Loth-Skulpturenpreis der art KARLSRUHE

Preisträger 2019: Galerist Werner Wohlhüter und Künstler Jörg Bach

Zur art KARLSRUHE 2019 wurde der Loth-Skulpturenpreis der art KARLSRUHE - gesponsert von der L-Bank - zum zweiten Mal verliehen; ausgezeichnet wurde die herausragendste Präsentation der 20 bespielten Skulpturenplätze.

Den mit 20.000 Euro dotierten Loth-Skulpturenpreis vergibt eine Fachjury für den besten Skulpturenplatz der art KARLSRUHE. Die insgesamt 20 Skulpturenplätze, die der Jury zur Auswahl standen und die in den vier Messehallen zu sehen sind, zeichnen die Messe besonders aus.

Mit dem Preis werden die Galerie und der Künstler gleichermaßen ausgezeichnet. Die Preisträger des zweiten Loth-Skulpturenpreises sind der Galerist Werner Wohlhüter (Galerie Werner Wohlhüter, Leibertingen-Thalheim) und der Künstler Jörg Bach.

Die Fachjury begründete ihre Wahl wie folgt: „Aus einem vielgestaltigen Aufgebot an Skulpturenplätzen von teils höchster Qualität hat die Jury einstimmig das Werk und die Präsentation des Bildhauers Jörg Bach (*1964) ausgewählt, vertreten von der Galerie Werner Wohlhüter. Dieser Skulpturenplatz überzeugt durch eine raumgreifende und präzise Setzung. Die zentrale großformatige Skulptur „Neuland“ von 2017 steht mit ihrem Volumen im spannungsreichen Kontrast zu den Plastiken kleineren Formats. Sichtbarkeit der Metallbearbeitung an der Oberfläche lassen das Werk lebendig werden. Die Materialität des Objekts, seine räumliche Dimension und die Spuren künstlerischer Arbeit bestimmen so die Skulpturen gleichermaßen. Das Wechselspiel zwischen innen und außen sowie die dynamische Masse der Stahlplastik zeichnen die Arbeit von Jörg Bach aus. Seit 1994 widmet sich die Galerie Wohlhüter besonders der Präsentation von Skulpturen. Dies wird mit der Preisvergabe ebenfalls gewürdigt. Wir gratulieren zur Auszeichnung mit dem 2. Loth-Preis für den besten Skulpturenplatz der art KARLSRUHE.“

Preisträger 2019: Jörg Bach

Der Skulpturenpreis ist nach dem Künstler Wilhelm Loth (1920 – 1993) benannt. 1958 wurde er als Leiter einer Bildhauerklasse an die Kunstakademie in Karlsruhe berufen, an der er seit 1960 als Professor bis zu seiner Emeritierung 1986 wirkte. Der Schwerpunkt des künstlerischen Schaffens Wilhelm Loths lag stets auf Plastiken. Hierbei verwendete er Bronze, Neusilber und Aluminium als Materialien. Der zentrale künstlerische Aspekt, um den sein Werk kreiste, ist die Darstellung des weiblichen Körpers.

Die Fachjury

Die Fachjury besteht aus
Dr. Sebastian Baden, Kunsthalle Mannheim, Kurator zeitgenössische Kunst / Skulptur / Neue Medien,
Dr. Pia Dornacher, Leitung Museum Lothar Fischer, Neumarkt / Opf,
Alexander Heil , Nachlassverwaltung Wilhelm Loth, Karlsruhe und
Dr. Marlene Lauter , Leiterin Museum im Kulturspeicher, Würzburg

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