art KARLSRUHE selections

art KARLSRUHE selections

Vom 20. bis 23. Mai setzen die art KARLSRUHE selections auf einen Mix aus digital und offline: Neben online Diskussionen und Talks zu unterschiedlichen Kunstmarktthemen können Besucher der Webseite an digitalen Führungen von Kunsthistorikern teilnehmen. Die Führungen beleuchten das Programm der zugelassenen Galerien mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen. Weitere digitale Highlights sind ein Podcast sowie Treffpunkt und Diskussion auf Clubhouse.

Auch offline wird die Kunstmesse erlebbar sein: Viele der für die art KARLSRUHE zugelassenen Galerien veranstalten vor oder während des ursprünglich geplanten Messezeitraums im Mai Sonderausstellungen und kleinere Events in ihren Räumen. Sie rücken Künstler und Projekte in den Fokus, die auf der art KARLSRUHE 2021 präsentiert werden sollten, und zeigen für die Kunstmesse vorgesehene Werke.

art KARLSRUHE selections in Ihrer Stadt

Zahlreiche Galerien haben bereits erste Ausstellungen um den ursprünglich geplanten Termin im Mai unter dem Motto art KARLSRUHE selections angekündigt. So können Sie die Künstler und deren Werke, die auf der art KARLSRUHE 2021 ausgestellt worden wären, dennoch in einem analogen Umfeld erleben und sogar Ausstellungen in Ihrer Stadt besuchen.

Alle teilnehmenden Galerien finden Sie hier.

Art28 Kunsthandel & gallery

  • Mai 2021
  • Schaffhausenstr. 123
    72072 Tübingen

Rund um den geplanten Messetermin der art KARLSRUHE im Mai wird auch die Art28 ihre Ausstellung in Tübingen den art KARLSRUHE selections widmen. Der Fokus wird auf den Künstler Horst Eckert alias Janosch gerichtet sein, der aus Anlass seines 90. Geburtstags eine Jubiläumsausstellung in den Ausstellungsräumen der Art28 erhält.

Janosch gilt als einer der bedeutendsten, wenn nicht gar der einzige Künstler weltweit, der zugleich Maler, Illustrator, Karikaturist, Roman- und Kinderbuchautor ist, und es in jeder einzelnen Disziplin zu erheblicher Bekanntheit gebracht hat.

ATM Gallery

  • 20. bis 23. Mai 2021
  • Lützowstr. 6
    10785 Berlin

Vom 20. bis 23. Mai 2021 präsentiert die ATM Gallery exclusive Arbeiten ihrer Künstlerauswahl für die art KARLSRUHE. Mit fantastischen Werken von Emess, Danny Gretscher, Innerfields, Josephine Kaiser und John Wentz gibt die Galerie bei den art KARLSRUHE selections einen Vorgeschmack auf das postpandemische Kunstereigniss des Jahres.

John Wentz, To Break Bread, 2020, 50x60cm
John Wentz, To Break Bread, 2020, 50x60cm, Foto: ATM Gallery

Die ATM Gallery Berlin präsentiert Positionen zeitgenössischer, urbaner Kunst verschiedenster Ausdrucksformen:

Während Emess durch poppige Geldschein-Portraits in Schablone und Siebdruck vielschichtige Assoziationen entblättert, setzt Danny Gretscher mehr auf die sanften, emotionaleren Töne seiner abstrakten Malerei. Innerfields behandeln auf groben Leinwänden mittels zart-luftigem Surrealismus digitalen Wahnsinn während Josephine Kaiser sich in ihren filigranen Scherenschnitten dem Wechselspiel der Geschlechter zuwendet. John Wentz, ein Meister der dekonstruktiven Malerei erforscht in seinen Portraits Prozess und Wirkung von Detail und Vereinfachung.

Galerie Bentler

  • 17. Mai bis 25. Juni 2021
  • Friedrichstr. 55
    53111 Bonn

Auch die Galerie Bentler wird von Mai bis Juni an den art KARLSRUHE selections teilnehmen. Die Galerie wird in dem Zeitraum ihre Räumlichkeiten wie einen Messestand gestalten und in vier gleichgroße Räume aufteilen. So können jeweils vier Künstlerinnen oder Künstler in einer One-Artist-Show gleichzeitig für die Dauer von zwei Wochen präsentiert werden. Nach zwei Wochen wechseln die Künstlerinnen und Künstler jeweils, so dass nach insgesamt sechs Wochen das Programm, welches die Galerie Bentler auf der art KARLSRUHE 2021 vorgestellt hätte, in der Galerie gezeigt wurde. Bei der Ausstellung werden Werke von Bettina Hachmann, Markus Lüpertz, Marius Singer, Günther Uecker, Michael Cleff, Aja von Loeper, Sybille Pattscheck, Martin Noël, Thomas Röthel, Bernhard Schultze und André Schweers zu sehen sein.

