Öffentlichkeit dokumentieren, dass Kunst sehr viel mehr ist, als schöne Bilder zu schaffen. Ganz im Sinne von Hans Platschek. Die Preisverleihung findet auf der kommenden art KARLSRUHE am Donnerstag, 22.02.2024, 16 Uhr im ARTIMA art Forum in Halle 2 statt. Die Laudatio hält Dr. Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Künstlerin Paula Doepfner wird anwesend sein.Angaben zu den beigestellten Bildern:Paula Doepfner, „I got nothing, Ma, to live up to“, Text: „Vergiss Deinen Namen nicht - Die Kinder von Auschwitz“ von Alwin Meyer, Tinte auf Gampi Papier, 101 x 180 cm, 2022 - 2023. Foto: Mathias SchormannPorträt: Paula Doepfner, 2023 2023-11-23 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 23.11.2023 Ein Festival der Kunst aus 120 Jahren Die art KARLSRUHE bietet von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst ein breites Angebot Mehr Karlsruhe, 23.11.2023 – 177 Galerien, von denen 46 aus dem Ausland stammen, haben sich im Jurierungsverfahren der art KARLSRUHE durchgesetzt und bestücken die vier lichtdurchfluteten Hallen mit zwei- und dreidimensionalen Kunstwerken unterschiedlichster Materialität. Dabei setzt die art KARLSRUHE weiterhin auf ihre Kompetenzen im Bereich der Klassischen Moderne, der Nachkriegs- und Gegenwartskunst. Zugleich strahlt sie in die Stadt Karlsruhe hinein, verbindet noch stärker das Lokale mit dem Überblick aus 120 Jahren internationalem Kunstschaffen. Aktuell dominieren noch die männlichen Künstler auf der Messe. Doch dass sich hier etwas ändert, machen die One Artist Shows deutlich. Von fast 60 künstlerischen Einzelpräsentationen sind ein Drittel weiblich. Besucherinnen und Besucher können außerdem noch mehr Skulpturen entdecken als in den vergangenen Jahren: Neben den Skulpturenplätzen und dem Skulpturengarten im Atrium gibt es zusätzlich „Skulpturenspots“ und damit noch mehr Wahrnehmung für Großformatiges beispielsweise im Besucher-Umlauf. Klassische Moderne in vielen Spielarten Die Klassische Moderne erfreut sich noch immer großer Beliebtheit. Das schlug sich erst vor Kurzem in der Versteigerung eines Picasso-Gemäldes mit Millionenwert bei Sotheby’s nieder. Insgesamt fünf Galerien, darunter auch die neu gegründete LE Gallery (Keerbergen/Belgien), zeigen Werke des spanischen Künstlers. Die Klassische Moderne wird in ihren verschiedenen Facetten, vom Impressionismus über den Surrealismus, den Kubismus bis zum Expressionismus mit herausragenden Kunstwerken von musealer Qualität vertreten sein. Max Liebermann (Ludorff, Düsseldorf, Nöth, Ansbach), Ernst Ludwig Kirchner (Ludorff, Düsseldorf; Henze & Ketterer, Riehen; St. Gertrude, Hamburg), Erich Heckel (Henze & Ketterer, Riehen; Kampen, Sylt; Schrade, Ehingen) und Marc Chagall (Jeanne, München; Raphael, Frankfurt; Kampen, Sylt; Gildens Art, London) sind nur einige der Künstler, die gezeigt werden. Jahrzehntelang sind Künstlerinnen von Museen und vom Kunsthandel vernachlässigt worden. Hier ändert sich etwas. Nur noch wenige Galerien haben ein ausschließlich männliches Programm. Drei Galerien bringen 2024 ausschließlich Frauen mit auf die Messe (BEGE, Ulm; Claeys, Freiburg und Judith Andreae, Bonn). Ein breites Spektrum der NachkriegskunstInformel, ZERO und Konkrete Kunst: alles Kunstrichtungen, die im Europa der Nachkriegszeit eine essenzielle Rolle spielen. Die art KARLSRUHE hat auf diese unterschiedlichen Stile seit jeher ein Augenmerk und gibt alljährlich einen profunden Überblick zur Kunst der 1950er und 60er-Jahre. Ob weniger bekannte Informel-Pioniere, wie Eugen Batz (Döbele, Mannheim), oder Namen, die landläufig mit der gestisch-spontanen Malweise der ersten Nachkriegszeit verbunden werden, wie Hans Hartung (Brita Prinz, Madrid) oder Antoni Tàpies (Cortina, Barcelona und MDA, Höganäs) – der vom Gegenstand befreite Aufbruch in der Bildenden Kunst ist ein wichtiger Bereich auf der Messe. Einen anderen bildnerischen Neuanfang nach dem Krieg proklamierte von Düsseldorf aus die Gruppe ZERO um Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker. Sie waren die Enfants terrible der rheinischen Kunstszene, feierten wilde Feste, ließen Luftballons in den Nachthimmel steigen und eroberten sich den Galerie- wie den Außenraum auf lebensfrohe Art. Ihre Kunstwerke können an insgesamt neun Ständen, darunter Geißler-Bentler (Bonn) und van der Koelen (Mainz) sowie bei Geiger (Konstanz) betrachtet werden. Passend dazu zeigt das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien in einer groß angelegten Retrospektive einen Überblick über das vielseitige Gesamtwerk von Heinz Mack. Der inzwischen 92jährige Künstler schlägt – mit einer weiteren Schau im Konzernsitz der EnBW – den Bogen zur in Karlsruhe beheimateten Medienkunst. Von Pop Art bis heuteIm Kanon der Nachkriegskunst darf die Pop Art mit wichtigen Vertretern wie Andy Warhol, Tom Wesselmann, Claes Oldenburg oder Mel Ramos und ihrer ins künstlerische gewandten Darstellung der Waren- und Konsumwelt nicht fehlen. Aber auch die eher kritische britische Spielart ist mit David Hockney (Benden & Ackermann, Köln) vertreten. Es wird deutlich, dass die Jahrzehnte nach 1945 nicht nur abstrakt gewesen sind. Von hier aus lässt sich eine Linie zu Gerhard Richter und Peter Dreher, aber auch zu den oft großformatigen Gemälden von Karin Kneffel (Ludorff, Düsseldorf) oder den überspitzt realistischen Skulpturen von Carolee Feuerman (Hübner & Hübner, Frankfurt) ziehen. Dass die Strichmännchen-Zeichnungen eines Keith Haring bis heute inspirieren, zeigen aufs deutlichste dagegen die Werke der 2000 geborenen Ambra Durante (Friese, Berlin), die 2022 mit dem art KARLSRUHE-Preis ausgezeichnet wurde. Auch die Konkrete Kunst mit Hauptvertretern wie Josef Albers (Ludorff, Düsseldorf), Georg Karl Pfahler oder Otto Herbert Hajek (Luzán, Berlin) sowie der eher Insidern bekannten Marie-Thérèse Vacossin (Wagner, Paris) wird auf der Kunstmesse vertreten sein. Von hier aus lässt sich eine weitere Linie in die Gegenwart ziehen zu den farbintensiven Kompositionen von Peter Anton (Braunbehrens, Stuttgart) oder den teils zu Raumkonzepten aufgeweiteten Farbfeldmalereien von Arvid Boecker (Monica Ruppert, Frankfurt). Fotografie und Videokunst, das Crossover der Medien, lassen sich ebenso auf der kommenden art KARLSRUHE finden, wie die Gegenwartskunst im Allgemeinen den Bogen in die vielfältige Karlsruher Kunstszene mit ihren Pop Up-Galerien und Projekträumen schlägt. 