08.02.2026

art karlsruhe 2026 positioniert sich klar im Kunstmarkt

Die art karlsruhe ist bewährter Marktplatz für qualitativ hochwertige Kunst und fundierten Austausch.

Messe Karlsruhe / Carlotta Roob
Messe Karlsruhe / Carlotta Roob

„Der art karlsruhe gelingt es verlässlich rund 50.000 Kunstbegeisterte jährlich in den Messehallen, aber auch zunehmend in den Kunsträumen der Stadt, zu versammeln“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. „Es ist ein starkes Signal, wenn Direktorinnen und Direktoren, Sammler und private Mäzene aus insgesamt 30 Ländern gezielt nach Karlsruhe kommen, offen für Gespräche, für Entdeckungen, für Austausch. Das ist im aktuellen Marktumfeld keine Selbstverständlichkeit, sondern Ausdruck einer gewachsenen Relevanz.“

Für alle spürbar war, wie die in den vergangenen Jahren entwickelten Formate unter dem Leitungsteam Olga Blaß und Kristian Jarmuschek, Wirksamkeit entfaltet und den Charakter der Messe geschärft haben.

Messe Karlsruhe / Jürgen Rösner
Messe Karlsruhe / Jürgen Rösner

„Sammeln als Selbstverständlichkeit“

„Sammeln als Selbstverständlichkeit“ – unter diesem Titel beschrieb der Tagesspiegel aus Berlin treffend die besondere Atmosphäre der art karlsruhe 2026. Dabei spielt der Standort im Dreiländereck Deutschland–Frankreich–Schweiz eine wesentliche Rolle. Die Verbindung von kultureller Dichte, guter Erreichbarkeit und wirtschaftlicher Stabilität schafft entscheidende Rahmenbedingungen und zieht eine engagierte Sammlerschaft an.

Bereits am Previewtag verzeichneten viele der 180 Galerien gute Verkäufe an langjährige Sammler, vielfach aber auch an neue Käuferinnen und Käufer. „Am ersten Tag hatten wir bereits relevante Verkäufe. Das Interesse ist hoch, die Besucherinnen und Besucher sind offen und gut vorbereitet. Die Gespräche ergeben sich schnell und erfreulich viele Käufer sind neue Kontakte für unsere Galerie“, so Galerist Mario Mauroner aus Salzburg.

Große Aufmerksamkeit erhielten die re:discover-Positionen. Werke von Künstlerinnen und Künstlern, wie z. Bsp. Vera Mercer, Knopp Ferro und Eri Hahn, wurden stark nachgefragt. Die für die art karlsruhe charakteristisch hochwertig besetzte Klassische Moderne und Nachkriegskunst trifft auf das richtige Publikum. Die Galerien Samuelis Baumgarte, Schlichtenmaier, Thole Rotermund, Schrade/Schloss Mochental, Eric Mouchet, Fuchs, Sina Stockebrand, Ludorff, Benden&Ackermann, Hagemeier und viele weitere ziehen eine positive Verkaufsbilanz. Besonders erfreulich: Zahlreiche institutionelle Einkäufe und Anbahnungen für Ausstellungen sprechen für Wirksamkeit weit über den Moment der Messe hinaus.

Messe Karlsruhe / Carlotta Roob
Collectors Dinner 2026 / Messe Karlsruhe / Carlotta Roob

Collectors Dinner – Raum für Qualität im Gespräch

Das einzigartige Collectors Dinner versammelte rund 700 geladene Gäste aus Galerien, Sammlungen, Institutionen und Medien in der für den Abend eindrucksvoll inszenierten dm-arena. Die entspannte Atmosphäre mit gehobener Kulinarik wurde vielfach als Ort der echten Begegnung gelobt. „Es war der richtige Rahmen, um gemeinsam über Inhalte zu sprechen und wertvolle Kontakte zu vertiefen“, so Kristian Jarmuschek. „Dieser Abend steht für das, was die art karlsruhe auszeichnet: Dialog, Wertschätzung und Verbindlichkeit.“

Halle 3: Forum Karlsruhe – LBBW academy:square award erstmals verliehen

In Halle 3 – dem Forum Karlsruhe – zeigte sich in besonderer Weise die enge Verbindung von Messe, Stadtgesellschaft und institutionellen Akteuren. Präsentationen zentraler Karlsruher Institutionen wie dem ZKM, der UNESCO City of Media Arts sowie die diesjährigen Sonderausstellungen der Messe bildeten den Rahmen und erreichten in diesem Jahr ein neues Qualitätsniveau, so die einhellige Resonanz von Besuchenden und Galerien. Mit inhaltlicher Tiefe, kuratorischer Sorgfalt und künstlerischer Stärke überzeugten die Präsentationen der städtischen Partner. Die Beiträge von der Sammlungspräsentation der LBBW (Digital Traces) über die Ausstellung Farbe, Form, Fabelwesen zu Rolf Behm, bis hin zur Pop-Art-Auswahl der Sammlung Kohlrusch und dem Nachwuchsformat academy:square – bewiesen eindrucksvoll, wie gut kuratorisches Feingefühl und gelungene Vermittlung ineinandergreifen können. Projektleiterin Olga Blaß: „Wir sehen, dass sich unsere Handschrift in kurzer Zeit verfestigt hat. Die Formate entwickeln sich kontinuierlich, Impulse werden gesetzt und führen zu neuen Kooperationen. Bestes Beispiel: der erstmals vergebene LBBW academy:square award, ein starker Baustein zur Förderung junger Kunst, wie auch der ARTIMA Förderpreis, der in diesem Jahr an Marlon Lanziner ging. Die art karlsruhe zeigt, welche Strahlkraft Kunst für Gesellschaft und Wirtschaft entfalten kann.“

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Messe Karlsruhe / Jürgen Rösner

Kunst als Resonanzraum – Relevanz über den Markt hinaus

Ob in den Hallen oder in der Stadt: Der offene Dialog, die Neugier und das Miteinander, das sich während der art karlsruhe entfalten, schaffen Räume, in denen Kunst ihre gesellschaftliche Kraft entfaltet und Menschen miteinander verbindet. Auch für das Land Baden-Württemberg nimmt die Messe eine besondere Rolle ein. Arne Braun, Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kunst, betont anlässlich der Verleihung des art karlsruhe Preises von Stadt und Land Baden-Württemberg den überregionalen Stellenwert: Die art karlsruhe sei für ihn persönlich international führend – nicht nur, weil sie im Land verwurzelt sei, sondern auch, weil sie junge Talente gezielt fördere und Raum für neue Denkansätze eröffne. Sie sei, so Braun, „ein einziger großer, inspirierender Denkraum.“ Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup: „Kunst ist nicht ‚nice to have‘. Wir müssen die Gesellschaft mit Kunst und Kultur begeistern. Denn, dass wir hier auf der art karlsruhe, gemeinsam mit Menschen, die wir nicht persönlich kennen, friedlich zusammenstehen und uns austauschen, zeigt unsere Idee des Zusammenlebens und ist ein starkes Zeichen.“

Auch außerhalb des Messegeländes belebte Kunst die Stadt. Die Lange Nacht der Galerien, Kunstrauschen, Performances im öffentlichen Raum sowie Formate wie die After art Party boten Möglichkeiten zur Begegnung.

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