Anlässlich dazu hat die Galerie Bentler einen Katalog rund um die art KARLSRUHE selections in ihren Räumlichkeiten entworfen. In diesem finden Sie weitere Infos zu den ausgestellten Künstlerinnen und Küstlern

Bernard Schultze, maskiert, 2002, 120 x 140 cm, Öl auf Leinwand
Bernard Schultze, maskiert, 2002, 120 x 140 cm, Öl auf Leinwand, Foto: Jasmin Metzen, Galerie Bentler

Mystische Räume, fantastische Welten, bizarre Formen und überlagernde Formationen: So präsentiert sich die eindrucksvolle malerische magische Welt des Bernard Schultze. Sein Werk ist Teil der momentanen Wiederentdeckung und Neubewertung der gesamten Informellen Bewegung, zu deren wichtigsten Vertretern Bernard Schultze zählt.

Bernard Schultze, Neuenahr 6, 1995, 76 x 57 cm, Aquarell auf Karton
Bernard Schultze, Neuenahr 6, 1995, 76 x 57 cm, Aquarell auf Karton, Foto: Jasmin Metzen, Galerie Bentler

Seine Arbeiten werden häufig als lyrisch abstrakt bezeichnet. Diese überwiegend farbenfrohen und detailreichen akribisch hergestellten Gemälde sind voller Elemente, die unterschiedlichste Assoziationen beim Betrachter wecken. Sie enthalten meist Anspielungen und Zitate aus der Natur, erinnern an Wurzeln, Wald und andere Gewächse und imaginieren ganz eigene hermetische Gegenwirklichkeiten.

Später, ab 1961 erweiterte er die Leinwand um „Migofs“, Konstrukte aus Draht, Textil, Papier und Kunststoff, die in ihrer Form an Wurzelstrukturen erinnern. Und so war Bernard Schultze ein äußerst vielseitiger Maler, Grafiker und Objektkünstler und gehörte zu den Mitbegründern der deutschen informellen Malerei, die die Kunstwelt der Nachkriegszeit revolutionierte.

Ganz besonders bei Günther Uecker ist die Suche nach und die Arbeit mit dem Licht in seinen dreidimensionalen Nagelobjekten bis zum heutigen Tage deutlich zu erkennen. Von allen Seiten präsentiert sich durch den Effekt von Licht und Schatten ein unterschiedlicher Eindruck seiner Werke. Erstaunlicherweise gelingt es Uecker, mit diesem schlichten Gebrauchsgegenstand und seinem Werkzeug, dem Hammer, Arbeiten von extrem unterschiedlicher Ausstrahlung zu fertigen. Von wirklich zerstörten, weil völlig zersplitterten Holzoberflächen mit krumm geschlagenen, schwarz gefassten Nägeln, deren Gesamtwirkung an die Zerstörungen des Krieges erinnern, bis zu harmonisch schwingenden, weiß übermalten Nagelfeldern, die an die Schwingungen der Gräser im Wind angelehnt sind und Frieden und Ruhe in die Herzen der Betrachter senken.

Günther Uecker, Feld, Nagelobjekt, 2016, 60 x 60 cm, Nägel auf Holzbrett mit Farbe
Günther Uecker, Feld, Nagelobjekt, 2016, 60 x 60 cm, Nägel auf Holzbrett mit Farbe, Foto: Jasmin Metzen, Galerie Bentler

Galerie Gans

  • 21. Mai bis 02. Juli 2021
  • Kirchberggasse 4
    1070 Wien

Unter dem Titel „From Nature to Abstract" wird die auf der art KARLSRUHE geplante One-Artist Show des Künstlers Mario Dalpra ab dem 21. Mai in der Galerie Gans in Wien stattfinden.

Gezeigt werden aktuelle hochglanzlackierte und patinierte Aluminium- und Bronzeskulpturen, welche Bezüge zur Pop Art aufweisen und ebenso formal in der Klassischen Moderne verankert sind.

Mario Dalpra, Kiss me in Green, 2019
Mario Dalpra, Kiss me in Green, 2019, Foto: Galerie Gans
Mario Dalpra, Mutation, 2019
Mario Dalpra, Mutation, 2019, Foto: Galerie Gans

Dalpra’s Skulpturen zeigen organische Züge, die sich jedoch in Utopisches und Abstraktes auflösen, um sich der Realität zu entziehen und der Fantasie Raum zu lassen. Inspiriert von der Farben- und Formenvielfalt fernöstlicher Kulturen, denen er auf längeren fernöstlichen Auslandsaufenthalten begegnet ist.

Mario Dalpra hat zu einer ganz unverwechselbaren, einzigartigen Ausdruckskraft gefunden, von Komplexität und Vielschichtigkeit. Seit den 1980er-Jahren hat Mario Dalpra ein umfassendes Werk im Spannungsfeld von Malerei, Aktionismus und Skulptur geschaffen.