2023-11-08 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 08.11.2023 art KARLSRUHE 2024: Beirat juriert 170 Galerien aus 13 Ländern Mehr Die bevorstehende art KARLSRUHE - Klassische Moderne und Gegenwartskunst (22. bis 25. Februar 2024) ist die Premiere für die neue Doppelspitze Olga Blaß und Kristian Jarmuschek. Unter Leitung des Beiratsvorsitzenden Kristian Jarmuschek hat das Gremium aus den eingegangenen Bewerbungen 170 national wie international renommierte Galerien juriert. Die Galerien, die ihr Programm in den vier hohen, lichtdurchfluteten Messehallen präsentieren werden, stammen aus insgesamt 13 Ländern. Das Ergebnis der Jurierung in Verbindung mit der neuen Hallenstruktur stellt eine bewusste Reduktion des Teilnehmerfeldes dar, die qualitätvolle Präsentationen auf der Messe in den Mittelpunkt rückt. Starkes Teilnehmerfeld bei der Klassischen Moderne und Nachkriegsmoderne Kunstfreundinnen und Kunstfreunde können sich im Februar auf eine starke Beteiligung von Galerien der Klassischen Moderne und Nachkriegsmoderne wie Ludorff (Düsseldorf), Samuelis Baumgarte (Bielefeld), Thole Rotermund (Hamburg), Schwarzer (Düsseldorf), Schlichtenmaier (Stuttgart), Malte Uekermann (Berlin), Raphael (Frankfurt), Hafenrichter (Nürnberg), Luzán (Berlin), MDA (Höganäs, Schweden), Geißler Bentler (Bonn), Rudolf (Kampen, Sylt) und Dr. Michael Nöth (Ansbach) freuen. Nach einer Auszeit wieder dabei sind Henze & Ketterer (Basel/Riehen) und Geiger (Konstanz).Hochkarätige Galerien mit zeitgenössischen PositionenAuch bei den zeitgenössischen Positionen werden renommierte Galerien wie Meyer Riegger (Karlsruhe) und Cosar (Düsseldorf) wieder oder erstmalig teilnehmen. Verstärkt wird das Teilnehmerfeld durch Galerien wie Petra Rinck (Düsseldorf), Dr. Dorothea van der Koelen (Mainz/Venedig), Benden & Ackermann (Köln), Commeter (Hamburg), Friese (Berlin), Hilleckes Gallery (Berlin), Renate Bender (München) oder etwa Scheffel (Bad Homburg). „Ich freue mich sehr, dass sich so viele hochkarätige Galerien für die Messe beworben haben. Viele zum wiederholten Mal aber auch eine beträchtliche Anzahl, die zum ersten Mal eine Koje auf der Messe bespielen möchten. Damit bringen die Galerien auch zum Ausdruck, dass sie die Neuerungen beispielsweise bei der Hallenstruktur mittragen. Erfreulich auch, dass sich viele Galerien für neue Möglichkeiten der Beteiligung wie Newcomer oder Friends entschieden haben“, so Messechefin Britta Wirtz.Frankfurter Galerien mit breitem TeilnehmerfeldIn diesem Jahr ist die art KARLSRUHE prominente Anlaufstelle für viele Galerien aus dem nahegelegenen Frankfurt. Besonders erfreulich ist, dass Schierke & Seinnecke die art KARLSRUHE gewählt haben, um ihren ersten Messe-Auftritt überhaupt zu realisieren. Die Galerie Schlieder ist erstmalig dabei und Hübner & Hübner kehrt auf die Messe zurück. Weitere wie Greulich, Heike Strelow, Maurer, Raphael und Monica Ruppert waren auch 2023 dabei und kommen nun wieder. Nicht nur die Hessen sind stark vertreten: Insgesamt 28 Galerien kommen aus Baden-Württemberg wie Ewald Karl Schrade (Karlsruhe/Mochental), Thomas Fuchs (Stuttgart), Michael Sturm (Stuttgart) oder burster (Karlsruhe/Berlin) und 19 aus der Hauptstadt wie Tammen, mianki. Gallery oder Schmalfuss.Guter Zuspruch für neue FormateNeuerungen gab es bei den Beteiligungsmöglichkeiten, für die sich beworben werden konnte. So wird es ein Format „Newcomer“ geben, für die sich Galerien bewerben konnten, deren Gründungsjahr ab 2020 war und die weniger als dreimal auf der art KARLSRUHE ausgestellt haben. Zehn Galerien wurden für diese Sektion juriert. Darunter Galerien der zeitgenössischen Kunst wie die PAW Galerie (Karlsruhe) und Tempesta gallery (Mailand). Die LE Gallery (Keerbergen, Belgien), die für die Klassische Moderne steht, hat sich ebenfalls für diesen ersten Auftritt auf der Messe entschieden.Für den Paper Square, wo ausschließlich Arbeiten auf Papier präsentiert werden, wurden insgesamt 37 Aussteller juriert. Der Paper Square entwickelt die langjährige Sonderpräsentation „Druckgrafik“ weiter und bietet jungen Sammlerinnen und Sammlern einen Anlaufpunkt und Einstieg ins Sammeln. Und er ist gleichzeitig ein Raum für Liebhaber dieses speziellen künstlerischen Materials. Die raumgreifenden Skulpturenplätze sind seit jeher integraler Bestandteil der art KARLSRUHE. Zusätzlich zu großformatigen Statements dreidimensionaler Kunst in den Hallen wird es erstmals Skulpturenspots geben, die einzelnen Werken in den gläsernen Umläufen des Atriums Raum zum Entdecken geben. Gezeigt werden insgesamt 24 Spots unter anderem mit Werken von Walter Moroder (Galerie Baumgarten), Ingrid Hartlieb (Imke Valentien), Thomas Röthel (Geißler-Bentler), Olga Golos (Heckenhauer) oder Markus Lüpertz (ArtAffair). Künstlerische Positionen aus 120 JahrenEin Besuch der art KARLSRUHE 2024 gleicht einem Streifzug durch die zurückliegenden 120 Jahre künstlerischen Schaffens: Von der klassischen Moderne bis zu zeitgenössischer Kunst spannt die Messe den Bogen. „Mein erstes kuratorisches Wirken für die art KARLSRUHE während der Jurierung gemeinsam mit dem Beirat, hat mir nochmal nachdrücklich gezeigt, welch herausragende künstlerische Positionen und vielversprechenden Nachwuchskünstler die Galeristen zur Messe bringen. Die Reduktion des Teilnehmerfeldes wird sich zusätzlich auf die Qualität der Messe sehr positiv auswirken“, zeigt sich Kristian Jarmuschek äußerst zufrieden. Ein Blick auf die Künstlerliste zeigt ein wahres Who’s Who des 20. und 21. Jahrhunderts – von großen Namen wie Marc Chagall, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner und Lyonel Feininger bis zu den Pop-Artisten, den ZERO Künstlern und den Informel-Artisten, darunter Max Ackermann, Bernard Schultze oder auch Rolf Cavael. Auch die „Altmeister“ der Gegenwartskunst tauchen auf, beispielsweise Gerhard Richter, Damien Hirst, Sigmar Polke oder Neo Rauch. Über gefragte Maler und Bildhauer wie Alexander Calder, Michael Basquiat oder Mimmo Paladino reicht das Spektrum bis zu den jüngsten künstlerischen Positionen, etwa von Matthias Garff, Ambra Durante oder Anne Carnein.Olga Blaß freut sich, dass das basierend auf vielen Gesprächen mit Ausstellenden entwickelte Konzept gut aufgegangen ist und die neuen Beteiligungsmöglichkeiten rege genutzt wurden. Nicht nur die Stilrichtungen und angebotenen Preisklassen sind weit gefächert: „Wir wollen etablierte Sammler und Sammlerinnen ansprechen. Aber ebenso ein junges Publikum, für welches wir bewusst ein niederschwelliges Angebot schaffen. Beispielsweise mit Werken auf Papier, für die wir eigens den „Paper Square“ in Halle 3 konzipiert haben.