16.09.2021

Save the Date: art KARLSRUHE 2022

• Bewerbungsschluss für Galerien am 27. September 2021

• Förderprogramm ermöglicht kostengünstige Messeteilnahme

• Transformationsprozess gestartet

• Verleihung des Hans Platschek-Preises 2022 wieder in Karlsruhe

Messe Karlsruhe / Jürgen Rösner
Die art KARLSRUHE - Klassische Moderne und Gegenwartskunst findet vom 17. bis 20. Februar in den Karlsruher Messehallen statt. Foto: Messe Karlsruhe / Jürgen Rösner

Die Messe Karlsruhe feiert in diesen Tagen den Re-Start ihres Eigenmesseportfolios. Mit der Begeisterung über den Start der Messesaison steigt auch die Vorfreude auf die nächste art KARLSRUHE – Klassische Moderne und Gegenwartskunst, die vom 17. bis 20. Februar 2022 in der Messe Karlsruhe stattfindet. Die Aussteller wurden trotz des Wegfalls der Präsenzmesse 2021 nicht für die kommende Veranstaltung übernommen, sondern es wird für die Messe 2022 neu juriert. Somit haben alle Galerien, die sich bis zum 27. September bewerben die Chance, an der art KARLSRUHE teilzunehmen.

Projektleiterin Olga Blaß: „Wir haben dieses Jahr bereits sehr zahlreiche Einreichungen erhalten und freuen uns über viele Galerien, die wieder und erstmals auf der art KARLSRUHE ausstellen möchten. Neubewerber sind uns auch dieses Jahr wieder herzlich willkommen.“ Kurator Ewald Karl Schrade ergänzt: „Der Zuspruch für unsere Kunstmesse ist ungebrochen groß. Nach einer so langen Zeit, in der die direkte Begegnung mit der Kunst gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich war, freuen sich alle auf den persönlichen Austausch und darauf, Kunst wieder hautnah zu erleben.“ Unter der Leitung von Kurator Ewald Karl Schrade und Messechefin Britta Wirtz kommt der siebenköpfige Beirat Mitte Oktober zusammen, um die ausstellenden Galerien zu jurieren.

Galerien können von Förderprogramm profitieren

Die Corona-Pandemie hat die Kultur- und Kreativwirtschaft mit besonderer Härte getroffen. Galeristen und Galeristinnen hatten in den letzten anderthalb Jahren mit enormen Umsatzeinbußen zu kämpfen. Das Rettungspaket des Bundes unterstützt Galerien mit dem Förderprogramm Neustart Kultur. Im Rahmen des Programms sind nun auch Messeteilnahmen förderungsfähig, und so profitieren Galerien auf der art KARLSRUHE von einer kostengünstigen Beteiligung. Die Aussteller dürfen sich über Standmietenrabatte freuen, die durch das Förderprogramm Neustart Kultur ermöglicht werden. Somit werden Galerien, die für die Kunstmesse zugelassen sind, entlastet und haben die Chance, ihr Geschäft wieder anzukurbeln – ohne ein eventuelles finanzielles Risiko eingehen zu müssen.

Transformationsprozess art KARLSRUHE

Die art KARLSRUHE geht nicht nur im Bereich der Kulturförderung neue Wege. Auch die Leitung der Kunstmesse befindet sich in einem Transformationsprozess. Nach der zwanzigsten Ausgabe der art KARLSRUHE - im Jahr 2023 - wird der Kurator und Gründer der Messe, Ewald Karl Schrade, den Staffelstab der Leitung dieser Messe in bewährte und neue Hände übergeben. Bis zu diesem Zeitpunkt werden Ewald Karl Schrade und Britta Wirtz, die Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, gemeinsam den nun eingeleiteten Transformationsprozess gestalten, der die zukünftige Leitung der Kunstmesse neu definiert.

Seit 2004 führt Ewald Karl Schrade die art KARLSRUHE als Kurator und Projektleiter und verhalf der Messe zu hochgradiger Anerkennung und Akzeptanz im Kunstmarkt. Bereits 2017 hat Olga Blaß in enger Abstimmung mit dem Kurator die Rolle der Projektleitung für die Veranstaltung übernommen. Das nun gemeinsam ausgearbeitete, künftige Konzept ist, die bisherigen Tätigkeiten Ewald Karl Schrades sukzessive in die Hände eines Teams aus externer künstlerischer Leitung und einer auf Augenhöhe positionierten Leitung seitens der Messe Karlsruhe zu legen.

Nach der art KARLSRUHE 2022 wird die Suche nach einer externen künstlerischen Leitung beginnen. Diese wird nach der Veranstaltung 2023 das Team der Messe Karlsruhe um den versierten Blick auf das externe Marktgeschehen ergänzen.

Verleihung des Hans Platschek-Preises 2022 wieder in Karlsruhe

Der renommierte Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift wird seit 2008 jährlich auf der art KARLSRUHE verliehen. Da die Messe im Februar dieses Jahres aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie üblich stattfinden konnte, fand die Preisverleihung außerplanmäßig im Kunstverein in Hamburg statt. Die Malerin Monika Baer ist die diesjährige Preisträgerin des Hans Platschek-Preises. Wer die Auszeichnung erhält, bestimmt ein jährlich wechselnder autonom entscheidender Juror. Die Einzeljurorin und somit auch Laudatorin 2021 ist Christina Végh, Leiterin der Kunsthalle Bielefeld. Platschek-Preisträger waren bereits Jonathan Meese, Monica Bonvicini, Michael Kunze und Helga Schmidhuber (2020). Im kommenden Jahr wird der Preis der Hans Platschek-Stiftung wieder auf der art KARLSRUHE verliehen.

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