Galerie Ludorff

  • 20. bis 23. Mai 2021
  • Königsallee 22
    40212 Düsseldorf

Als Alternative zur physischen Teilnahme an der art KARLSRUHE legt die Galerie Ludorff für die diesjährige art KARLSRUHE selections in einer digitalen Präsentation und vor Ort in Düsseldorf vom 20. bis 23. Mai den Schwerpunkt auf Arbeiten von Sam Francis und ausgewählten Highlights ihrer aktuellen Sammlung.

Sam Francis - "Space & Containment"
Sam Francis - "Space & Containment", ausgestellt in der Galerie Ludorff, Düsseldorf vom 19. Februar bis 24. April 2021, Video: Galerie Ludorff

Sam Francis (1923-1994) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der zweiten Generation des Abstrakten Expressionismus. Beeinflusst durch das europäische Art Informel und den Zen-Buddhismus, entwickelt er ein Œuvre, das die Idee der Leere mit der Anwesenheit der malerischen Gegenwart zu vereinen sucht.

In ihrer Ausstellung Sam Francis "Space & Containment" (Raum und Eingrenzung) präsentiert die Galerie über zwanzig Werke des amerikanischen Künstlers, dessen abstrakt expressive Malerei weit über Amerika hinaus Anerkennung gefunden hat. Neben seinen kalifornischen Wurzeln hatte er über viele Jahre ein Atelier in Tokio und übernahm unzählige Eindrücke seiner Reisen und Arbeitsaufenthalte in Asien und Europa in seine Kunst.

«Painting is about the beauty of space and the power of containment / In der Malerei geht es um die Schönheit des Raums und die Kraft der Eingrenzung »


Sam Francis

Dieses zentrale Zitat des Künstlers war die Anregung zum Titel der Ausstellung. Trotz eines sehr deutlichen Schwerpunkts bei den frühen Werken bis 1964 gibt die Ausstellung einen Überblick über 40 Jahre Schaffenszeit: Aus seiner Werkgruppe von ineinanderfließenden Farbgebilden über seine leeren Flächenanordnungen aus Tokio, den sogenannten edge paintings, bis hin zu den action paintings der späten Jahre.

Galerie Reinhold Maas

  • 20. bis 24. Mai 2021
  • Gartenstr. 49
    72764 Reutlingen

Die Galerie Reinhold Maas präsentiert vom 20. bis 24. Mai 2021 in ihren Räumen in Reutlingen im 1. Obergeschoss das für die Messe art KARLSRUHE 2021 geplante Programm. Die Galerie stellt im Rahmen der art KARLSRUHE selections die gleichen Künstlerinnen und Künstler aus und setzt sowohl die geplante Hängung als auch eine separate One-Artist-Show um. Es werden Werke von silvia hornig, Johannes Kares, Matthias Reinmuth, Steffen Schlichter, Stef Stagel, Vera Leutloff und ststs zu sehen sein sowie Ronald Franke in der One-Artist-Show.

silvia hornig, „livingroom 3“, 2017, Mischtechnik auf Leinwand, 70 x 70 cm

silvia hornig, „livingroom 3“, 2017, Mischtechnik auf Leinwand, 70 x 70 cm, Foto: silvia hornig

Johannes Kares, Relief, 2001, Eisen, 56 x 53 x 4 cm

Johannes Kares, Relief, 2001, Eisen, 56 x 53 x 4 cm, Foto: Galerie Reinhold Maas

Matthias Reinmuth,

Matthias Reinmuth, "Glimpse (Arizona)", Öl und Wachs auf Leinwand, 170 x 140 cm, Foto: Galerie Reinhold Maas

Steffen Schlichter,

Steffen Schlichter, "Code 89451", 2020, Spanplatte, Klebeband, 100 x 100 x 1,9 cm, Foto: Steffen Schlichter

Stef Stagel, 20 Überzeichnungen, 2016 - 2021, Tusche auf Illustriertenseite, je 41 x 31 x 3 cm,

Stef Stagel, 20 Überzeichnungen, 2016 - 2021, Tusche auf Illustriertenseite, je 41 x 31 x 3 cm, Foto: Stef Stagel

Vera Leutloff,

Vera Leutloff, "Circular Oszillation: Nunivak", 2021, Öl auf Leinwand, 60 x 60 cm, Foto: Galerie Reinhold Maas

ststs,

ststs, "Hausgemachte Platten LIII", 2019, Foto, Aludibond, Klebeband, 90 x 135 x 1,3 cm, Foto: ststs

Ronald Franke, „Köln“, 2012, Öl auf Leinwand, 110 x 220 cm

Ronald Franke, „Köln“, 2012, Öl auf Leinwand, 110 x 220 cm, Foto: Galerie Reinhold Maas