“Zu den BildmaterialienZur vollständigen Galerienliste 2023-08-17 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 17.08.2023 art KARLSRUHE auf angestammtem Termin im Februar zurück Bewerbungsschluss für Galerien endet im September 2023 Mehr Nach der Mai Ausgabe der art KARLSRUHE – Klassische Moderne und Gegenwartskunst in diesem Jahr kehrt die Messe auf ihren angestammten Termin zurück. Vom 22. bis 25. Februar 2024 eröffnet sie wieder das Kunstmesse-Jahr. In einem der schönsten Messegelände Europas, tageslichthell und säulenfrei, gibt die art KARLSRUHE einen Überblick über 120 Jahre künstlerischen Schaffens. Sie ist in einer der kaufkräftigsten Regionen Deutschlands verankert, dem Sammlerland Baden-Württemberg, in unmittelbarer Nähe zu Frankreich, der Schweiz und Österreich. Die großzügig angelegte Messe mit Schwerpunkten im Bereich der Klassischen Moderne, Kunst nach 1945, Gegenwartskunst und Skulptur, sieht sich als Spiegel des Kunstmarktes in seiner gesamten Vielfalt. Mit einer Neu-Strukturierung der Hallen, die dem schnellen Zurechtfinden der Besuchenden dient, und beispielsweise einem erweiterten Angebot von Werken auf Papier, richtet sich die art KARLSRUHE ganz bewusst sowohl an den etablierten Sammelnden als auch an den KunstmarkteinsteigerNeue Leitung der art KARLSRUHEDie Doppelspitze aus der Kunsthistorikerin Olga Blaß und dem Galeristen und Vorstand des Bundesverbands Deutscher Galerien und Kunsthändler, Kristian Jarmuschek, leitet die Messe seit Mai 2023 gemeinsam. Die Ausgabe im kommenden Jahr wird somit eine Premiere für die Doppelspitze. Blaß und Jarmuschek sind sich einig, die art KARLSRUHE, basierend auf ihren Stärken, in ihrer Qualität und ihrer Struktur weiterzuentwickeln. Dazu gehört auch, etablierte Formate wie beispielsweise die Sonderschau eines privaten Sammlers, neu zu denken und weiteren, zukunftsweisenden Formaten Raum zu geben.Bewerbungsschluss für GalerienNur noch wenige Tage bleiben interessierten Galerien, um sich für die Messe zu bewerben. Bereits am 25. September 2023 ist Bewerbungsschluss. Die Bewerbungsunterlagen sind auf der Homepage der Messe abrufbar.Galerien, die bereits teilgenommen haben, werden feststellen, dass die Möglichkeiten der Präsentation um spannende Themen wie beispielsweise die Segmente Re:discover und Friends erweitert wurden und eine Neu-Strukturierung der Hallen geplant ist. 2023-05-07 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 07.05.2023 Gute Geschäfte sorgen für gute Stimmung Zwanzigste art KARLSRUHE zieht positive Bilanz Mehr Positive Stimmung und gute Verkäufe an den Ständen: Nach einer sehr guten Preview (3. Mai) zog die art KARLSRUHE 2023 an vier durchgängig stark besuchten Tagen über 40.000 Kunstsammelnde und -interessierte in die Hallen der Messe Karlsruhe. Vom 4. bis 7. Mai verwandelten 207 Galerien aus 15 Ländern das Messegelände zum zwanzigsten Mal in einen Schau- und Marktplatz der internationalen Kunstbranche.Besonders zufrieden stimmt die Messe Karlsruhe die gewachsene Anzahl an Fachbesuchenden, etwa Kuratorinnen und Kuratoren, Betreuer institutioneller Sammlungen oder Museumsdirektoren, die gerade zu Beginn der Messe für eine gesteigerte Nachfrage an den Galeriekojen sorgten. So konnte sich etwa Malte Uekermann von der Galerie Uekermann (Berlin/Ludwigsburg) am Donnerstag darüber freuen, ein Werk seines Künstlers Alexander Deubl in die Sammlung Hoppe-Ritter abzugeben: “Ich freue mich sehr, dass ich dieses Werk von Alexander Deubl zu einem fünfstelligen Betrag in eine so renommierte Sammlung abgeben konnte.“Ebenso erfreulich beurteilt die Messegesellschaft den hohen Anteil junger Kunstfreundinnen und -freunde, die sich erstmals für das Kunsterlebnis der art KARLSRUHE begeistern konnten. So lag der Anteil der Neubesuchenden unter 30 Jahren laut einer repräsentativen Besucherumfrage bei satten 40 Prozent.Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, blickt positiv auf die art KARLSRUHE 2023: „Der Zuspruch für und die Strahlkraft der art KARLSRUHE sind höher denn je. Mit unserer Jubiläumsedition haben wir unter Beweis gestellt, dass im Kunstmessegeschäft kein Weg mehr an Karlsruhe, der UNESCO City of Media Arts, vorbeiführt. Auch dank der art KARLSRUHE rückt die Kunst- und Kulturstadt Karlsruhe für fünf Tage in den Fokus der Öffentlichkeit. Rund jeder Fünfte hat seinen Messeaufenthalt mit dem Besuch von Kultureinrichtungen in Karlsruhe verknüpft.“Würdigung für jahrzehntelangen EinsatzEbenso wichtig wie das eigene Jubiläum war der Messe Karlsruhe, das große Finale Ewald Karl Schrades, der die kuratorische Leitung der art KARLSRUHE nach zwei Jahrzehnten in neue Hände gibt, gebührend zu würdigen und zu feiern. Für seine letzte Messe zieht Schrade positive Bilanz: „Ich habe 19 Jahre lang geübt. Die 20. art KARLSRUHE ist mein Meisterstück, das ich nun voller Stolz übergeben kann.“Den Staffelstab übernehmen fortan Teamleiterin Olga Blaß und Beiratsvorsitzender Kristian Jarmuschek. „Wir haben den Anspruch, die Messe als starken Kunstmarktplatz unter Beibehaltung zentraler Elemente des zwanzigjährigen Messekonzepts im Dialog mit unseren Kunden stetig weiterzuentwickeln“, so die designierte Doppelspitze.Schrade möchte der Messe weiterhin erhalten bleiben, sowohl als Aussteller wie auch als Ehrenvorsitzender des Vereins der „Freunde und Förderer der art KARLSRUHE“, welcher eigens zur runden Messeausgabe gegründet wurde.Erfolgskonzept wird 20 Jahre altSeit zwei Jahrzehnten erweist sich das Erfolgskonzept der art KARLSRUHE als zuverlässig. Bereits bei der Premiere im Jahr 2004 gab es Skulpturenplätze und One-Artist-Shows zu bestaunen; Programmpunkte, welche Besuchende auch in diesem Jahr erleben konnten und die auch in Zukunft zu den Alleinstellungsmerkmalen der art KARLSRUHE zählen werden.Stimmen der GalerienAuch an anderen Galeriekojen bewertet man die Teilnahme an der art KARLSRUHE 2023 positiv.Marina von Morr von der Galerie Anna Laudel (Istanbul) betont den Servicecharakter der Messe Karlsruhe: „Ich kann nur sagen: Weiter so! Es wird lösungsorientiert und auf toller Kommunikationsebene gearbeitet, das erlebt man nicht bei allen Messen.“„Wir würden an dieser Stelle gerne für die nächsten 20 Jahre bleiben. Hier fühlen wir uns richtig wohl“, so Leander Rubrecht von Rubrecht Severens Fine Arts (Maastricht), die nun das zweite Mal in Karlsruhe vertreten waren.Daniel Wahrenberger von der Galerie WOS (Pfäffikon) freut sich über den gestiegenen Besucherandrang: „Es waren durchgehend Besucher mit großem Interesse und hohem Niveau vor Ort und die Verkäufe stimmen auch. Wir sind 2024 gerne wieder dabei.