academy:square
Engagiert, innovativ, originell: Der Nachwuchs an den Kunsthochschulen hat großes Potenzial.
Eine kuratierte Sonderausstellung von verheißungsvollen Absolventinnen und Absolventen der Kunsthochschulen aus Baden-Württemberg (Staatliche Akademie der Künste Karlsruhe, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) soll diese jungen Talente beim Einstieg in den Kunstmarkt unterstützen, sie sichtbar machen und das Entdecken ungesehener Positionen möglich machen.
Aus jeder dieser Hochschulen wurden in Kooperation mit Monopol und der LBBW jeweils bis zu sechs Künstlerinnen und Künstler oder auch Kollektive ausgewählt, die ihre Arbeiten auf der Messe zeigen werden.
Unterstützung durch die LBBW
Von Beginn an wir der academy:square von der LBBW unterstützt. 2026 hat die LBBW erstmals einen eigenen Kunstpreis - den LBBW academy:square award - vergeben, dessen Auszeichnung in der Aufnahme eines herausragenden Werks einer Künstlerin oder eines Künstlers in die Sammlung besteht.
Zukunft braucht Nachwuchs – und Nachwuchs braucht Sichtbarkeit.
Die LBBW unterstützt mit dem academy:square eine Plattform für junge Kunstschaffende aus der Region.
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
abk - Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
LBBW academy:square award
Preisträger 2026: Felix Wagner
Erstmals in diesem Jahr wurde der LBBW academy:square award verliehen. Die Auszeichnung ging an Felix Wagner, Absolvent der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seine Werke sind durch ihre Eigenständigkeit und Überzeugungskraft besonders hervorgestochen.
Die Werke Wagners werden für die renommierte Sammlung der LBBW erworben - ein klares Zeichen für die Wertschätzung und Unterstützung dieses Nachwuchsformats.
„Kunst öffnet Denkräume, setzt Impulse und ist Ausdruck unserer unternehmerischen Verantwortung und unseres gesellschaftlichen Engagements. Mit dem LBBW academy:square award begleiten wir nun erstmals einen Künstler beim spannenden Übergang von der Kunsthochschule an den Kunstmarkt“, sagt LBBW-Vorständin Stefanie Münz.
Zur Auswahl des Preisträgers kommentiert die Fachjury:
"Felix Wagner erforscht urbane Räume auf der Suche nach musikalischen Interpretationen erlebbarer Strukturen. Dabei entstehen Bilder, die durch ihre Bildausschnitte und Kontraste ästhetisch die Materialität der vorgefundenen urbanen Räume erlebbar werden lassen. Sogar der Rahmen wird zu einer Erweiterung dieses Erlebnisraums der eingefangenen städtischen Motive.
Die Arbeit mit dem Titel „Broke Youth“ hat uns als Jury besonders überzeugt, die Kindheitsreminiszenzen weckt und ein aus der fotografischen Situationen herausgenommenes Artefakt sein könnte. Anspielungsreich, weil Menschen und deren Interaktion mit dem Automaten vorstellbar werden: erwartungsvolle Kinderaugen, genervte Eltern, halbstarke Jugendliche und ob der sichtbaren Gewalteinwirkung irritierte Passanten.
Aus dem Erforschen seiner Umgebung entstehen markante bildstarke künstlerische Umsetzungen, die die gewonnene Erkenntnis ästhetisch verstärken und in eigenständigen charaktervollen Kunstwerken enden." (Sarah Haberkorn und Kristian Jarmuschek)
Die Fachjury 2026
- Elke Buhr, Chefredakteurin Monopol
- Sarah Haberkorn, Leiterin Sammlung LBBW
- Kristian Jarmuschek, Vorsitzender des Beirats der art karlsruhe