Galerie Rother

  • 20. bis 24. Mai 2021
  • Wiesbadener Casino-Gesellschaft
    Friedrichstr. 22
    65185 Wiesbaden

Auch die Galerie Rother möchte Kunstinteressierten die Möglichkeit bieten, Gemälde und Skulpturen verschiedener Künstler zu erleben. Daher zeigt auch die im Rahmen der art KARLSRUHE selections in der Wiesbadener Casino-Gesellschaft in mehreren Räumen unter Einhaltung der Hygieneregeln fünf Künstler, die ursprünglich für ihre Präsentation auf der art KARLSRUHE 2021 ausgewählt hatten.

Wiesbadener Casino-Gesellschaft
Wiesbadener Casino-Gesellschaft

Der Fokus liegt diesmal auf jüngeren Künstlerinnen und Künstlern unter 50 Jahren: Gemälde von Renata Tumarova und Miriam Vlaming, Skulpturen von Jan Muche und Axel Anklam. Und auch der jüngste Shootingstar der Galerie darf nicht fehlen: wir präsentieren zwei neue spektakuläre Sandbilder von Tim Bengel.

Axel Anklam,

Axel Anklam, "Daphne", 2013, Edelstahl, 330 x 120 x 80cm, Foto: Galerie Rother

Axel Anklam schafft abstrakte Skulpturen in einer perfekten Balance zwischen Fläche und Volumen, aufbauend auf einem Edelstahlgerüst, welches dann mit Latex, Edelstahl oder Fiberglas überzogen wird. Seine Skulpturen erzeugen ein Wechselspiel aus Offenheit und Geschlossenheit, aus Transparenz und Masse. Dynamische und ruhig fließende Partien folgen einander und erzeugen spannungsvolle Formen.

Tim Bengel,

Tim Bengel, "Eternal Life", 2020, Gold und Sand auf Aluminium, 135 x 135 cm, Foto: Galerie Rother

Gold, Sand und Klebstoff – mit diesen ungewöhnlichen Materialien gelang Tim Bengel der Durchbruch auf den Kunstmärkten der Welt. Heute gilt er mit einer medialen Reichweite von über 400 Millionen Menschen als bekanntester deutscher Künstler seiner Generation. Früh begriff der junge Künstler, dass Kunst nicht durch Imitieren, sondern durch das Kombinieren und das Schaffen von Neuem entsteht. Bengels Intension hinter den Werken ist, durch ungewöhnliche Kombinationen und Techniken etwas Einzigartiges zu erschaffen. Mit seinen Videos, in denen er kurze Einblicke in seine Technik gewährt, hat Bengel eine internettaugliche Präsentation der Kunst geschaffen.

Jan Muche,

Jan Muche, "Morgen", 2020, Acryl und Tusche auf Leinwand, 100 x 80 cm, Foto: Galerie Rother

Jan Muches Gemälde und Skulpturen sind abstrakte Arbeiten mit dreidimensionaler Wirkung. Sie zeigen ein Neben- und Übereinander von Trag- und Spannkonstruktionen von Brücken, Strommasten, alten Fabrikhallen. Sie setzen sich aus vielen kontrastreichen Farbflächen zusammen. „Viele [Bilder] zeigen moderne Maschinen und Apparaturen. Die Motive stammen aus alten Zeitschriften und Büchern. […] Das Spiel mit Farbflächen und Formen, das Sichtbarmachen und gleichzeitig das Auflösen von Strukturen – diese alten Maschinen eignen sich besser für meine Form von Malerei. […] Die Motive sind Vorwände, um malen zu können“, erklärt der Künstler.

Renata Tumarova,

Renata Tumarova, "By the Sea", 2021, Öl auf Leinwand, 140 x 170 cm, Foto: Galerie Rother

Das Hauptanliegen Renata Tumarovas ist es, Licht mit den Mitteln der Kunst einzufangen. Es gilt mit Farbe zu arbeiten, in und aus Farbe einen Ausdruck mitzuteilen. Das Ergebnis sind bewegte Bilder, nächtliche Straßenszenen voll stimmungsvoller Dichte. Es geht der Malerin um Atmosphärisches, um das Festhalten eines flüchtigen Augenblicks, den sie unmittelbar in Farbe übersetzt. Mit ihren poetischen Bildprozessen, die Ungesehenes, Verborgenes, Vergessenes und Erahntes zur Erscheinung bringen, gelingt es Renata Tumarova aus der Malerei ein Erlebnis des Staunens zu machen.