“Für The Route Gallery (Amsterdam) war die erstmalige Teilnahme an der art KARLSRUHE ein schönes Erlebnis: „Endlich durften wir dabei sein! Die Organisation war perfekt bis ins Detail. Wir werden ganz sicher wiederkommen“, so Basara Dilek.Auch für die Galerienszene Baden-Württembergs ist die art KARLSRUHE eine gewinnbringende Plattform, sich und ihre Kunst zu präsentieren.Petra Kern (Kunstkompetenz Petra Kern / Heidelberg) freut sich über ein gelungenes Messegeschäft: „Ich habe jeden Tag verkauft. Es ist meine elfte Teilnahme. Das Gefühl ist ganz anders als letztes Jahr. Ich hatte dieses Mal den größten Stand meiner eigenen Messegeschichte auf der art KARLSRUHE – und dazu noch einen Skulpturenplatz.“Erfolgsmeldungen verzeichneten auch die Galerie Schacher und die Galerie Thomas Fuchs aus Stuttgart. So gelang es dem Galeristenpaar Katrin und Marko Schacher neben weiteren Werken auch ihr teuerstes Exponat abzugeben. Das 180 mal 180 Zentimeter große Werk ‚On my Terms‘ der Künstlerin Josephiné Sagna hat eine neue Heimat in der Region gefunden.Andreas Pucher von der Galerie Thomas Fuchs äußert sich hingegen wie folgt: „Wir haben zur 20. Ausgabe der art KARLSRUHE eine Auswahl von Galeriekünstlern mitgebracht. Darunter sind auch Werke von Rainer Fetting, von dem wir bereits drei Gemälde im hohen fünfstelligen Bereich Euro sowie eine Skulptur verkauft haben, dazu drei Arbeiten von Jochen Mühlenbrink. Auch wenn die letzten Jahre schon gut waren, lief die art KARLSRUHE 2023 besonders erfreulich.“Der Blick nach vorneAuf Wunsch der Branche kehrt die art KARLSRUHE kommendes Jahr auf einen Frühjahrstermin zurück. Die 21. Ausgabe der Messe findet dann wieder an ihrem angestammten Platz statt und eröffnet unter der Leitung von Teamleiterin Olga Blaß und Beiratsvorsitzendem Kristian Jarmuschek vom 22. bis 25. Februar 2024 das deutschsprachige Kunstmessejahr. 2023-05-06 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 06.05.2023 art KARLSRUHE-Preis an Künstlerin Mona Radziabari und Galerie Michael Sturm verliehen Beim fünfzehnten art KARLSRUHE-Preis blieb es erfahrungsgemäß spannend bis zum Schluss: Zum zwanzigsten Jubiläum der Messe konnte sich Mona Radziabari über die Auszeichnung freuen. Mehr Die One-Artist-Show der Künstlerin Mona Radziabari am Stand der Galerie Michael Sturm. Credits: Messe Karlsruhe / Jürgen Rösner Die Galerie Michael Sturm (Stuttgart) widmet der iranischen Künstlerin in diesem Jahr eine One-Artist-Show, eine Einzelpräsentation auf mindestens 25 Quadratmetern Messefläche. Zur Wahl standen in diesem Jahr insgesamt 180 One-Artist-Shows. Ein installatives Werk von Künstlerin Mona Radziabari am Stand der Galerie Michael Sturm. Einblicke in die Kunst des EinzelnenDie One-Artist-Shows ermöglichen es den Messebesuchenden, sich näher mit dem Schaffen einzelner Künstlerinnen und Künstler zu befassen. So präsentiert die Galerie Michael Sturm mehrere Werkreihen Radziabaris in Halle 2. Ein Teil der Werke Radziabaris befasst sich mit politischen und sozialen Situationen. Zu diesen Arbeiten gehören die Serien „Pointless Holes“ und „Who Cares“. In „Who Cares“ verwendet sie beispielsweise Zeitungen aus ihrer Heimat und nutzt diese als Ausgangsmaterial für ihre Malerei. Im Jahr 2015 zog Radziabari nach Wien. Diese Auswanderung hatte einen tiefen Einfluss auf ihre neuen Kunstwerke. Die Künstlerin begann ihre neue Serie von Gemälden „Less is enough“ während der Pandemie. Da die Künstlerin nicht in der Lage war, den Iran und ihre Familie zu besuchen, begann sie mit Hilfe von Google Maps ebenjene Orte zu suchen und entwickelte daraus abstrakte Gemälde, deren Präsentation nun mit dem art KARLSRUHE-Preis ausgezeichnet wurden.Eine Allianz von Stadt und LandDer art KARLSRUHE-Preis, eine Allianz von Land und Stadt, dotiert mit einem Ankaufsetat in Höhe von 15.000 Euro, würdigt seit 2008 die beste One-Artist-Show der Messe. Darüber hinaus dient der Preis dem fortwährenden Ausbau der art KARLSRUHE-Collection, welche in der Städtischen Galerie in Karlsruhe beheimatet ist.Eine Fachjury wählte aus den insgesamt 180 One-Artist-Shows der Messe die überzeugendste Einzelpräsentation. Verliehen wurde der Preis am Samstag (6. Mai) um 17:00 Uhr im ARTIMA art Forum in Halle 4.„Mit den leisen Waffen ihrer konzeptuellen Kunst hat die Künstlerin uns überzeugt, aber auch mit einer stimmigen Gesamtpräsentation der von der Galerie Michael Sturm eingerichteten One-Artist-Show, die unterschiedliche Werkgruppen aus Malerei, übermalten Zeitungscollagen, Fotografien und Assemblagen installiert haben“, begründet Jurysprecherin Stefanie Patruno das Urteil. Mitglieder der Jury waren Dorothee Baer-Bogenschütz (Kunsthistorikerin und Journalistin), Nikolai B. Forstbauer (Autor und Journalist), Christiane Lenhardt (Journalistin), Anja Casser (Direktorin des Badischen Kunstvereins Karlsruhe) und Stefanie Patruno (Direktorin der Städtischen Galerie Karlsruhe).art KARLSRUHE würdigt starke PositionenSeit nunmehr sechzehn Jahren zählen Preisverleihungen zum festen Programmpunkt der art KARLSRUHE. Der Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift wurde vergangenen Donnerstag an die Berliner Künstlerin Cornelia Schleime verliehen. Es folgte der mit 20.000 Euro dotierte Loth-Skulpturenpreis – gestiftet von der L-Bank – für die Galerie Albert Baumgarten und den Künstler Klaus Münch. Abgerundet wird das Trio der Preisverleihungen durch den art KARLSRUHE-Preis für die beste One-Artist-Show. 2023-05-05 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 05.05.2023 Loth-Skulpturenpreis an Künstler Klaus Münch und Galerie Albert Baumgarten verliehen Klaus Münch und sein Freiburger Galerist Albert Baumgarten können sich in diesem Jahr über den mit 20.000 Euro dotierten Loth-Skulpturenpreis - gestiftet von der L-Bank - freuen. Mehr Der Skulpturenplatz der Freiburger Galerie Albert Baumgarten mit Objekten des Künstlers Klaus Münch. Foto: Messe Karlsruhe / Jürgen Rösner Noch bis Sonntag (7. Mai) sind die preisgekrönten Objekte auf der art KARLSRUHE am Skulpturenplatz der Galerie in Halle 2 zu sehen. In den verschiedenfarbigen Plexiglasobjekten lassen sich stark vergrößerte Präparate aus der Zellforschung erkennen, die mitunter eine Nähe zu Mondlandschaften haben. Die halbplastischen Objekte haben eine überraschende räumliche Tiefe durch eingebaute Spiegel. Preisverleihung im ARTIMA art ForumDie Preisverleihung fand am Freitagnachmittag im ARTIMA art Forum statt. Der von der L-Bank gestiftete Preis wurde von einer Fachjury vergeben. Zu den Mitgliedern der Jury zählen Alexander Heil (Nachlass Wilhelm Loth, Juryvorsitz), Sebastian Baden (Schirn Kunsthalle, Frankfurt), Pia Dornacher (Museum Lothar Fischer, Neumarkt) sowie Prof. Erwin Gross (Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe).