ARTIMA art meeting

ARTIMA art meeting 2018 mit Katharina Sieverding
ARTIMA art meeting 2018 mit Katharina Sieverding

Donnerstag, 21. & Freitag, 22.02., 13 und 15 Uhr im ARTIMA art Forum in der dm-arena

Es ist mittlerweile Tradition, dass die art KARLSRUHE Jahr für Jahr von einem zweitägigen, offen zugänglichen Symposium begleitet wird, das den Fragen des Kunstbetriebes gewidmet ist.

Dank der Kunstversicherung der Mannheimer Versicherungen findet alljährlich die Gesprächsreihe ARTIMA art meeting statt. In Dialogen oder Diskussionsrunden, teils unter Mitwirkung des Publikums, kommen Themen zur Debatte, die in der Branche für Zündstoff sorgen - Kulturpolitik, Marktentwicklungen oder Künstlerschicksale.

Die 16. art KARLSRUHE bietet unter der Moderation des Kunstkritikers Carl Friedrich Schröer (Düsseldorf) ein Thema, das direkt an die jüngste Sonderschau der Messe anknüpft. Es geht um die Kollektion Konkreter Kunst von Peter C. Ruppert (Berlin) und um „Sammeln mit Konzept“. Der Freund reduzierter Malerei wird denn auch das ARTIMA art meeting am Donnerstag (21. Februar, 13 Uhr) im Gespräch mit Schröer eröffnen. Ihm folgt um 15 Uhr der Direktor des Museums Ludwig in Köln, Yilmaz Dziewior, der das Sammeln aus der Perspektive des Kurators einer öffentlichen Einrichtung beleuchten will.

Der zweite Tag im ARTIMA art Forum verspricht nicht weniger interessant zu werden. Denn am Freitag (22. Februar, 13 Uhr) wird der Hamburger Sammler Harald Falckenberg, zugleich Vorsitzender des Vereins der Kunstsammler, auch über Rahmenbedingungen einer Leidenschaft sprechen, die durch gesetzliche und kommerzielle Vorgaben bisweilen Einschränkungen erfährt. Um 15 Uhr schließt sich der Dialog mit Carolin Scharpff-Striebich an. Die bekannte Sammlerin und Buchautorin („Let’s Talk Abstract“) wirkt zudem in der Ankaufskommission der Tate Modern (London) und kann Aspekte internationaler Prägung erörtern.

Das ARTIMA art meeting, das alljährlich zum Zuhören und Nachfragen einlädt, von den Messe-Besuchern jederzeit betreten oder verlassen werden kann, will 2019 dank „Sammeln mit Konzept“ nicht nur Hintergrund-Informationen aus unterschiedlichsten Sammlungen bieten. Es geht beispielsweise auch darum, so der Moderator Carl Friedrich Schröer, „Anreize zu liefern, wie aus einer Ansammlung unterschiedlichster Werke nach und nach doch noch eine richtige Sammlung mit thematischer Orientierung entstehen kann“.

Podiumsteilnehmer am Donnerstag:

13 Uhr: Peter C. Ruppert, Sammler, Berlin

15 Uhr: Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig, Köln

Podiumsteilnehmer am Freitag:

13 Uhr: Harald Falckenberg, Vorsitzender des Veresins Kunstsammler, Hamburg

15 Uhr: Carolin Scharpff-Striebich, Sammlerin Gegenwartskunst und Autorin („Let’s Talk Abstract“)

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