Miriam Vlaming,

Miriam Vlaming, "Mirroring", 2013, Eitempera auf Leinwand, 230 x 170 cm, Foto: Galerie Rother

Miriam Vlaming, eine der bedeutenden Vertreterinnen der Neuen Leipziger Schule, studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Rink und schloss ihr Studium als Meisterschülerin Rinks ab. Seit Beginn ihres Schaffens beschäftigt sich Miriam Vlaming mit der Symbiose von Mensch und Natur. Kennzeichnend für ihre Werke ist dabei die Verschmelzung der Leinwandprotagonisten mit der sie umgebenden floralen Ornamentik. Die Künstlerin erhebt die Frage nach der menschlichen Identität und Menschwerdung zum zentralen Thema ihrer Arbeit.

Galerie SACCHETTI CONTEMPORARY

  • 13. Mai bis 10. Juli 2021
  • Via Beato P. Berno 14
    CH-6612 Ascona (Schweiz)

Auf der diesjärigen art KARLSRUHE hätte die Schweizer Galerie SACCHETTI CONTEMPORARY großformatige Gemälde der in Bonn tätigen Sonja Simone Albert gezeigt. Vom 13. Mai bis 10. Juli 2021 sind nun ihre stimmungsvollen Arbeiten im Rahmen der Einzelausstellung "Die natürlichste Sache der Welt" in den Räumlichkeiten der Galerie in Ascona zu sehen. Des Weiteren wären auf der Messe in Karlsruhe Skulpturen des Südtirolers Christian Verginer und des Berliners Maximlian Verhas sowie die auf Leinwand transferierten Fresken des im Tessin lebenden Michele Lamassa präsentiert worden. Ausgewählte Werke dieser drei Künstler werden ebenfalls im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juli bei SACCHETTI CONTEMPORARY ausgestellt.

Sonja Simone Albert, ohne Titel, 2020, Öl auf Leinwand 150 x 200 cm
Sonja Simone Albert, ohne Titel, 2020, Öl auf Leinwand 150 x 200 cm, Foto: Galerie SACCHETTI CONTEMPORARY

Sonja Simone Albert lässt in einem äusserst zeitintensiven Malprozess Ölbilder entstehen, die motivisch ganz im Zeichen der Natur stehen und an fotografische Aufnahmen erinnern mögen. Der Mensch ist gelegentlich präsent: mal direkt als Person in der Landschaft, mal indirekt als Pflücker des Wildblumenstrausses. Das künstlerische Interesse gilt der Sichtbarmachung eines bestimmten Augenblicks in der Natur und der damit verbundenen Stimmung, evoziert durch eine Spiegelung, ein Schattenspiel, einen Windhauch oder ein Rascheln. Der besondere Reiz von Alberts Gemälden manifestiert sich in der partiellen Unschärfe, die eine verführerische Spannung erzeugt und den Blick des Betrachters zum Verweilen einlädt.

Das künstlerische Schaffen Christian Verginers ist der Figuration verpflichtet und widmet sich thematisch der bisweilen ambivalenten Beziehung zwischen Mensch und Natur. Bei seinen mit erstaunlicher Präzision ausgeführten Skulpturen handelt es sich um Darstellungen von Kindern und Jugendlichen. Die Protagonisten erscheinen stets als unbefangene und unschuldige Wesen, die keinerlei Verantwortung für das schadhafte Tun der Erwachsenen gegenüber der Umwelt tragen. Der Bildhauer hinterfragt – gelegentlich provozierend und ironisierend – das menschliche Handeln und dessen Folgen für unseren Lebensraum und die kommenden Generationen.

Christian Verginer,
Christian Verginer, "you need love", 2021, Lindenholz und Acryl, Figur 90 cm, Sockel 14 cm, Foto: Galerie SACCHETTI CONTEMPORARY

Galerie Schmalfuss

  • 01. Mai bis 12. Juni 2021
  • Knesebeckstr. 96
    10623 Berlin

Die Galerie Schmalfuss stellt ebenfalls im Rahmen der art KARLSRUHE selections eine Installation der Künstlerin Ulrike Bolenz aus. Das Werk "Fünf Lachende - fünf Kontinente" von Ulrike Bolenz, die auf der art KARLSRUHE einen Skulpturenplatz bespielt hätte, wird nun in der Galerie Schmalfuss in Berlin präsentiert.

Installation „Fünf Lachende -Fünf Kontinente“ von Ulrike Bolenz
"Fünf Kontinente - Fünf Lachende" 350 x 250 x 100 cm, 2019, transparentes Material, Plexiglas, Ledlighting Video: Galerie Schmalfuss

Die Freude und das Gefühl von Glück, das die Werke von Ulrike Bolenz zum Thema "Lachen" ausdrücken, versteht die Künstlerin auch als Widerstand gegen die menschlichen Grausamkeiten unserer Zeit, welche sich auf allen Kontinenten finden.