„Wenn Objekte einen Skulpturenplatz besetzen, deren Strahlkraft schon von Weitem in ihren Bann ziehen, dann macht das neugierig. Einzelne, voneinander unabhängige Plexiglasskulpturen verbinden sich in ihrer formalen Vielfalt zu einem variablen Kunstwerk und erscheinen immer wieder neu, abhängig von der Qualität des Lichts, den Gegebenheiten des Raumes oder der Tageszeit. Man vermutet in den bewusst zurückhaltenden Siebdrucken auf den Objektoberflächen geheimnisvolle Botschaften. Dabei handelt es sich um stark vergrößerte Zellpräparate aus der Forschung. Der Künstler verknüpft so Natur mit Kultur und eröffnet dem Betrachter Denk- und Spielräume für eigene Assoziationen“, begründet Juryvorsitzender Alexander Heil das Urteil.Beim zwanzigsten Jubiläum der art KARLSRUHE standen insgesamt 26 Skulpturenplätze zur Wahl. Nachdem sich im vergangenen Jahr die Galerie Scheffel und deren Künstler Stefan Rohrer über die Auszeichnung freuen durften, reihen sich in diesem Jahr Albert Baumgarten und Klaus Münch in die Liste der Gewinner ein. Mit dem Loth-Skulpturenpreis - gestiftet von der L-Bank - werden die Galerie und der Künstler gleichermaßen ausgezeichnet.art KARLSRUHE würdigt starke PositionenSeit nunmehr sechzehn Jahren zählen Preisverleihungen zum festen Programmpunkt der art KARLSRUHE. „Der Messe und insbesondere mir als Kurator war es schon immer ein wichtiges Anliegen, den Kunstbetrieb zu fördern. Ein Aspekt dieses Engagements sind unsere drei Preisverleihungen, mit denen wir starke künstlerische Positionen würdigen und sichtbar machen möchten“, so Ewald Karl Schrade, der die Messe in diesem Jahr zum letzten Mal als Kurator betreut.Neben dem Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift, der vergangenen Donnerstag an die Berliner Künstlerin Cornelia Schleime verliehen wurde, und dem Loth-Skulpturenpreis (gestiftet von der L-Bank) wird am Samstag (6. Mai) noch der art KARLSRUHE-Preis für die beste One-Artist-Show ausgelobt. 2023-05-04 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 04.05.2023 art KARLSRUHE feierlich in 20. Jubiläum gestartet Am gestrigen Mittwoch um Punkt 14 Uhr öffnete die art KARLSRUHE 2023 ihre Tore und startete erfolgreich in ihr 20. Messejubiläum. Mehr Der Blick auf die Sonderschau Schrade. Credits: Messe Karlsruhe / Lars Behrendt Die Preview, die wie schon im Jahr zuvor einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der internationalen Kunstmesse stattfand, bot dem Publikum einen exklusiven Vorgeschmack darauf, was sich bis zum Sonntag (7. Mai) in den vier Hallen der Messe Karlsruhe entdecken lässt. 207 Galerien aus 15 Ländern zeigen bis dahin auf 35.000 Quadratmetern die Vielfalt der Kunst aus einer Zeitspanne von 120 Jahren – angefangen bei der Klassischen Moderne bis hin zu brandneuen Werken der Gegenwartskunst. Erfolgskonzept wird 20 Jahre altNicht nur 180 One-Artist-Shows sondern auch 26 Skulpturenplätze bereichern das diesjährige Messegeschehen in den vier lichtdurchfluteten Hallen. Beide Programmpunkte sind seit der Premiere in 2004 Jahr für Jahr fester Bestandteil der art KARLSRUHE und wurden anlässlich der 20. Ausgabe aufs Neue mit Leben gefüllt. „Wer sich in den Hallen umsieht, wird feststellen: Die Galerien haben zur Feier unseres Messejubiläums wirklich das Beste vom Besten mit nach Karlsruhe gebracht“, bekundet Gründungskurator Ewald Karl Schrade. Anlässlich seiner letzten Messe in der Funktion als Kurator wurde Schrade von der Messe Karlsruhe eingeladen, die traditionelle Sonderschau in Halle 1 mit Werken seiner Sammlung zu bespielen. Auf rund 400 Quadratmetern erwarten die Besuchenden unter anderem Gemälde von Cornelia Schleime, Karl Hubbuch, Erich Heckel, Walter Stöhrer oder Eleonore Frey-Hanken. Schrade ist auch als Galerist das Dreidimensionale sehr wichtig, daher ist es auch in seiner Sammlung stark vertreten. So thront inmitten der Ausstellungsfläche die Skulptur „Wonne bi“ von Dietrich Klinge, unweit daneben findet sich ein Meter langer Tannenzapfen von Stefan Strumbel oder der „Trash Man No. 129“ von HA Schult, welcher aus unzähligen Getränkedosen gefertigt wurde. In direkter Nachbarschaft der Sonderschau findet sich die Museumsmeile und das Forum Karlsruhe, an dem sich die Karlsruher Kulturinstitutionen präsentieren. Von Kunstmarkteinsteiger bis zum langjährigen SammlerIn vier Hallen und einem Skulpturengarten – gesponsert von der Vollack Gruppe – bietet die art KARLSRUHE 2023 eine gewinnbringende Plattform für alle Freunde der Kunst. Verschiedene Stile und Epochen finden dabei ebenso zueinander wie unterschiedliche Preisklassen. Von Werken unter 100 Euro reicht die Preisspanne bis in die Millionen. So steht am Stand der Galerie Samuelis Baumgarte (Bielefeld) etwa das Nagelbild „Weisses Feld“ aus dem Jahre 1987 für einen Preis von 1,485 Mio. Euro zum Verkauf. „Wir sind nach zehn Jahren zurück auf der art KARLSRUHE. Wir haben wichtige Positionen aus unserem Galerieprogramm dabei, etliches davon ist auf Museumsniveau. Wir sind sehr gespannt auf die Messe und freuen uns auf die Sammler aus der Region“, so Alexander Baumgarte. Positive Erstbilanz bei den GalerienUnter den Ausstellenden ist die Freude über den Start der 20. art KARLSRUHE groß. „Wir sind zum 13. Mal auf der art KARLSRUHE und wir mögen die Messe wirklich sehr. Sie ist einzigartig – aus unserer Sicht eine der besten Kunstmessen in Deutschland“, erzählt Jakub Gildens von Gilden’s Art London.Auch bei Die Galerie aus Frankfurt herrscht zur Preview gute Stimmung. „Wir sind seit zehn Jahren auf der art KARLSRUHE – eine der Messen neben Köln, Miami, London, Seoul und Paris, die wir jedes Jahr machen“, so Galerist Peter Femfert. „Ich verspüre Vorfreude auf die nächsten Tage, meinen jungen Künstlern den Raum zur Präsentation geben zu können – und sie sind froh, dabei zu sein. Die Hallensituation bringt gute Laune, das spiegelt sich auch in der Stimmung: Die art KARLSRUHE ist sehr schön“, so Monica Ruppert von der Galerie Ruppert.Gute Verkäufe erzielte die Galerie Ludorff in Halle 3: „Der erste Messetag war ein voller Erfolg. Neben vielen interessanten Gesprächen und neuen Kontakten konnten wir auch erste Verkäufe verzeichnen.“ Bereits bei der Preview konnte neben weiteren das Werk „Heitere Bewegung auf Rosa“ von Willi Baumeister für 95.000 Euro abgegeben werden. Auch Werke von Georg Meistermann, Erich Heckel und Christopher Lehmpfuhl – allesamt im fünfstelligen Preisniveau – fanden gleich zum Auftakt zufriedene Käufer. Das teuerste Werk „Paraphrase“ im diesjährigen Programm der Galerie stammt von Lovis Corinth und steht mit 1,25 Mio. zum Verkauf.Ebenfalls gute Verkäufe verzeichnet die Galerie Supper (Baden-Baden), welche der art KARLSRUHE als Aussteller seit 20 Jahren treu ist. „Als Aussteller der ersten Stunde hat mir die art KARLSRUHE gerade zu Anfang eine gute Plattform geboten, im Kunstbetrieb Fuß zu fassen, sich zu vernetzen und unsere Kunst zu präsentieren. Auch in diesem Jahr bewahrheitet sich dieser Eindruck: Bereits zur Preview konnten wir mehrere Kunstwerke verkaufen, unter anderem ein Werk von Monika Thiele", so Dirk Supper. 