art karlsruhe 2026: Kunst entdecken, sammeln, erleben – neue Impulse für eine neue Sammlergeneration
Mit rund 180 Galerien aus 18 Ländern präsentiert sich die art karlsruhe vom 5. bis 8. Februar 2026 als verlässliche und zugleich zukunftsorientierte Kunstmesse inmitten des kunstaffinen Dreiländerecks Deutschland–Schweiz–Frankreich.
Gezeigt werden künstlerische Positionen aus 120 Jahren Kunstgeschichte – von der Klassischen Moderne über zeitgenössische Strömungen bis hin zu Arbeiten aufstrebender Talente.
Ein besonderes Augenmerk legt die art karlsruhe auf neue Einstiege ins Kunstsammeln, durch kuratierte Sonderflächen, verständliche Empfehlungen und Formate mit echtem Mehrwert für junge Sammlerinnen und Sammler. „Es uns geht darum, die Begeisterung für Kunst zu teilen und Besucherinnen und Besucher zu inspirieren, sich Kunst mit Freude auch ins eigene Zuhause zu holen“, sagt Olga Blaß, Projektleiterin der Messe.
paper:square – Papierarbeiten: Vielfalt und Qualität
Der paper:square widmet sich ganz dem künstlerischen Medium Papier. Ein idealer Einstiegspunkt für Sammlerinnen und Sammler und ein Ort für alle, die dieses Material in seinen vielfältigen Ausdrucksformen schätzen. Ausgewählte Galerien präsentieren Werke, die mit, auf oder aus Papier entstanden sind: von Zeichnungen bis zu grafischen Arbeiten, von Mischtechniken bis hin zu dreidimensionalen Papierobjekten.
In diesem Jahr sind rund 25 Positionen vertreten, kuratiert in einer neuen kreisförmigen Architektur, die eine klare Orientierung und einen inspirierenden Rundgang ermöglicht. Zu den teilnehmenden Galerien gehören unter anderem Ludorff (Düsseldorf), MOLSKI gallery (Poznan), Schmalfuss Berlin und Sturm & Schober (Stuttgart/Wien).
start:block – Wie starte ich mit dem Sammeln von Kunst?
Im start:block finden Besucherinnen und Besucher konkrete Werkvorschläge von Galerien, die sich besonders gut dafür eignen, in das Kunstsammeln einzusteigen.
Das Format versammelt Empfehlungen aus allen vier Messehallen auf einer kuratierten Sonderfläche: ein fokussierter, niedrigschwelliger Überblick über künstlerische Positionen mit besonderer Eignung für den Kunstkauf.
„Wer Kunst kauft, möchte Klarheit, Qualität und Inspiration. All das bietet der start:block auf einen Blick“, sagt Kristian Jarmuschek, Beiratsvorsitzender der art karlsruhe.
Zu den präsentierten Arbeiten zählen zum Beispiel ein Öl- und Acrylwerk auf Neobond in Papierschnitt-Technik von Sandra Schlipkoeter, präsentiert von Taubert Contemporary (Berlin), die phosphoreszierende Leinwandarbeit Encounter von Vanessa Luschmann (Galerie Biesenbach) oder das Werk origin II von Jürgen Jansen – Öl und Lack auf Holz, ausgestellt von der Galerie Albert Baumgarten. Auch Papierarbeiten wie Disruption-2 von Sidika Kordes, realisiert mit Tusche, Aquarell und Acryl, präsentiert von der Galerie Luzia Sassen, zeigen die Vielfalt der Einstiegswerke im start:block.
Diese Auswahl steht exemplarisch für die Idee hinter dem Format: Mit welchem Kunstwerk sollte ich das Sammeln beginnen?
academy:square & LBBW academy:square award
Im academy:square präsentieren sich 18 aufstrebende Absolventinnen und Absolventen der drei Kunsthochschulen aus Baden-Württemberg: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Mit der 2024 gestarteten Sonderausstellung gibt die art karlsruhe gemeinsam mit der LBBW jungen Nachwuchstalenten eine eigene Bühne. Unter den von den Hochschulen eingereichten Vorschlägen, wählten in diesem Jahr Sarah Haberkorn, Leiterin der Sammlung LBBW, Elke Buhr, Chefredakteurin des Kunstmagazins monopol und Kristian Jarmuschek, die überzeugendsten Positionen aus. Die Präsentation zeigt das Spektrum der aktuellen künstlerischen Ideen und verdeutlicht, welche Themen zukünftig Relevanz haben werden. Erstmals in diesem Jahr wird eine Künstlerin oder Künstler mit dem LBBW academy:square award ausgezeichnet. Im Rahmen dieser Auszeichnung wird ein Werk für die renommierte Sammlung der LBBW erworben.
Zu den diesjährigen Positionen zählen unter anderem:
- Lea Rossatti (ABK Stuttgart): In ihrer Installation bringt sie mithilfe von Bassfrequenzen präparierte Steine zum Bersten. Die vibrierenden Stahlplatten übertragen den Klang in den Raum. Ein kraftvoller Ausdruck für Spannung, Krise und zwischenmenschliche Verantwortung.
- Felix Wagner (ABK Karlsruhe): Mit seiner Skulptur Broke Youth (2024) aus Metall und Fundstücken verwandelt er urbane Klangräume in visuelle Formen. Seine Arbeiten thematisieren direkt und poetisch zugleich Konsum, Kontrolle und die Sprache der Straße.
- Philipp Kern (HfG Karlsruhe): Seine raumgreifende, acht Meter hohe Skulptur The Nest, konstruiert aus Holz, Neophyten und Hanf, lädt zum Erkunden ein. Sie erzählt von Ökologie, Gemeinschaft und der Verbindung von Natur und Kultur im urbanen Raum.
Vollständige Galerienliste: art-karlsruhe.de/galerienliste
Weitere Informationen: art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe, art-karlsruhe.de/linkedin