Das Werk möchte jedoch die Verbundenheit der Völker reflektieren, dies nicht nur durch Frauen offensichtlich unterschiedlich kontinentaler Herkunft, sondern auch durch fädenartige Strukturen in den einzelnen Figuren: Ähnlich wie Arterien, die unterschiedliche Lebensbereiche des Menschen unumgänglich und lebenswichtig verbinden – symbolisieren diese Fäden völkerverbindende Elemente wie Handelswege, diplomatische Interaktionen, digitale interkontinentale Kommunikation, Wechselwirkungen und gegenseitige Einflüsse in Kunst und Kultur und nicht zuletzt versinnbildlicht diese künstlerische Darstellung eine wesentliche Erkenntnis: Die Wurzeln des Menschen sind – gleichgültig welcher Herkunft - alle identisch.

Und so unterstreicht letztendlich auch die zweidimensionale, in Acrylglas fein gravierte und transparente Weltkarte den menschlichen weltumspannenden Pakt der lachenden Figuren im Raum.

Galerie Spektrum

  • 23. April bis 12. Juni 2021
  • Gebhardstr. 19
    76137 Karlsruhe

Die Galerie Spektrum plante für die art KARLSRUEHE 2021 zwei One-Artist-Shows: Malereien von Victor Kraus und Fotografien von Blaffert&Wamhof. Zusätzlich sollten auf der Kunstmesse Arbeiten von Tanja Mohr ausgestellt werden. Die parallel geplante Einzelausstellung von Tanja Mohr "Die Inszenierung der Schwerelosigkeit" ist nun in der Galerie zu sehen, gefördert von „Neustart Kultur 20/21“. Ebenso werden in der Galerie in Karlsruhe im Zuge der art KARLSRUHE selections die Arbeiten von Victor Kraus und Blaffert&Wamhof gezeigt.

Victor Kraus, „looking up to a blooming tree“, 2019, Acry auf Leinwand, 100x80cm
Victor Kraus, „looking up to a blooming tree“, 2019, Acry auf Leinwand, 100x80cm, Foto: Galerie Spektrum

Der Schwerpunkt von Victor Kraus' Malerei ist Landschaft und Blumen. Mit expressivem Duktus gibt er Stimmungen und Einflüsse der Naturmotive wieder. Er schafft für den Betrachter ein intensives Bilderlebnis.

In der Ausstellung „-haus“ zeigt das Künstlerpaar Nicole Blaffert und Franz Wamhof Einblicke in sechs Wohnungen, an unterschiedlichen Orten. Alle diese Wohnungen sind in Auflösung begriffen, die Bewohner im Heim oder verstorben. Die Wohnungen befinden sich in einem Übergangsstadium, zwischen dem bevorstehenden Leerstand und der anstehenden Wiedervermietung, einem Neuanfang.

Die Ausstellung wird von einem Katalog mit 40 Seiten, 20 Abbildungen und einem Text von Carmen Beckenbach begleitet.

Blaffert&Wamhof, “o.T. (Kühler Krug)”, Fotografie 2018, Lightjet-print, Auflage 3, 156,3x117cm
Blaffert&Wamhof, “o.T. (Kühler Krug)”, Fotografie 2018, Lightjet-print, Auflage 3, 156,3x117cm, Bild: Galerie Spektrum
Tanja Mohr, „13T20“ 2020, Öl, Pigment, Leinwand 85x110cm, Foto: Galerie Spektrum
Tanja Mohr, „13T20“ 2020, Öl, Pigment, Leinwand 85x110cm, Foto: Galerie Spektrum

„Sucht man nach den Inhalten von Tanja Mohrs Boldern, stößt man auf Versatzstücke von Landschafts- und Architeekturelementen, aber im Wesentlichen sind sie alle ihre Bilder – und insbesondere die neueren – nichtgegenständlicher Natur“ - Andreas Kühne aus dem Katalog „Die Inszenierung der Schwerelosigkeit“ mit Texten von Andreas Kühne und Anette Meyer.

Galerie Susanne Albrecht

  • 28. Mai bis 03. Juli 2021
  • Bleibtreustr. 48
    10623 Berlin

Der Schwerpunkt der Galerie Albrecht liegt auf den klassischen Medien Malerei, Fotografie, Zeichnung und Skulptur. In ihrer Galeriearbeit folgt Susanne Albrecht der Devise «Kunst bleibt immer jung». Im Rahmen der art KARLSRUHE selections werden in ihrer Galerie Werke des Fotografen Steffen Diemer ausgestellt sein. Von Ende Mai bis Juli 2021 wird seine Ausstellung in der Galerie Albrecht zum ersten Mal in Berlin zu sehen sein.