2023-04-24 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 24.04.2023 Kunst, so weit das Auge reicht Die 20. Ausgabe der art KARLSRUHE verspricht kunstreiche Entdeckungen in vier Hallen Mehr Meterhohe Skulpturen türmen sich vor ihren Betrachtern auf, kreative Köpfe erfreuen sich am Anblick farbenfroher Aquarelle, unweit entfernt lösen filigrane Zeichnungen der Klassischen Moderne großes Staunen aus: Die zwanzigste Ausgabe der art KARLSRUHE, welche vom 4. bis 7. Mai 2023 in den lichtdurchfluteten Hallen der Messe Karlsruhe stattfindet, verspricht erneut spannungsreiche Entdeckungen für alle Freunde der Kunst. Auf einer Fläche von 35.000 Quadratmetern präsentieren 207 Galerien aus 15 Ländern die Vielfalt künstlerischen Schaffens aus einer Zeitspanne von 120 Jahren – angefangen bei der Klassischen Moderne bis zu Positionen frisch aus den Ateliers. Von A bis Z: Das ganze Spektrum der KunstDie 20. art KARLSRUHE bleibt ihrem Erfolgskonzept treu: Die internationale Kunstmesse versteht sich auch in diesem Jahr als Plattform künstlerischer Vielfalt. Herzstück des Messeerlebnisses bildet erneut das Programm der ausstellenden Galerien, welches das gesamte Spektrum der Kunst nach Karlsruhe bringt – von A wie Ackermann bis Z wie Zangs. Unterschiedliche Preisklassen und Stilrichtungen finden dabei ebenso zueinander wie zeitlose Klassiker des Kunstbetriebs und aufstrebende Newcomer der Branche. Insgesamt warten die Werke von rund 1.500 Kunstschaffenden darauf, im Mai von den Besuchenden entdeckt zu werden, seien es Skulpturen, Gemälde, Fotografien oder Textilien. Letzterem widmet sich vor allen Dingen die Präsentation „Social Fabric“ am Stand der Sammlung LBBW in Halle 1 mit Werken von Nevin Aladağ, Shannon Bool, Thomas Grünfeld und weiteren Künstlerinnen und Künstlern. Roter Faden der Sammlung ist die Bedeutung und Verwendung von Textilien in der zeitgenössischen Kunst.Interessierte können sich bereits im Vorfeld zur Messe einen ersten Überblick über das diesjährige Programm auf der Kunstplattform artsy verschaffen. Erstmals wird dort dank einer Kooperation eine Online-Ausstellung parallel zur Messe realisiert. Beginnend ab dem 28. April bietet artsy einen Vorgeschmack, was die 207 teilnehmenden Galerien im Mai in Karlsruhe zeigen werden. Alternativ bietet auch das messeeigene Galerienverzeichnis erste Einblicke in die Galerien- und Künstlerliste der 20. art KARLSRUHE. Kunstgenuss in vier HallenPassend zum Motto „Eine Stadt zum Genießen“, das die Stadt Karlsruhe als diesjährige Michelin Host City für das Jahr 2023 ausgerufen hat, verspricht auch die art KARLSRUHE unvergessliche Genussmomente. So besteht badischer Genuss nicht nur aus Spitzengastronomie, sondern auch aus der Freude am Umgang mit Kunst und Kultur. Wie die Ausgaben zuvor verspricht auch die art KARLSRUHE 2023 Kunstgenuss in insgesamt vier Messehallen. Damit Besuchende stets den Überblick behalten, sind diese erneut nach unterschiedlichen Schwerpunkten unterteilt:• Halle 1: Druckgrafik und Auflagenobjekte• Halle 2: Kunst nach 1945 und Gegenwartskunst• Halle 3: Klassische Moderne und Gegenwartskunst• Halle 4: ContemporaryArt21Aufgelockert wird das Messeerlebnis durch die Skulpturenplätze, die im Wechsel zu den Galeriekojen platziert sind und zu den unverwechselbaren Alleinstellungsmerkmalen der art KARLSRUHE zählen. Die art KARLSRUHE im Zeichen der SkulpturIn Einklang mit dem Skulpturengarten – gesponsert von der Vollack Gruppe – ist das Thema Skulptur auch in den Hallen von großer Bedeutung. „Diesmal werden es sogar 26 Skulpturenplätze sein“, verkündet Kurator und Gründungsvater der art KARLSRUHE Ewald Karl Schrade. Anlässlich des 20. Jubiläums lassen sich die jeweils 100 Quadratmeter großen Freizonen dieses Jahr erstmals in allen vier Hallen erleben.Das Spektrum dreidimensionaler Kunst ist wie das Programm der Galerien breit angelegt: von figurativen Positionen der Gegenwart bis zu herausragenden Beispielen Konkreter Kunst. So präsentieren Villa de Arte Galleries (Barcelona) die strengen und zugleich einfallsreichen Skulpturen von Arik Levi (Halle 1), während Herbert Mehlers von disziplinierter Formgebung geprägte Stahlskulpturen am Skulpturenplatz von DIE GALERIE (Frankfurt) in Halle 3 zu sehen sind. Bestehend aus 600 Vogelkäfigen reflektiert das meterhohe Bauwerk "The Cage" von Künstler Fahar Al-Salih die Frage und Suche nach Heimat. © Yvonne Hohner Contemporary/Fahar Al-Salih Ein echter Hingucker ist ebenso die Installation des in Karlsruhe lebenden Künstlers Fahar Al-Salih (Yvonne Hohner Contemporary). Sein aus rund 600 Vogelkäfigen bestehendes Werk „The Cage“ ist mit einer Höhe von fünfeinhalb Metern, fünf Metern Breite und einer Länge von acht Metern ein Großkaliber unter den diesjährigen Skulpturenplätzen. Als Brückenbauer zwischen den Kulturen reflektiert das meterhohe Bauwerk die Frage und Suche nach Heimat. Lädt zum Reflektieren ein: Das Werk "mirror mirror on the... throne" der Künstlerin Nicole Doth zu sehen am Skulpturenplatz der Galerie Hühsam. © Galerie Hühsam/Nicole Doth Ebenfalls einen Skulpturenplatz bespielt das Werk „mirror mirror on the… throne“ der Künstlerin Nicole Doth (Galerie Hühsam). Wie der Name andeutet, handelt es sich bei der Installation um einen verspiegelten Thron. Durch die Wahl des Spiegels als Material entsteht aus einem funktionalen Gegenstand ein Interpretationsraum, der – wie der Spiegel selbst – zum Reflektieren einlädt. Die Werkserie Doths hinterfragt Macht und Machtansprüche gemäß dem persönlichen Credo der Künstlerin: „don’t be afraid of art“. Durch die Präsentation der Werke von Sergii Chaika auf der art KARLSRUHE versucht die Galerie Heckenhauer den Künstler zu unterstützen zu unterstützen und plant einen Teil des Verkaufserlös an gemeinnützige Hilfsorganisationen zu spenden. © Galerie Heckenhauer/Sergii Chaika Politische Positionen auf der art KARLSRUHE„Darf die Koje auf einer Kunstmesse gesellschaftskritisch sein?“ Diese Frage stellt sich die Galerie Schacher – Raum für Kunst. Wenn es nach dem Stuttgarter Galeristenpaar Katrin und Marko Schacher geht, kann diese Frage ohne Zweifel bejaht werden. Kunst solle nicht nur bunt und ästhetisch sein, sondern auch zum Nachdenken anregen. Aus diesem Grund widmet die Galerie der jungen Künstlerin Joséphine Sagna eine One-Artist-Show. In ihren großformatigen Gemälden thematisiert Sagna konkret, bunt, expressiv und lebensfroh ihre Erfahrungen und Emotionen als schwarze Frau in einer überwiegend weißen Gesellschaft.Neben der Nachhaltigkeit ist auch der Krieg ein Thema im Programm der Galerien. Etwa zeigt die Galerie J. J. Heckenhauer, die dieses Jahr erstmals an der art KARLSRUHE teilnimmt, den ukrainischen Künstler Sergii Chaika. „Wir hatten für Sergii Chaika im Dezember 2022 Farbe und Leinwand besorgt, die auf Grund des Krieges in der Ukraine nur schwer zu bekommen sind. Somit konnte er unter widrigsten Umständen wie Strom- und Heizungsausfällen im Atelier überhaupt malen“, erklärt Roger Sonnewald, der die Münchner Galerie in sechser Generation führt. Auch das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) zeigt in diesem Jahr politische Kunst auf der Messe, unter anderem Arbeiten der ukrainischen Medienkünstlerinnen Alina Bukina und Anna Manankina. Beide waren im vergangenen Jahr nach Ausbruch des Krieges als Artist-in-Residence für mehrere Monate am ZKM. Präsentiert wird zudem die Online-Plattform »antiwarcoalition.art«, die weltweit Künstler-Statements gegen den Krieg sammelt, teilt und verbreitet. Von Sonderschau bis Talk-Format: das RahmenprogrammNeben dem SWR2-Messetalk und dem LBBW-Monopol-Talk findet erneut das ARTIMA art meeting statt. Das offen zugängliche Symposium umfasst dieses Jahr sechs Vorträge, die das Messejubiläum mit dem Aspekt der Nachhaltigkeit verbinden. Zu den Rednern zählen neben dem Aktionskünstler HA Schult und den renommierten Nachhaltigkeitsexperten Stefanie und Uwe Voigt (Universität Augsburg) auch art KARLSRUHE-Kurator Ewald Karl Schrade. Auch an anderer Stelle trägt die Messe mehr denn je die Handschrift ihres Gründervaters. Als Zeichen der Anerkennung für seinen jahrelangen Einsatz widmet die Messe Karlsruhe die traditionelle Sonderschau der Sammlung ihres Erdenkers Ewald Karl Schrade. Auch Preisverleihungen sind Teil der art KARLSRUHE: Neben dem Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift und dem art KARLSRUHE-Preis der Stadt Karlsruhe und des Landes Baden-Württemberg für die beste One-Artist-Show wird erneut der Loth-Skulpturenpreis verliehen, der von der L-Bank gestiftet wird.Kunstgenuss in Stadt und RegionNicht nur in den Messehallen lässt sich in der Zeit vom 4. bis 7. Mai Kunst genießen. Parallel zur art KARLSRUHE finden in der Messewoche zahlreiche weitere Kunst-Events in und um Karlsruhe, der UNESCO City of Media Arts, statt. So zeigt die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, deren Hauptgebäude seit über einem Jahr aufgrund einer Sanierung geschlossen ist, Bilder und Plastiken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart im ZKM. Ebenfalls im ZKM findet sich die Ausstellung „Renaissance 3.0“, in der es um die zunehmende Verwissenschaftlichung der Kunst geht. Mit „P for Performance: All about us“ bietet der Badische Kunstverein spannungsreiche Einblicke in das Schaffen der Künstlerin Maja Bekan. Die Ausstellung eröffnet ein weiteres Kapitel im Diskurs über verschiedene performative Praktiken im Kunstverein und umfasst alle bislang entstandenen Arbeiten Bekans.Anlässlich des 20. Jubiläums der art KARLSRUHE kehrt außerdem die „after art Party“ zurück. Samstags (6. Mai, ab 20 Uhr) sowie sonntags (7. Mai, ab 13 Uhr) lädt der Veranstalter Shahrokh Dini in den Karlsruher Hirschhof ein, um die Messe-Woche stilvoll mit Live-Musik ausklingen zu lassen. 2023-04-18 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 18.04.2023 Den Staffelstab weitergeben Messe-Geschäftsführerin Britta Wirtz zur Zukunft der art KARLSRUHE Mehr Frage: 20 Jahre art KARLSRUHE – da darf man Ihnen, dem ganzen Messe-Team und insbesondere dem Gründungsvater, Ewald Karl Schrade, natürlich herzlich gratulieren. Denn eine solche Leistung, Kontinuität auch in gesellschaftlich und wirtschaftlich unruhigen Zeiten zu garantieren, ist keine Selbstverständlichkeit. Sie verdient größten Respekt. Gibt es ein Erfolgsgeheimnis? Britta Wirtz: Zweifellos spielten in den beiden zurückliegenden Jahrzehnten mehrere Faktoren eine entscheidende Rolle. Baden-Württemberg als Bundesland, in dem zahlreiche Sammler zuhause sind, und natürlich die ZKM-Stadt Karlsruhe als UNESCO City of Media Arts boten ideale Voraussetzungen, die art KARLSRUHE attraktiv erscheinen zu lassen. Freilich geht es auch um Aufenthaltsqualitäten im Badischen, um gastronomische und vielfältig kulturelle Angebote; zudem überzeugen unsere schönen hellen Messehallen, wie ich immer wieder höre. Nicht zuletzt – und da richtet sich mein Dank an Ewald Karl Schrade und das Team – wird seitens des Publikums und der Ausstellenden stets Wert auf den Service-Charakter der Messe gelegt. Mit der art KARLSRUHE haben wir da auch im internationalen Vergleich allzeit gut punkten können. Sie sehen: Kein Geheimnis, dieser Erfolg, sondern schlichtweg eine Dienstleistung auf der Basis hoher fachlicher Standards. Frage: Dass Ewald Karl Schrade nun als Kurator ausscheidet, fortan einzig den Aussteller geben mag, stellt gewiss einen Einschnitt dar, auf den Sie sich freilich in den vergangenen beiden Jahren einstellen konnten. Ohnehin seitens der Messe Karlsruhe allerorten mit Fragen der Transformation beschäftigt, haben Sie einen Wechsel vollzogen, der sich verkürzt auf die Formel „Vom Solisten zur Doppelspitze“ bringen lässt. Vor welchem Hintergrund muss man diese Entwicklung sehen? Britta Wirtz: In einem Kunstbetrieb, der in den vergangenen 20 Jahren rasant zugelegt hat, will aufmerksam beobachtet werden, wie sich die Wünsche und Bedürfnisse allseits ändern, wie Kunstschaffende und die ihr Tun Vermittelnden neue Wege einschlagen. Bekanntlich hat sich die gesamte Arbeitswelt in diesem jungen Jahrtausend gewandelt, und so war es naheliegend, zunehmend Team-Gedanken einfließen zu lassen. Im Zuge einer Ausschreibung haben wir also keine/n Schrade-Nachfolger/in gesucht, sondern eine/n Vorsitzende/n des Beirats, der/die von 2024 an quasi wie ein/e Außenminister/in tätig ist, nämlich Kristian Jarmuschek, und das im Zusammenwirken mit der langjährigen Projektleiterin der art KARLSRUHE, der Kunsthistorikerin Olga Blaß. Als Doppelspitze werden beide nach der Jubiläumsmesse gemeinsam den Staffelstab und die Regie übernehmen – und die art KARLSRUHE in die Zukunft führen. Frage: Wird das neue Leitungskonzept mit einer Programmkorrektur verbunden sein? Gibt es Pläne, die art KARLSRUHE neu zu orientieren?Britta Wirtz: Nein, das einst von Ewald Karl Schrade erdachte Grundkonzept