Steffen Diemer, Distel 2019, Kollodium-Nassplatte 21 x 16 cm
Steffen Diemer, Distel 2019, Kollodium-Nassplatte 21 x 16 cm, Foto: Galerie Susanne Albrecht

Japanische Ästhetik und die philosophische Bedeutung des Schattens führten Steffen Diemer auf den Weg, sich die alte Nassplatten-Kollodium-Technik anzueignen. Urspünglich wurde sie zur Herstellung eines Negativs verwendet, um davon Abzüge machen zu können. Er wandelte es unter Verwendung von Schwarzglas um in ein Positiv, das dann aber ein Unikat blieb und keine Abzüge zuliess.

Steffen Diemer, Tulpen 2017, Kollodium-Nassplatte 25 x 20 cm
Steffen Diemer, Tulpen 2017, Kollodium-Nassplatte 25 x 20 cm, Foto: Galerie Susanne Albrecht

Die Aufnahmen werden mit dafür neu angefertigten Plattenkameras gemacht. Steffen Diemer fotografiert Stillleben: Fundstücke, die er von Reisen und Spaziergängen mitbringt, Blumen, Gefäße, Früchte und Dinge des täglichen Lebens. Das Foto steht am Ende eines aufwendigen Prozesses, der darauf abzielt, auf schlichte Weise das Wesentliche hervorzubringen. Das Nassplatten-Kollodium-Verfahren ist eines der subtilsten und aufwendigsten in der Fotografie. Schönheit, Zeit, Stille – Steffen Diemer hat entschieden, dass er dies dem Elend entgegensetzen will.

Die Ausstellung in der Galerie Albrecht von Ende Mai bis Juli 2021 ist seine erste Ausstellung in Berlin. Ein 60 seitiger Katalog begleitet die Ausstellung. Dieser kann über die Galerie erworben werden. Neben 40 Abbildungen ist ein Text von Steffen Diemer und ein Text des Fotohistorikers und Kurators Michael Koetzle enthalten. Auch wird ein Gespräch zwischen Fotograf und Autor in der Galerie stattfinden.

Galerie Tammen

  • 12. April bis 28. Mai 2021
  • Hedemannstr. 14
    10969 Berlin

Bis zum 28. Mai können in der Galerie Tammen die Malereien der Künstlerin Gabi Streile betrachtet werden. Auf dem Messestand der Galerie auf der art KARLSRUHE hätte die Künstlerin ausgestellt werden sollen. Nun werden ihre Werke im Rahmen der art KARLSRUHE selections in der Galerie Tammen in Berlin präsentiert.

Ausstellungsansicht von GABI STREILE - 40 Jahre Malerei, Copyright: Holger Biermann
Ausstellungsansicht von GABI STREILE - 40 Jahre Malerei, Copyright: Holger Biermann

Die im Südwesten der Republik, im Badischen beheimatete Künstlerin Gabi Streile erhält anlässlich ihres 70. Geburtstags eine Ausstellung in der Galerie Tammen, begleitet von einer neuen exklusiven Katalogpräsentation. „40 Jahre Malerei“ sind Gegenstand einer besonders angelegten Ausstellung in der Galerie, die noch bis zum 28. Mai 2021 zu sehen sein wird.

Neben der Ausstellung wird eine Online-Präsentation auf der Website der Galerie Tammen zu finden sein sowie eine filmische Ausstellungspräsentation, gesprochen von Christoph Tannert, Direktor des Künstlerhaus Bethanien, Berlin.

Galerie Thomas Fuchs

  • 23. April bis 23. Mai 2021
  • Reinsburgstr. 68A
    70178 Stuttgart

Im Zuge der Absage der art Karlsruhe 2021 zeigt die Galerie Thomas Fuchs vom 23.04. bis 23.05.2021 die für die Kunstmesse bestimmten Werke von Mona Ardeleanu, Bastian Börsig, Christian Awe, Peter Chur-cher, Rainer Fetting, Jochen Hein, Ruprecht von Kaufmann, Yongchul Kim und Günter Zachariasen in ihren Stuttgarter Räumen.

Rainer Fetting, Pelikan
Rainer Fetting, Pelikan 2020, Acryl auf Leinwand, 110 x 150 cm Courtesy Galerie Thomas Fuchs

Rainer Fetting wurde mit seiner expressiv-figurativen Malerei Ende der 70er / Anfang der 80er als einer der wichtigsten Protagonisten der sogenannten "Jungen Wilden" international bekannt. Der kreative Anspruch des Künstlers, Grenzen zu überschreiten, mit Konventionen zu brechen und allgemein angestammte Pfade zu verlassen, zeigt sich bis heute.