dieser Kunstmesse stimmt. Warum sollten wir ändern wollen, was uns seit 2004 Jahr für Jahr mehr Erfolg beschert hat: Immerhin konnten wir vor der Pandemie stets um die 50 000 Besucherinnen und Besucher zählen, aus dem gesamten deutschsprachigen Raum; viele internationale Gäste zudem. Darunter „kaufkräftiges Publikum“, wie „Artnet“ kommentierte. Aber wir werden die art KARLSRUHE natürlich entwickeln, stets auf den Basis einer sorgsamen Markt-Beobachtung. Und auf dem Bogen, den wir von Anfang an von der Klassischen Moderne zur Gegenwartskunst geschlagen haben. Frage: Mit Kristian Jarmuschek haben Sie an der Seite von Olga Blaß einen Insider im Messe-Einsatz, der wie Schrade als Galerist tätig ist, der obendrein reichlich Messe-Erfahrung einbringt. Kein Zufall, oder? Britta Wirtz: Ich kann nicht verschweigen, dass es mir sehr recht ist, dass er diese Expertise einbringt. Denn in den vergangenen beiden Jahrzehnten hat sich am laufenden Band und eben am Beispiel Schrade gezeigt, dass Messe-Macher, die alle Sorgen und Wünsche ihrer Kolleginnen und Kollegen kennen, viel für die gemeinsame Sache tun können. Es ist schlichtweg hilfreich, in schwierigen Situationen über die gleiche Einschätzung in der Sache und eine bewährte Diktion auf Augenhöhe zu verfügen. Frage: Wie man hört, so gibt es bereits jetzt, anlässlich des Starts zur 20. art KARLSRUHE und der Staffelübergabe in der Regie, erste Aktivitäten der Messe Karlsruhe, die an eine Art Neuanfang denken lassen. Stimmt das?Britta Wirtz: Womöglich meinen Sie die Gründung des gemeinnützigen Vereins „Freunde und Förderer der art KARLSRUHE e.V.“. In der Tat wollen wir in Bezug auf die Kunst- und Wissensvermittlung zulegen, dabei auch Kinder und Jugendliche einbinden. Außerdem ist es uns ein Anliegen, einen Beitrag zu leisten, dass Museen ihre Sammlungen ergänzen können. So soll der Verein auf der art KARLSRUHE Kunstwerke erwerben, die dann als Leihgabe oder Geschenk weitergegeben werden. 2023-04-14 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 14.04.2023 Die Messe mit Herz Kurator Ewald Karl Schrade im Interview über die art KARLSRUHE Mehr Der Gründungskurator der art KARLSRUHE: Ewald Karl Schrade. © Verena Müller Frage: Die 20. art KARLSRUHE ist für Sie, den Gründungsvater der erfolgreichen Kunstmesse, zugleich die letzte als Kurator. Fortan werden Sie ausschließlich als Aussteller teilnehmen. Im Rückblick auf zwei Jahrzehnte Regie: Wie bewerten Sie heute Ihre Idee, ausgerechnet in Baden-Württemberg eine Veranstaltung mit diesem internationalen Anspruch zu realisieren, und was hat sich aus Ihrer Sicht bewährt? Ewald Karl Schrade: Es lag 2004 in der Luft, eine Kunstmesse in diesem Bundesland zu gründen, und es ist nach wie vor naheliegend, Karlsruhe, die UNESCO City of Media Arts, als herausragenden Standort zu sehen. Denn Baden-Württemberg gilt immer noch, neben dem Rheinland, als die Heimat unzähliger Sammlerinnen und Sammler, so dass es letztlich auch kein Wunder ist, dass hier viele Institutionen der Kunst zuhause sind, Museen ebenso wie die Ausstellungs- und Forschungsstätte ZKM, das Zentrum für Kunst und Medien. Nicht zu vergessen, dass in Karlsruhe allein zwei Kunsthochschulen ansässig sind. Frage: Apropos Alleinstellungsmerkmal. Sie haben der art KARLSRUHE von Anfang an einen unverwechselbaren Charakter gegeben. Welche Merkmale kennzeichnen diese Messe – und was steckt dahinter? Ewald Karl Schrade: Am auffälligsten ist vermutlich, dass es zum Konzept gehört, die Klassische Moderne und die Gegenwartskunst gleichermaßen ernst zu nehmen, sie zum Dialog zu führen. Atelierfrische Arbeiten gewinnen in einem solchen Umfeld, wie umgekehrt etwa die Bilder von Klassikern wie Max Ernst oder Pablo Picasso auf dem Spannungsbogen zum Werk nachrückender Generationen neues Interesse finden. Wesentlich war sicher auch, dass die art KARLSRUHE als Messe der One-Artist-Shows in die Annalen des Kunstbetriebs kam. 2023 werden es 180 solcher besonderen Präsentationen sein, die den Ausstellerinnen und Ausstellern die Gelegenheit geben, einzelne Positionen ausführlicher vorzustellen. Schließlich: Ohne die oft zitierten Skulpturenplätze wäre diese Messe nicht mehr denkbar. Diese Freiflächen des Dreidimensionalen, stets direkt an die Stände der betreuenden Galerien angedockt, dienen auch insofern dem Publikum, als es beim Rundgang durch den Parcours der vier Hallen immer neu überrascht wird. Frage: Zum Rahmenprogramm der art KARLSRUHE gehören mehrere Preisverleihungen sowie beispielsweise auch das alljährlich stattfindende ARTIMA art meeting. Lenken diese Angebote nicht vom Angebot der Galerien ab, sind sie notwendig?Ewald Karl Schrade: Natürlich sind diese Events wichtig und richtig. Denn eine Kunstmesse kann meines Erachtens nicht nur eine rein kommerzielle Schau sein; sie muss vielmehr auch von ganzem Herzen kommen und zudem ihrer kommunikativen Aufgabe gerecht werden. Mag ein Teil des Kunsthandels mittlerweile auch als Online-Geschäft vonstattengehen: Alles in allem geht es um persönlichen Begegnungen, um Gespräche der Branche, auch um die direkte Auseinandersetzung mit dem Unikat. So haben wir mit dem ARTIMA art meeting ein Forum der Debatte und der Erörterung geschaffen, wo es in diesem Jahr um Nachhaltigkeit geht. Frage: Beinahe täglich werden auf der Messe Kunstpreise vergeben. Wie darf man dieses Engagement verstehen? Ewald Karl Schrade: Es handelt sich um drei Auszeichnungen, nämlich, erstens, um den art KARLSRUHE-Preis, der mit 15 000 Euro dotiert ist und dem Ankauf von Werken des prämiierten Messestandes dient. Stadt und Land stiften den Betrag gemeinsam, um die art KARLSRUHE-Sammlung wachsen zu lassen. Zweitens: Die L-Bank sponsert den mit 20 000 Euro versehenen Loth-Skulpturenpreis; zweifelsfrei ein Anreiz für Galerien, in Karlsruhe die erwähnten Skulpturenplätze mit oft tonnenschweren Werken zu gestalten. Und zudem wird seit 16 Jahren der Hans Platschek-Preis vergeben, diesmal an Cornelia Schleime, um an den 1923 geborenen und im Jahr 2000 verstorbenen Maler und Kritiker zu erinnern. Frage: Sie können offenbar rundum zufrieden sein, wenn Sie nun als Kurator ausscheiden. Gleichwohl: Gibt es einen Wunsch, den Sie zum Finale Ihrer Tätigkeit als Messe-Inszenator haben?Ewald Karl Schrade: Ja. Die Kunstfreunde mögen weiterhin in Scharen nach Karlsruhe kommen und meine Nachfolger, Olga Blaß und Kristian Jarmuschek, sowie die ganze Messe Karlsruhe mit ihrem Interesse erfreuen. Immerhin konnten wir, vor der Pandemie, Jahr für Jahr rund 50 000 Besuchende registrieren. Ein Erfolg auch für Künstlerinnen und Künstler sowie für Ausstellerinnen und Aussteller