Rainer Fetting, Grüner Kitesurfer
Rainer Fetting, Grüner Kitesurfer 2020, Acryl auf Leinwand, 100 x 140 cm Courtesy Galerie Thomas Fuchs

Rainer Fetting blickt mittlerweile auf eine Karriere von mehr als vier Jahrzehnten zurück. Auch wenn sich in seinen Werken wiederkehrende Motive ausmachen lassen, so gelingt es Fetting immer, neue malerische Wege zu gehen und seine Frische und Kreativität beizubehalten. Dabei inspirieren den Künstler vor allem die Orte, an denen er sich selbst gerne und oft aufhält, sei es Berlin, Sylt oder New York. In vielen seiner aktuellen Arbeiten hält er die enorme Dynamik der erlebten Umwelt mit einem ausdrucksstarken Pinselduktus und seinem Gespür für Farben fest.

Vijion Art Gallery

  • 15. Mai bis 12. Juni 2021
  • Pontives 26
    I- 39046 St. Ulrich (BZ, Italien)

In der Ausstellung „Harmonie des Gleichgewichts“, die in der Vijion Art Gallery im Rahmen der Art KARLSRUHE selections stattfindet, zeigen die Künstler Elisa Alberti, Mirijam Heiler, Flavio Senoner und Egon Digon ihre inhaltlich wunderbar ergänzenden künstlerischen Positionen.

Mirijam Heiler,
Mirijam Heiler, "On a cloudy day", 2020, Öl auf Leinwand, 185 x 74 cm, Foto: Vijion Art Gallery

Die Tautologie „Harmonie des Gleichgewichts“, ist ein grundlegender Ausgangspunkt des künstlerischen Schaffens von Elisa Alberti, Mirijam Heiler, Flavio Senoner und Egon Digon; vier Künstler, die ihre Werke aus der Anordnung und Verschiebung von geometrischen Formen und Linien entstehen lassen. Dabei ist ihnen die Intensivierung der Struktur zu einem Ritual geworden. Aus diesem bewusst angestrebten rhythmischen Stil haben sich Gedankenklarheiten entfaltet, die tiefen Berührungspunkte der Wahrnehmung aufleben lassen. Durch die Wiederholung entsteht eine Verdichtung der Aussage.

Mirijam Heiler und Flavio Senoner verbindet das scheinbare Einfache, Geordnete und Klare. Die Beschränkung der Mittel und die radikale Reduktion fördert die Konzentration auf die Essenz der Dinge. In ihren Werken entstehen aus Linien und Formen filigrane Raumgefüge, die von Rhythmus, Sequenzen und Überschneidungen gekennzeichnet sind. Das Puristische und Neutrale kommt hier zum Ausdruck. Dabei schenken sie der Wiederholung eine hohe Bedeutung zu, einer Wiederholung ins scheinbare Unendliche. Die aufeinanderfolgenden Formen können als ewiger Kreislauf gedeutet werden.

Flavio Senone, Untitled 30, 2015, burned wood plaster, 40,5 x 40,5 x 6 cm
Flavio Senone, Untitled 30, 2015, burned wood plaster, 40,5 x 40,5 x 6 cm, Foto: Vijion Art Gallery
Elisa Alberti, Without Title, 2019, Acryl on wooden panel, 24 x 18 x 3 cm
Elisa Alberti, Without Title, 2019, Acryl on wooden panel, 24 x 18 x 3 cm, Foto: Vijion Art Gallery

Die Künstler Elisa Alberti und Egon Digon widmen sich in ihrem künstlerischen Schaffen der Formen- und Linienfindung. Der geraden Linie verleihen sie Bewegung und Leichtigkeit. Es entstehen Spannungsfelder, zwischen divergierenden und konvergierenden Formen.

Alberti’s Praxis widmet sich konsequent der Repetition von Linien und Formen in einem übergeordnetem System. Dabei strebt sie keine vollkomme identische Wiederholung an, sondern sucht die Variation eines stets Ähnlichen.Ihre Werke sind formal asketisch, rein, schweigend, in sich ruhend; ein Schleier vor einer transzendenten Wirklichkeit. Sie sind eine visuelle Meditation, wissend um den Blick des Betrachters. Der Blick versinkt im Zwischenspiel der einzelnen Elemente eines Bildes und folgt den zueinander kommunizierenden Formen. Alberti’s Kunst wirkt anziehend, erhaben und elegant.

Egon Digons Kunstwerke starten von der Verformung des Geometrischen. Dabei verarbeitet er das harte Material Holz und verfremdet es seiner Eigenschaft. Den starren Linien entnimmt er jede Härte und wandelt sie in spannungsgeladene Formen. Durch Dynamik der Komposition wird Energie und Lebendigkeit freigegeben. Diese Ambivalenz zwischen Geordnetem und das sich dazu Krümmende führt zu einer Destabilisierung der Wahrnehmung. Die Kunstwerke bieten ein Ausweichen in freie Dimensionen des Denkens und öffnen einen Zugang zu neuen Sichtweisen.

Egon Digon,
Egon Digon, "Kräftemessen der Elemente", 2020, carwed wood, 44 x 43 cm, Foto: Vijion Art Gallery